Sonstige Vögel



Ringeltaube

Sie ernähren sich von Samen, Knospen und Beeren. Im Herbst und Winter fressen sie am liebsten Bucheckern und Eicheln. Morgens und abends kann man Ringeltauben in kleinen Gruppen auf den Feldern oder dem Parkrasen bei der Nahrungssuche beobachten. Die Ringeltaube ist flächendeckend in Nordrhein-Westfalen verbreitet. Dabei weist das Ruhrgebiet die höchste Siedlungsdichte auf. Deutlichstes Merkmal sind die weißen Halsflecken, die allerdings keinen Ring bilden. Der Nacken schillert grünlich. Im Flug erkennt man auf den Flügeln weiße Querbänder. (entnommen: www.nabu.de)


Stadttaube / Straßentaube

Die Stadttaube hat eine Körperlänge von 31 bis 34 cm. sie ist kleiner als die Ringeltaube und hat einen kürzeren Schwanz. Das Federkleid ist sehr variabel. Ihre Gestalt ähnelt oft der Felsentaube. Manche der zahlreichen Gefiedervariationen sehen der Felsentaube sehr ähnlich. Ansonsten treten auch weißgrau gemusterte, einheitlich dunkelgraue oder dunkelbraune, rotgraue oder dunkel gescheckte Farbvarianten auf. Die Iris ist rot oder braun. Es haben sich auch regionale Besonderheiten herausgebildet. In Birmingham hat sich eine Art eigene Rasse oder Unterart entwickelt: die Birminghamer Große Docktaube. Sie ist schwarz und grober als andere Stadttauben. Die Straßen- oder Stadttauben im spanischen Sevilla hingegen sind vorwiegend weiß und brüten gegebenenfalls auch in Baumhöhlen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Brieftaube / Haustaube

Zum Transport einer Botschaft muss eine Brieftaube von ihrem Heimatschlag an den Abflugort gebracht werden, wo sie bis zu ihrem Einsatz festgesetzt wird. Die Nachricht wird auf einem zusammengerollten Zettel in einem Behältnis am Fuß oder Rücken der Taube befestigt. Nach dem Auflass fliegt sie zu ihrem Heimatschlag zurück, wo die von ihr mitgebrachte Botschaft in Empfang genommen werden kann. Brieftauben waren vor der Erfindung von Telegrafie und Telefonie die einzige Möglichkeit, Informationen schneller zu übermitteln als durch einen Boten. Zudem konnten Tauben Nachrichten auch ohne Aufsehen über feindliche Stellungen hinweg transportieren. Dazu mussten sie allerdings zuvor vom gewünschten Zielort herbeigeschafft sein, was naturgemäß schwierig war. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rothalsfruchttaube / Rothalsflaumfußtaube

Die Rothals-Flaumfußtaube ist eine endemische  Art der Inseln Sumatra, Bali und Java. Der Lebensraum sind primäre Bergwälder. Sie besiedelt Höhen zwischen 1.400 und 2.200 Meter NN. Es ist eine sehr stille Taube, von der gelegentlich nur weiche ho-Rufe zu hören sind. Sie frisst Früchte und Beeren und kommt nur selten auf den Boden. Das Nest wird gewöhnlich in fünf bis sechs Metern über dem Erdboden errichtet. Die Rothals-Flaumfußtaube wurde 1930 das erste Mal nach England eingeführt. Der Berliner Zoo hielt ab 1931 ein Paar. Diesem Zoo gelang die Erstzucht bereits 1932. Die Brutdauer bei diesen Tauben betrug 20 Tage und der Jungvogel verließ nach 16 Tagen das Nest, war aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht flugfähig. (entnommen: www.wikipedia.org)


Glanzkäfertaube - Grünflügeltaube

Die Grünflügeltaube bewohnt Wälder und sucht dort, in Lichtungen, auf Wegen oder am Rande von Siedlungen paarweise oder in kleinen Gruppen, nach Sämereien, Beeren und Insekten. Das sehr umfangreiche Nest wird gut getarnt in Büschen oder Bäumen gebaut. Es werden zwei Eier gelegt, die 14 Tage bebrütet werden. Die Jungen verlassen das Nest nach 12-13 Tagen. 

