Watvögel-Taucher-Flamingos



Haubentaucher

Das prachtvolle Federkleid und die imposanten Balzspiele machen ihn wohl zu den markantesten unter den heimischen Vögeln. Die Haubentaucherbalz gehört mit zu den langwierigsten und zugleich spektakulärsten Verhaltensweisen im Vogelreich. Sie verläuft in mehreren Phasen, die in unterschiedlicher Reihenfolge zu Balzzeremonien kombiniert werden - Kopfschütteln, das Scheinputzen, das Material-Präsentieren, die Geister- und Pinguin-Pose sowie die Katzen-Pose. (entnommen: www.nabu.de)


Zwergtaucher

Zwergtaucher sind exzellente Schwimmer und Taucher und verfolgen besonders im Winter auch Fische. Ansonsten leben sie überwiegend von Insekten. Diese picken sie von der Wasseroberfläche oder finden sie in den oberen Wasserschichten. Sie picken sie aber auch von Pflanzen oder schnappen fliegende Insekten. Mehr als andere Lappentaucher fressen sie auch Weichtiere. 

Zwergtaucher zeigen während der Fortpflanzungszeit ein aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen, das häufig sowohl während der Paarbildung als auch beim Besetzten der Reviere zu beobachten ist. Dabei können drei Grundformen unterschieden werden. Drohende Zwergtaucher recken ihren Hals gerade nach oben. Die Kopffedern sind dabei aufgestellt, während der Schnabel nach unten weist. (entnommen: www.wikipedia.org)


Flamingo

Mit ihrem überlangen Hals und den überlangen, dünnen, rosafarbenen Beinen sind Flamingos unverkennbar. Auch der dicke, in der Mitte nach unten geknickte Schnabel macht den Vogel unverwechselbar.

Flamingos durchwaten das Wasser gemessenen Schrittes und durchseihen dabei kopfunter den Salzwasserschlamm. Der dünnere Oberschnabel liegt auf dem Untergrund. Mit dem dicken Unterschnabel wird die Nahrung gefiltert. (entnommen: www.nabu.de)


Kubaflamingo 

Im Zwillbrocker Venn in Nordrhein-Westfalen an der Grenze zu den Niederlanden tauchte erstmals 1994 der Kubaflamingo in der dortigen Flamingo-Kolonie auf. Im Zwillbrocker Venn siedelten sich 1982 Chileflamingos und 1986 Rosaflamingos an. Die Chileflamingos brüten seit 1983 und die Rosaflamingos seit 1993 erfolgreich. 1993 kam es zu einer ersten erfolglosen Mischbrut zwischen Rosaflamingo x Kubaflamingo, da vom Kubaflamingo nur ein Einzelvogel in der Kolonie war. Im Jahr 1994 wurde erstmals ein Hybride aus einer Mischbrut Rosaflamingo Kubaflamingo flügge. (entnommen: www.wikipedia.org)


Säbelschnäbler

Im Wattenmeer der Nordsee ist er ein häufig zu beobachtender Vogel. 

Die Paarbildung: An seichten Stellen im Wasser versammeln sich etwa drei bis sechs, gelegentlich aber auch bis zu 18 Vögel. Mit nach innen gerichteten Köpfen stehen sie dabei meist in einer kreisförmigen Aufstellung. Zu den Balzritualen gehört häufig das Hochwerfen von trockenem Gras, Wasserpicken und heftiges Kopf- und Schnabelschütteln. Nicht selten zählen zu dieser Gruppenbalz auch Droh- und Aggressionsgebärden, die bis zu regelrechten Kämpfen führen können. Verpaarte Vögel bleiben dabei möglichst eng an der Seite ihres Partners und drücken ihre Zugehörigkeit dadurch aus, dass sie sich möglichst aneinander pressen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Uferschnepfe

Beide Elternteile kümmern sich um die Kükenaufzucht. Die Küken sind Nestflüchter und verlassen das Nest bereits wenige Stunden nach der Schlupf, sobald sie trocken sind. Dann werden sie bis zu vier Wochen von den Eltern geführt, bis sie flügge werden. Diese vier Wochen bringen manche Familien in der direkten Umgebung des Nestes zu, andere wandern mit ihren Jungtieren mehr Nahrung bieten. Dabei werden sogar Kanäle oder Flüsse überwunden, von den Altvögeln fliegend, von den Jungtieren schwimmend. In den ersten drei Tagen müssen die Küken noch gefüttert werden, dies wird meistens vom Weibchen übernommen. Mit 28-34 Tagen werden die Jungtiere flügge, etwa eine Woche vorher können sie bereits mehrere Meter weit fliegen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Sanderling 

