Tölpel-Pelikane-Komorane



Kormoran

Der Kormoran ist bei Anglern und Fischern nicht immer beliebt, vielfach auch aus Unkenntnis über seine Lebensweise. In Gefangenschaft wurden einzelne Kormorane bis 23 Jahre alt. Für die freie Wildbahn ist bislang ein Alter von 18 Jahren belegt.

Sie sind in der Lage, abhängig von der an den meisten Seen in Schleswig-Holstein allerdings zumeist geringen Sichttiefe bis zu 25 Meter tief zu tauchen und Fische mit dem Schnabel zu fangen. Der mittlere tägliche Nahrungsbedarf eines Kormorans liegt bei rd. 330 - 350g. Er sitzt oft aufgerichtet mit halbausgespannten Flügeln am Ufer oder auf Bäumen. (entnommen: www.schleswig-holstein.nabu.de)


Rötelpelikan

Ihre Gestalt und vor allem ihr sehr dehnbarer Hautsack am Unterschnabel machen sie unverwechselbar. Dieser Kehlsack, dessen Fassungsvermögen bei den größten Arten bis zu 13 Liter betragen kann, wird beim Fischfang als Kescher eingesetzt; er wird vom langen, leicht abwärts gebogenen Oberschnabel dicht verschlossen.

Das Gewicht des Pelikans macht das Abheben zu einer strapaziösen Angelegenheit. Ein Pelikan muss eine lange Strecke flügelschlagend auf der Wasseroberfläche laufen, ehe er sich in die Luft erheben kann. Ist er aber erfolgreich gestartet, ist er ein ausdauernder Flieger. Pelikane können 24 Stunden ohne Pause fliegen und dabei bis 500 km zurücklegen; die Fluggeschwindigkeit kann 56 km/h betragen, die Flughöhe über 3.000 Meter. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rosapelikan

Rosapelikane brüten in großen Kolonien. Das Weibchen sucht sich einen Nistplatz, meist am Boden und macht diesen zurecht. Das Männchen schleppt in der Zwischenzeit Nistmaterial in seinem Kehlsack herbei. die Jungen werden von beiden Eltern aufgezogen. Im Alter von 2 - 3 Wochen werden die Jungen in einem Kindergarten zusammengeführt. Die Jungschar wird von einem älteren Pelikan bewacht, die Eltern schaffen immer wieder Nahrung herbei. Die Pelikane werden von Fischern gerne als Nahrungskonkurrenten betrachtet und gejagt oder gar ausgerottet. (entnommen: www.tierportrait.ch)


Krauskopfpelikan

Das Nest steht immer am Wasser, so dass es schwimmend, bzw. ohne Weg über Land erreichbar ist. Meist besteht die Kolonie aus großen Nesthaufen, in denen die Nester recht eng beieinander stehen, so dass sich die brütenden Vögel fast berühren. Der Abstand zwischen den Nestern, gemessen von der jeweiligen Nestmitte aus, beträgt etwa 55–115 cm. Der Durchmesser des einzelnen Nests liegt etwa bei 50 cm, der der Nistmulde bei etwa 30 cm. Einzeln stehende Nester messen bis zu 1,5 m und sind etwa 1 m hoch. Das Nest wird aus Schilf, Gräsern, Zweigen und anderem Pflanzenmaterial aufgeschichtet. Über die Brutzeit hinweg werden diese niedergetrampelt und durch die Exkremente der Vögel fest miteinander verbacken. In Folgejahren werden alte Nester häufig aufgestockt, neue Nester meist an die bestehenden Nesthaufen angedockt. Auch während der Bebrütung der Eier wird oft noch weitergebaut. Beide Geschlechter beteiligen sich am Bau, wobei das Männchen meist das Nistmaterial herbeischafft. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Basstölpel

Der Schlüpfprozess des Jungvogels kann bis 36 Stunden dauern. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das Ei auf den Schwimmhäuten. Bis jetzt ist nicht abschließend geklärt, was der Auslöser ist, dass Tölpel ihre Eier kurz vor dem Schlupf auf die Schwimmhäute transportieren. Beteiligt daran sind vermutlich Stimmfühllaute des Kükens. Ein vom schlüpfenden Küken angepicktes Ei würde unter den Schwimmhäuten jedoch durch das Gewicht des brütenden Elternvogels zerbrechen. Tatsächlich sterben auf diese Weise bei erstmals brütenden Paaren eine große Anzahl der Jungvögel. Auch der Jungvogel wird auf den Spitzen der Schwimmhäute gehudert. Die Elternvögel lassen den Jungvogel nur in Ausnahmefällen allein. Ein unbewachtes Küken wird häufig von anderen Koloniebewohnern getötet. Ein Küken ist auch den Aggressionen des männlichen Elternvogels ausgesetzt. (entnommen: www.wikipedia.org)