Die Grünflügeltaube wurde erstmals 1794 nach England eingeführt. (entnommen: www.zoodirektoren.de)


Victoria Krontaube/Fächertaube

Die Fächertaube kommt in zwei Unterarten auf Neuguinea vor. Ihr Lebensraum sind Sümpfe und Sagopalmenbestände. Sie besiedelt auch trockene Wälder. Fächertauben zählen zu den überwiegend bodenbewohnenden Arten. Charakteristisch für Fächertauben ist der langsam und auf Menschen majestätisch wirkende Gang. Trotz ihrer Größe ist die Fächertaube jedoch flugfähig und baumt auf, wenn sie sich bedroht oder beunruhigt fühlt. Sie leben überwiegend paarweise oder in kleinen Trupps. Die Nahrung besteht aus Sämereien, Früchten und Insekten. Das Nest wird grundsätzlich in Bäumen errichtet. Es besteht aus Zweigen und Blättern und ist stabiler errichtet als für Tauben charakteristisch. Das Gelege umfasst nur ein einzelnes Ei. Die Brutdauer beträgt 28 Tage. Die Bestandsgröße ist zwar nicht bekannt, die IUCN betrachtet die Fächertaube aber dennoch als „gefährdet“, weil die Bestände durch starke Bejagung vermutlich deutlich rückläufig sind.   (entnommen: www.wikipedia.org)


Schopf-Haubentaube

Spitzschopftauben nisten das ganze Jahr über, zwischen April und Juli beginnen allerdings nur wenige Paare eine neue Brut. Die Balz besteht überwiegend aus einem hastigen Verbeugungsritual. Das Männchen fächert dabei den Schwanz weit auf und spreizt die Flügel seitlich ab. Dabei lässt das Männchen wuu-Rufe hören. Ein Paar kann innerhalb eines Jahres fünf bis sechs Gelege erbrüten. Das Nest ist nur eine einfache, flache Plattform aus Zweigen. Es befindet sich üblicherweise in höchstens 5 Metern Höhe in einem Busch oder einem dichten Baum. Ein Gelege enthält zwei glänzende, weiße Eier, die 18-20 Tage bebrütet werden. Etwa 2 Wochen nach dem Schlupf sind die Jungen voll befiedert. Ihr Aussehen entspricht zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend dem der Eltern, lediglich die Federn des Schopfes sind noch nicht so stark zugespitzt, und die Jungtiere wirken insgesamt etwas dunkler. (entnommen: www.wikipedia.org)


Prachtfruchttaube 

Wie die meisten Fruchttauben-Arten ist auch die Prachfruchttaube eine baumbewohnende Art. Sie ernährt sich von kleinen Beeren und Früchten. Wie viele Fruchttauben weisen auch Prachtfruchttauben eine hohe Kletterfertigkeit auf. Gelegentlich kommt es zu Schwarmbildung. Das Nest ist eine kleine Plattform aus Zweigen und findet sich meist in geringer Höhe in Bäumen. Das Gelege besteht aus einem Ei. Prachtfruchttauben wurden das erste Mal 1865 im Zoo von London gezeigt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rotkappenfruchttaube

Rotkappen-Fruchttauben kommen auf den Radja-Ampat-Inseln sowie auf Neuguinea vor. Die Art bewohnt Wälder in den Tiefebenen. Es sind überwiegend baumbewohnende Tauben. Das Gelege besteht nur aus einem Ei. Sie ernähren sich von Beeren und kleinen Früchten. Nach einer Untersuchungen zählen zu den gefressenen Früchte unter anderem die von Tristiropsis canarioides. Sie stehen hier jedoch in einer Nahrungskonkurrenz mit den größeren Schwarzkragen-Fruchttauben und können sich gegen diese nicht durchsetzen. Ebenfalls eine kleine Rolle im Nahrungsspektrum spielen die Früchte der verschiedenen Endiandra-Arten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Türkentaube