Während der kurzen Brutzeit ist der Nistplatz vor allem auf trockenen Erhebungen in der Tundra anzutreffen. Die Nestmulde wird mit einigen spärlichen Halmen und Flechten ausgelegt. Das Gelege besteht meist aus 3-4 olivfarbenen, braungesprenkelten Eiern. Beide Elternvögel sind an der Bebrütung des Geleges beteiligt. Einige der Weibchen legen zwei Gelege, von denen eines von ihm und das andere vom Männchen bebrütet wird. Die Brutzeit beträgt 24 bis 27 Tage. Mit 17 Tagen sind die Jungvögel flügge und mit 23 bis 24 Tagen selbständig. Im Brutgebiet ernährt sich der Sanderling vornehmlich von Insekten und Pflanzenteilen, die er an den sumpfigeren Stellen seines Lebensraums findet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Roter Sichler / Scharlachsichler

Das gesamte Gefieder und die Beine des Scharlachsichlers sind leuchtendrot gefärbt. Er wird bis zu 70 cm hoch und wiegt bis zu 500 g. Männchen und Weibchen sehen gleich aus. Er lebt gesellig in großen Gruppen von häufig mehreren hundert und bis zu 2.000 Artgenossen. Seine Nahrung besteht aus Insekten, Weichtieren, Krabben und Fischen. 

Mit seinem sichelförmig abwärts gebogenen Schnabel stochert er im weichen Schlamm gezielt nach Würmern und Krabben. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rotschenkel

In Deutschland trifft man ihn als häufigen Brutvogel an der Küste an, außerhalb der Brutzeit kann man ihn in größeren Ansammlungen vor allem im Bereich des Wattenmeers beobachten. Nach zwei Jahren sind die Rotschenkel geschlechtsreif und brüten jedes Jahr von April bis Juli am gleichen Ort.

Das Nest ist eine Mulde am Boden und gut in der dichten Vegetation versteckt. Das Weibchen legt drei bis fünf Eier, die von beiden Partnern vier Wochen lang bebrütet werden. Die Jungvögel sind Nestflüchter und beginnen nach drei Wochen mit den ersten Flugversuchen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Strandläufer

Strandläufer leben überwiegend von Insekten und deren Larven, die sie gewöhnlich von der Erd- oder Wasseroberfläche aufpicken. Einige Arten stochern regelmäßig nach Nahrung im feuchten Untergrund und einige fressen auch Samen. Die Fortpflanzungsstrategien der Strandläufer sind sehr verschieden. Einige gehen eine monogame Saisonehe ein, bei der beide Elternvögel an der Brut und der Aufzucht der Jungvögel beteiligt sind. Bei anderen Arten sind die Männchen polygam und nur das Weibchen kümmert sich um den Nachwuchs. Das Nest ist meist nur eine flache Mulde, einige Arten legen diese Mulde mit Pflanzenmaterial aus. Die Gelege sind selten größer als vier Eier. Die Küken sind Nestflüchter, die in den ersten Lebenstagen aber gewöhnlich von einem der Elternvögel gehudert werden. (entnommen: www.wikipedia.org)


Kampfläufer

Von der Wahl des Neststandortes bis zum Flüggewerden der Jungvögel ist die Brutpflege ausschließlich Sache der Weibchen. Das Nest ist meist gut in der Vegetation versteckt, und die Vegetation kann über dem Nest haubenartig zusammengezogen sein. Es findet sich meist auf Wiesen am Rand von Überschwemmungszonen oder nassen Stellen. Der Legebeginn ist ab Mai bis Anfang Juni, in Fennoskandinavien legen Kampfläufer ihre Eier erst ab Ende Mai. Das Gelege umfasst gewöhnlich vier Eier. Diese sind kreiselförmig und haben eine graue bis olivgrüne Grundfarbe. Sie sind aschgrau und dunkelbraun gefleckt, wobei die Fleckung am stumpfen Pol besonders dicht ist. Das Legeintervall beträgt 24 bis 36 Stunden, die Weibchen beginnen erst nach der Ablage des letzten Eis zu brüten. Die Brutdauer beträgt 20 bis 23 Tage. Während der ersten sieben bis zwölf Lebenstagen hundert das Weibchen die Jungen. Gefüttert werden sie nur eine kurze Zeit nach dem Schlupf. Die Jungvögel picken bereits nach wenigen Tagen selbständig nach Nahrung. Sie werden mit 25 bis 28 Tagen flügge. (entnommen: www.wikipedia.org)


