Schnäpper/Schnäpperverwandte

Rotkehlchen

Zur Brutzeit vertilgt das Rotkehlchen überwiegend Insekten und deren Larven, insbesondere Käfer, Zweiflügler, Schmetterlingsraupen, Ameisen und Blattläuse. Im Sommer und Herbst erweitert es sein Nahrungsspektrum mit Beeren und anderen Früchten. Trotz seiner bescheidenen Größe ist das Rotkehlchen recht stimmgewaltig. Der Reviergesang aus relativ langen und variablen Strophen wird wegen seiner Klangstruktur als „perlend“ und wegen seiner emotionalen Wirkung auf uns Menschen oft als „wehmütig“ bezeichnet. Typischer Warnruf ist ein kräftiges, schnell wiederholtes Tixen, bei Luftfeinden dagegen ein gedehntes "sieh". (entnommen: www.nabu.de) 


Nachtigall

Ein schlichtes Äußeres, aber eine gewaltige Stimme - das sind die Hauptkennzeichen der Nachtigall. Sie ist etwa 16-17 cm groß. Die "Königin der Nacht" mit ihrem wunderschönen Gesang ist den meisten Menschen heute nur noch aus Frühlingsliedern bekannt. Unser Wohnumfeld bietet immer weniger Brutmöglichkeiten für den Vogel, der auf dichtes Unterholz und eine schützende Falllaubschicht angewiesen ist. Ihr Gesang hat die Nachtigall berühmt gemacht. Prominente Komponisten, wie Ludwig van Beethoven und Chopin haben sich von der Meistersängerin inspirieren lassen und ihren Gesang in Komposition nachempfunden. 120-260 unterschiedliche Strophentypen beherrscht die Nachtigall, die ihren Gesang nicht nur nachts vorträgt. (entnommen: www.nabu.de)


Blaukehlchen

Das Blaukehlchen ist nicht scheu, lebt aber sehr versteckt. Die Fluchtdistanz liegt zwischen 10 und 30 m. Auf dem Boden bewegt es sich ähnlich wie Nachtigall oder Rotkehlchen. Es steht gereckt mit vorgestreckter Brust, gestelztem Schwanz und leicht hängenden Flügeln. Die Fortbewegung erfolgt meist hüpfend, seltener mit wenigen Schritten laufend. Manchmal wirkt das schnelle Hüpfen über lange Strecken, als würde der Vogel laufen. Bei Erregung oder auch bisweilen scheinbar unmotiviert wird der Schwanz aufgestellt und gespreizt, wobei die roten Schwanzseiten sichtbar werden. Im Geäst oder Röhricht bewegt sich das Blaukehlchen schnell und ähnlich geschickt wie ein Schwirl. Der Flug ist schnell und bogenförmig und erfolgt im freien Gelände meist dicht an der Deckung entlang. Hindernisse werden meist um-, nicht überflogen. Bei der Landung in der Deckung wird der Schwanz oft kurz aufgefächert, anschließend wechselt der Vogel rasch durch einige Sprünge den Ort. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Hausrotschwanz - Rotschwänzchen

Der Hausrotschwanz ist hauptsächlich ein Wartejäger. Typisch ist dabei das Lauern auf am Boden befindliche Beutetiere von erhöhten Positionen, beispielsweise auf Steinen, Felsen, Pfosten oder Dächern, seltener Sträuchern oder Bäumen. Am häufigsten wird die Beute mit geradlinigen Sturzflügen erreicht, Richtungswechsel des fixierten Objekts kann der Hausrotschwanz kompensieren. Die Entfernung zur Beute liegt meist zwischen zwei und drei Metern, kann aber auch über zehn Meter betragen. Regelmäßig werden auch Fluginsekten erbeutet, der Luftraum ist aber von sekundärer Bedeutung. Auch den Rüttelflug setzt der Hausrotschwanz zum Nahrungserwerb ein und kann auch auf diese Weise Beutetiere an Felsen oder Gehölzen ablesen oder Beeren von Sträuchern pflücken. (entnommen: www.wikipedia.org)


Steinschmätzer

Steinschmätzer sind als Brutvögel in ganz Europa verbreitet, sie sind die einzige Art der Gattung Steinschmätzer, die auch in Nordeuropa vorkommt. Sie kommen hauptsächlich im Gebirge vor, bewohnen aber auch andere Landschaften, bevorzugen dabei offenes, steiniges Gelände. In Deutschland sind sie selten. Die Vögel überwintern in Afrika. Außerhalb von Europa kommen sie in Kanada und Alaska, Grönland und Sibirien vor. (entnommen: www.wikipedia.org)


Braunkehlchen

Von April bis September ist der Langstreckenzieher in fast ganz Europa verbreitet. Sein Winterquartier hat er südlich der Sahara in Afrika. Als Lebensraum bevorzugt das Braunkehlchen offene, frische bis feuchte Flächen mit nicht zu hoher Gehölz- und Heckendichte. Für die Nestanlage benötigt es eine Deckung bietende Kraut- und/oder Zwergstrauchschicht. Für die Nahrungssuche benötigt es Stellen mit niedriger und lückiger Vegetation, die außerdem Ansatzwarten wie beispielsweise sperrige Kräuterstengel, Schilfhalme, Hochstauden, Zäune, Pfähle oder einzelne Gehölze aufweisen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Schwarzkehlchen

Das Schwarzkehlchen ist etwa zwölf Zentimeter lang und wiegt zehn bis dreizehn Gramm. Das Männchen hat einen schwarzen Kopf und einen weißen Halsring. Die Vorderseite ist orangerot gefärbt. Beim Weibchen ist alles etwas matter gefärbt. 