Ihr Nest ist wie das der meisten Tauben nur dürftig, besteht nur aus wenigen Halmen und Zweigen und wird meist hoch oben in Bäumen gebaut. Es werden 1–2 Eier ausgebrütet. Nach 13 oder 14 Tagen schlüpfen die Jungen. Türkentauben brüten oft mehrmals hintereinander, da sie oft hohe Verlustraten durch Prädatoren (Beutegreifer) (Katzen, Elstern, Eichelhäher oder Eichhörnchen) haben. Jungvögeln fehlt der schwarze Nackenring. 

(entnommen: https://de.wikipedia.org)


Felsentaube

Die Felsentaube in ihrer Reinform ist selten geworden. Man findet sie im Mittelmeerraum bis hin zum kaspischen Meer und in Schottland, Irland, vorzugsweise an felsigen Küsten, in deren Höhlen sie ihren Nachwuchs großziehen. Es sind aber bereits Mischformen entstanden, da verirrte domestizierte Tauben sich mit der Felsentaube verpaart haben. Die bevorzugte Ernährung besteht dabei hauptsächlich aus Sämereien, aber auch Beeren und Knospen. 

Die Felsentaube ist ein Standvogel, bleibt also ganzjährig in ihrem Brutgebiet. (entnommen: wildvogelhilfe. org)


Turteltaube

Rückkehrende Turteltauben schreiten nicht sofort zur Brut, sondern ziehen einzeln und als Paar über mehrere Wochen umher. Sie halten sich dann häufig auch über mehrere Tage in Regionen auf, die nicht zu ihrem Brutareal zählen. Selbst eine Balz ist kein Indiz dafür, dass das Paar an diesem Ort auch zur Brut schreiten wird. Die Brutzeit erstreckt sich von Mai bis August. Turteltauben ziehen in der Regel nur eine Brut pro Jahr groß. Das Nest ist verhältnismäßig klein und wird von beiden Elternvögel aus dünnen Ästen und Zweigen in Büschen und Bäumen errichtet. Gelegentlich nutzen sie auch die Nester anderer Vogelarten. Das Weibchen legt 2 weiße Wier. Die Brutdauer beträgt fünfzehn Tage. Jungvögel verlassen in einem Lebensalter von etwa 14 Tagen das Nest. Sie sind zu dem Zeitpunkt noch nicht flugfähig und halten sich in den Ästen in der Nähe des Nestes auf. (entnommen: wikipedia.org)


Socorrotaube

Die Socorrotaube kann 20 bis 25 cm groß werden und hat ein rötlich- bis zimtbraun gefärbtes Gefieder. Der Schnabel ist kurz und schlank, rötlich gefärbt und an der Spitze dunkel. Der Geschlechtsdimorphismus ist nur sehr geringfügig ausgeprägt. Die Männchen haben lediglich ein etwas glanzreicheres Gefieder als die Weibchen. Die Taube hat ursprünglich – vermutlich paarweise – sehr unterschiedliche Biotope besiedelt, sowohl Wald- als auch Küstengebiete. Socorrotauben ernähren sich von Samen und Obst, von Grünfutter und von kleineren Insekten. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Süddeutscher Mohrenkopf 

Süddeutsche Mohenköpfe sind kräftige, veredelte Feldtaube. Sie sind immer glattfüßig und haben eine Rundhaube mit Rosetten. Sie werden in vier Farbenschlägen gezüchtet. Neben den "Echten" schwarzen Mohrenköpfen auch in Blau, Rot und Geld. Farbig sind der Kopf mit einem Latz bis zur Halsmitte und das komplette Schwanzgefieder. Süddeutsche Mohrenköpfe sind fluggewandt, zuchtfreudig und für jede Haltungsform geeignet. 