Austernfischer

Austernfischer schwimmen gut und durchaus häufig. Trupps von mehreren Tieren sind schon in weiter Ferne vom Festland beobachtet worden. Wahrscheinlich ruhen die Vögel bei Hochwasser in dunklen Nächten auf dem Wasser. Verletzte oder noch nicht flugfähige Jungvögel fliehen vor Feinden auf das Wasser und tauchen dabei auch, wobei sie sich unter Wasser nur durch das Schlagen der Flügel fortbewegen. Bei einer Tauchtiefe von 30 bis 50 Zentimetern können die Tiere Entfernungen von bis zu 15 Metern unter Wasser zurücklegen. Außerhalb der Brutzeit sind Austernfischer sehr gesellig. Am Brutplatz hingegen können sie ausgesprochen aggressives Verhalten zeigen. Dies kann soweit gehen, dass arteigene oder artfremde Litmikolen vom Brutvogel zu Tode geschüttelt oder gehackt werden. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Maskenkiebitz-Soldatenkiebitz

Die Nahrung besteht aus Insekten, Spinnen, Würmern und Krustentieren. Daneben frisst er aber auch verschiedene Sämereien. Maskenkiebitze sind Bodenbewohner, die während der Brutzeit paarweise leben und ihr Revier energisch gegen Artgenossen und das Gelege auch gegenüber Fressfeinden vermeiden. Außerhalb der Brutzeit kommen Maskenkiebitze in Trupps vor, die bis zu 100 Individuen umfassen können. Die Fortpflanzungszeit der Maskenkiebitze ist an keine Jahreszeit gebunden. Zu Bruten kommt es, wenn ein ausreichendes Nahrungsangebot vorhanden ist. Zur Paarfindung kommt es zu einer Gruppenbalz. Der Maskenkiebitz baut ein einfaches Bodennest, das aus einer mit Gräsern und Ästchen geringfügig ausgepolsterten Bodenmulde besteht. (entnommen: www.wikipedia.org)


Kronenkiebitz

Kronenkiebitze brüten vor allem während der Trockenzeit, in Ostafrika das ganze Jahr über, je nach Witterung, in Südafrika meist von Juni bis November. Sie sind monogam, nicht territorial und bauen ihre Nester in lockeren Kolonien, die Einzelnester sind 25 bis 50 m voneinander entfernt. Die Nester werden auf dem Erdboden errichtet, oft in der Nähe von Bäumen. Ein Brutplatz wird mehrere Jahre hintereinander benutzt. Das Gelege besteht aus zwei bis drei, seltener vier Eiern. Die Eiablage erfolgt in Tagesabständen. Beide Geschlechter brüten 28 bis 32 Tage lang. Die Küken sind oberseits schwärzlich-braun gescheckt, unterseits weißlich. Sie werden nach einem Monat flügge.  (entnommen: www.wikipedia.org)


Langzehenkiebitz 

Langzehenkiebitze kommen als lokale Standvögel vom Süden des Sudan über Uganda, Kenya und südwärts über Tanzania hinaus vor. Sie bevorzugen Gewässer, die eine dichte Decke an Schwimmpflanzen aufweisen, denn sie sind in der Lage, wie die Blatthühnchen auf den Schwimmblättern der Pflanzen umherzulaufen. Langzehenkiebitze ernähren sich hauptsächlich von kleinen Schnecken, Muscheln und Insekten.

(entnommen: http://www.karinsreisepage.de)


Europäischer Kiebitz

Kiebitze sind relativ früh am Brutort anzutreffen, im März, sofern es nicht mehr friert. Nach der Ankunft bilden sich Territorien, die vom Männchen mit spektakulären Balzflügen verteidigt werden. Hier vollbringt das Männchen akrobatische Flugmanöver mit seitlich kippenden Sturzflügen. Es wirft sich laut rufend in der Luft hin und her und trudelt senkrecht zu Boden, wobei die Flügel die laut wummernden Geräusche verursachen.Kiebitze brüten meistens semi-kolonial, d.h. in kleineren Gruppen von zwei bis 20 Paaren, mit Höchstdichten von neun Paaren pro Hektar. Kiebitze sind oft mit anderen Wiesenvögeln wie Uferschnepfen und Rotschenkeln vergesellschaftet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Perutriel

 Der Triel ist dämmerungs- bzw. nachtaktiv. Nur an sehr trüben Tagen sowie während der Jungenaufzucht wurden auch länger andauernde Aktivitätsphasen während des Tages festgestellt. Der Aktivitätsbeginn wird auch außerhalb der Brutzeit meist mit Rufen eingeleitet, deren größte Intensität jedoch erst kurz vor Anbruch der Morgendämmerung erreicht wird. Den Tag verbringt die Art flach an den Boden gedrückt in guter Deckung. Während dieser Ruhezeit wird Nahrung nur dann aufgenommen, wenn sie äußerst leicht erreichbar ist. Häufig stehen Triele längere Zeit fast unbeweglich mit hoch erhobener Körperhaltung. Auf Grund ihrer Tarnfärbung sind sie auch in dieser Position schwer zu entdecken. (entnommen: www.tierportrait.ch)


Kaptriel 

Der Kaptriel ist eine überwiegend dämmerungs- und nachtaktive Art. Während des Tages ruht er gewöhnlich im dichten Gebüsch. Seine Nahrung besteht aus Würmern, Insekten, Reptilien und Samen. 

Die Brutzeit ist im Frühjahr. Die Vögel bauen ein einfaches Bodennest und legen zwei Eier. Nach vier Wochen Brutzeit verlassen die Küken unmittelbar nach dem Schlupf das Nest. Kaptriele sind nach einem Jahr ausgewachsen und haben eine Lebenserwartung von 20 Jahren. (entnommen: www.wikipedia.org)


Hirtenregenpfeifer

Die Brutzeit erstreckt sich von März bis September, in Simbabwe bevorzugt im September, in Transvaal hauptsächlich von Juli bis Oktober und in Natal vor allem von Mai bis Oktober. Der Hirtenregenpfeifer brütet in lockeren Kolonien auf offenem Feld. Die einfachen Nester sind mit Erde und Gras ausgepolstert und manchmal nur wenige Meter voneinander entfernt. In der Regel bebrütet jedes Brutpaar 2 grünlich gelbe Eier mit dünnen, schwarzen Wellenlinien und Flecken, aus denen nach einer Brutdauer von 23 bis 27 Tagen die Küken schlüpfen. Dabei brütet das Männchen vorwiegend nachts und das Weibchen tagsüber. Die Jungvögel sind nach etwa 30 Tagen flügge. (entnommen: www.wikipedia.org)


Flussregenpfeifer

Je nach Verbreitung brüten Regenpfeifer im Sommer oder kurz nach der Regenzeit, wenn das Nahrungsangebot am größten ist. Die meisten Arten ziehen nur eine Brut pro Jahr groß, bei frühzeitigem Verlust der ersten Brut legen die meisten Arten jedoch ein Nachgelege. Viele Arten besetzen schon lange vor Beginn der Brut ihre Brutreviere. Die zwei bis vier birnenförmigen Eier eines Geleges werden in der Regel im Abstand von ein bis zwei Tagen gelegt. Ein Ei hat bei den meisten Arten eine Masse, die 20 bis 30 Prozent der Körpermasse des Weibchens entspricht. Außer bei ausgeprägt polygamen Arten übernehmen bei den meisten Arten beide Elterntiere zu gleichen Teilen das Wärmen der Eier. Arten, die in warmen Klimazonen brüten, sorgen für eine ausreichende Kühlung des Geleges, indem sie ihre Bauch- und Brustfedern mit Wasser vollsaugen lassen und sich anschließend auf das Gelege setzen. Durch die Verdunstung des Wassers werden die Eier in der Folge gekühlt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Sandregenpfeifer

Sandregenpfeifer sind ausgesprochen territoriale Brutvögel und ähneln darin den Flussregenpfeifern. Ab März beginnen die Vögel ihre Brutreviere zu beziehen. Sandregenpfeifer haben eine sehr ausgedehnte Fortpflanzungsperiode. Eiablagen können schon im März vorkommen. Die meisten Gelege werden jedoch im Mai gelegt. Sandregenpfeifer ziehen häufig zwei Bruten pro Jahr groß. Bei besonders günstigen Gegebenheiten kommt es vor, dass sie auch ein drittes Gelege erfolgreich aufziehen. Sandregenpfeifer brüten gewöhnlich an der Meeresküste auf freien Kies-, Sand- und trockenen Schlickflächen. Weit seltener errichten sie ihr Nest an den Ufern von Binnengewässern oder auf Ödflächen. In Skandinavien brüten Sandregenpfeifer allerdings auch in der hochgelegenen Zwergstrauchtundra. Das Nest ist eine mit winzigen Steinen ausgelegte Mulde am Boden, die vom Weibchen gescharrt wird. Es wird mit kleinen Steinchen, Pflanzenteilen, Muscheln und kleinteiligem Treibgut ausgelegt. Gelegentlich handelt es sich auch nur um eine einfache, ungepolsterte Vertiefung im Boden. (entnommen: www.wikipedia.org)