(entnommen: www.vdt-online.de) 

 


Pfautaube

Die Pfautaube gehört zu den "Strukturtauben" und ist eine der ältesten Taubenrassen. Bereits im 16. Jahrhundert kam sie aus Indien nach Europa. Sie ist mit einer Gesamthöhe von etwa 25 cm recht klein und zierlich und hat einen charakteristischen gefächerten Pfauenschwanz, der aus 36 Federn besteht, der ihr ihren Namen gegeben hat. Diese Taubenrasse gibt es in vielen verschiedenen Farben. Am häufigsten kommt diese Rasse allerdings in weiß vor. In der Paradestellung steht diese Taube auf den Zehenspitzen und beugt den Hals extrem nach hinten, sodass der Kopf auf den Hals, bzw. dem Brutkorb - der durch die Extremlage des Halses nun stark vorgewölbt und angehoben ist - auf. Diese Tauben müssen Katzen, Marder und Greifvögel fürchten. Dies gilt aber nur für Tiere, die nicht in Volieren gehalten werden. Die Pfautaube kann mehrmals im Jahr brüten. Die Weibchen legen meistens 2 Eier, die etwa 17 Tage von beiden Elterntieren bebrütet werden. Wenn das Weibchen mit dem Bebrüten an der Reihe ist, dann bewacht das Männchen den Eingang des Nestes. Die Jungvögel werden in den ersten Tagen mit der Kropfmilch der Eltern gefüttert und werden mit etwa 4 bis 5 Wochen selbständig. (entnommen: http://www.das-tierlexikon.de)


Weißbauch-Lärmvogel

Die einen halben Meter lang werdenden Vögel sind oberseits grau, der Bauch ist weiß. Auf dem Kopf tragen sie eine Federhaube, die in Erregung aufgestellt wird. Die Flügelspitzen sind schwarz, der Schwanz grau und lang. Weißbauch-Lärmvögel sind gesellig und ernähren sich vor allem von Beeren und anderen Früchten. Bei der Nahrungssuche schlüpfen sie geschickt auch durch dichtes Dorngestrüpp. Oft werden die wenig scheuen Tiere in ostafrikanischen Nationalparks in der Nähe der Lodges gesehen. Der Warnruf des Vogels, ein blökendes „gaarr, warrr“ verhalf ihm zu seinem englischen Trivialnamen Go-away-bird. (entnommen: www.wikipedia.org)


Blaunackenmausvogel 

Der Blaunacken-Mausvogel ist ein sehr geselliges Tier, das in Gruppen von 20 bis 30 Individuen lebt, mit denen es gemeinsam brütet, Staubäder nimmt, Futter sucht und sich ausgiebig wechselseitig putzt. Es ernährt sich hauptsächlich von grünen Blättern, die nur langsam verdaut werden. Daneben ergänzen Früchte, Samen und Insekten die Nahrung. 

(entnommen: www.wikipedia.org)


Weißschwanztrogon

Der Weißschwanztrogon ist mit seinen Unterarten in weiten Teilen des tropischen Mittel- und Südamerikas verbreitet. Sie kommen in Brasilien, insbesondere im Orinoco- und Amazonas-Becken, in Panama, Kolumbien, Ecuador, Surinam und Peru vor. Sie bewohnen den feuchtwarmen tropischen Regenwald und halten sich meist im Geäst der Bäume auf. Der Weißschwanztrogon ist ein Ansitzjäger, der auf Ästen oder dergleichen in exponierter Stellung wartet, bis ein Insekt vorbei fliegt. Zu seiner bevorzugten Nahrung gehören neben Insekten auch Beeren und reife Früchte. Als Höhlenbrüter legen Weißschwanztrogone ihr Nest in Termitenbauten oder morschen Bäumen an. Das Weibchen legt zwei bis drei weiße Eier, die von beiden Elternteilen über einen Zeitraum von 17 oder 18 Tagen ausgebrütet werden. Die Jungvögel werden mit kleinen Insekten und Früchten gefüttert. Weißschwanztrogone können ein Alter von über zehn Jahren erreichen. (entnommen: www.tierdoku.com)