Flussseeschwalbe

Die Fluss-Seeschwalbe brütet von Mai bis August an Küsten und auf spärlich bewachsenen Felsen- und Sandinseln. Im Binnenland werden extra Nistflöße zur Verfügung gestellt, weil sonst nur noch in Ausnahmefällen ungestörte Plätze zu finden sind. Das Männchen wirbt im Balztanz mit einem Fisch im Schnabel um das Weibchen. In das Nest, eine Bodenmulde, die mit Halmen ausgekleidet wird, legt das Weibchen ein bis vier 4 cm große Eier. Beide Eltern wärmen die Eier etwa drei Wochen lang, bis die Küken schlüpfen. Ihre Jungen verteidigen sie durch Sturzflüge. Nach drei bis vier Wochen werden die Jungvögel flügge. (entnommen: www.wikipedia.org)


Trottellumme

Trottellummen ziehen pro Jahr eine Brut auf. Die Vögel der atlantischen Population legen ihre Eier zwischen Mai und Juli und die pazifischen Trottellummen zwischen März und Juli. Ein einzelnes Ei wiegt durchschnittlich 108 Gramm, es wird von den Elternvögeln auf den Tarsen bebrütet. Das Ei ist kreiselförmig, was in der Literatur verschiedentlich dahingehend gedeutet wird, dass das Ei dadurch vor einem Sturz von der Klippe geschützt sei. In verschiedenen Rollversuchen konnte gezeigt werden, dass die Kreiselbewegung im Schnitt größer ist als die Breite der Felssimse, auf denen Trottellummen brüten. Besonders zu Beginn der Brut besteht die Gefahr, dass es beim Partnerwechsel vom schmalen Felssims abstürzt. Trottellummeneier haben kegelförmige Nanostrukturen auf den Eischalen. Zum einen erhalten sie dadurch eine rauhere Oberfläche und verleiht den Eiern eine höhere Rutschfestigkeit. Zum anderen wird durch die Nanostruktur verhindert, das der Gasaustausch durch Salzablagerungen sich verringert. Brutpaare, die jahreszeitlich sehr früh mit der Brut begonnen haben, legen in 88 bis 90 Prozent der Fälle innerhalb der nächsten vierzehn Tage ein Nachgelege. Brutpaare, die später mit der Brut beginnen, haben dagegen nur in 40 Prozent der Fälle ein Nachgelege. Beide Eltern bebrüten das Ei 28 bis 34 Tage, wobei sie sich etwa alle zwölf Stunden abwechseln. (entnommen: www.wikipedia.org)


Ringellumme-Brillenlumme

Manche Trottellummen haben einen auffälligen weißen Augenring, der sich in einem schmalen Strich vom hinteren Augenrand bis hin zu den Ohrdeckeln fortsetzt. Sie werden als "Ringellummen" oder auch als "Brillenlummen" bezeichnet und stellen lediglich eine Farbvariante (Morphe), nicht aber eine eigene Art oder Unterart der normal gezeichneten Trottellumme dar. 

(entnommen: www.wunderbare-erde.de)

 


Tordalk 

Tordalke kehren je nach geographischer Breite zwischen Ende Februar und Mai in ihre Brutkolonien zurück. Die Brutplatztreue ist sehr hoch und beträgt 91,5 %. Tordalken bilden oft große Kolonien zusammen mit anderen Arten der Alkenfamilie. Erstbrütende Tordalken sind in der Regel zwischen vier und sechs Jahre alt. Typischerweise erscheinen dreijährige Tordalken am Ende der Brutzeit in der Nähe der Kolonie. Vor dem Beginn der Belegezeit fluktuiert der Bestand an Vögeln innerhalb einer Kolonie sehr stark. Alle vier bis sechs Tage sind fast alle Brutpaare der Kolonie anwesend, dann sinkt die Zahl der anwesenden Brutvögel bis fast auf Null. Ausgeprägtes soziales Verhalten ist in dieser Zeit sowohl im Wasser als auch an Land zu beobachten. Zum Sozialverhalten gehört unter anderem ein ausgedehntes Kraulen des Partnervogels.  (entnommen: www.wikipedia.org)