Es lebt auf offenen Flächen mit einzelnen Büschen, zum Beispiel auf Hochmooren und Heiden. Sein Winterquartier hat es in Süd- und Westeuropa. 

In Mittel- und Osteuropa ist das Schwarzkehlchen von März bis November anwesend. (entnommen: www.wikipedia.org)


Grauschnäpper

 Grauschnäpper führen im Normalfall eine monogame Saisonehe,  gelegentlich kommt es durch einen Revierwechsel der Männchen zu sukzessiver Bigynie. dAs Nest wird sehr variabel meist in oder an einem größeren Baum oder Bauwerk überwiegend in größeren nischenartigen oder halbhöhlenähnlichen Strukturen gebaut, die Nester können aber auch völlig freis tehen. Häufige Neststandorte sind an Bäumen zum Beispiel dichte Stammausschläge, größere Astlöcher, Astausbrüche oder Hohlräume hinter abstehender Rinde, an Gebäuden werden Nester in Mauerlöchern, auf Querbalken, Fensterläden oder in Blumenkästen gebaut sowie sehr gern an Bäumen wie an Bauwerken in Berankungen. Grauschnäpper nutzen auch häufig halboffene Nestkästen zur Brut. Die Nester werden meist in 1-15 m Höhe, sehr selten auch auf dem Boden errichtet.(entnommen: www..wikipedia.org)


Weißbrauenrötel

Der Weißbrauenrötel lebt in der Regel einzelgängerisch und unauffällig. Am frühen Morgen und späten Abend erklingt der melodische Gesang, der reich an Trillern, Pfiffen und Imitationen anderer Vögel ist, jedoch klingt der Gesang dieser Art etwas tiefer. Die antiphone Gesangsfolge wird oft mehrfach duettweise wiederholt mit teilweise recht lauten Rufen. Die Weibchen singen eher leise. Das Männchen imitiert häufig die Gesänge lokaler Arten. Des Weiteren reagiert der Vogel auf das Pfeifen von Menschen, besonders die Alarmrufe werden häufig repliziert. Jeder Vogel hat seinen eigenen individuellen Gesang. (entnommen: www.tierdoku.com)


Schneescheitelrötel

Während der Regenzeiten schreiten die Schneescheitelrötel zur Brut. Sie bauen ein großes, flaches Nest aus Zweigen, Wurzelfasern, Blättern und Gräsern und polstern sie mit zarten Fasern und Rispen. die meistens nur zwei bis drei olivgrünen Eier tragen manchmal rotbraune Flecke und werden 17-18 Tage lang im Nest und werden dann nach deren Ausfliegen von beiden Eltern noch drei wochen lang gefüttert. Als hervorragender Sänger und Imitator beeindruckt der Schneescheitelrötel nicht nur sein Weibchen in dichten Buschwerk, sondern auch so manchen Vogelliebhaber, der ihn in seine Käfige oder Volieren holt. (entnommen: www.herz-fuer-tiere.de)

 


Schuppenkopfrötel

Der Weißscheitelrötel wird häufig mit dem Schuppenkopfrötel gerne verwechselt, da beide Arten sich im Aussehen kaum unterscheiden. Der Weißscheitelrötel wirkt etwas kleiner, er weist eine Körperlänge von 20 cm auf, dagegen mißt der Schuppenkopfrötel 27 cm. Besonders hervorzuheben ist beim Weißscheitelrötel der schwarze Kopf, der wie eine aufgesetzte Falkenkappe aussieht. Oberhalb des Kopfes zieht sich vom Schnabelansatz bis zum Hinterkopf kurz vor dem Nackenbereich endend ein weißer breiter Scheitel, der für den Vogel namensgebend war. Der Nackenbereich zwischen Kopf und Deckflügel ist rostbraun. Des weiteren sind die gesamte Brust- und Bauchseite rostbraun gefärbt. Der Schwanz, der ebenfalls eine rostbraune Färbung aufweist, ist mit schwarzen Mittelfedern versehen. Je nach Lichteinfall schimmern die schwarzen Federn der Deckflügel etwas bläulich. Der Schnabel ist bei beiden Geschlechtern schwarz gefärbt. Am frühen Morgen und späten Abend erklingt der melodische flötenartige Gesang des Weißscheitelrötel, der beim Schuppenkopfrötel eher monoton klingt. (entnommen: www.tierdoku.com)


Schwalben

Rauchschwalbe

Die Art lebt in der offenen Kulturlandschaft, wo es Bauernhöfe, Wiesen und Teiche gibt. Die Tiere verbringen den Sommer zwischen April und September oder Anfang Oktober in ihren Brutgebieten. Die europäischen Rauchschwalben überwintern in Mittel- und Südafrika. Asiatische Winterquartiere gibt es in Indien und im Iran. Rauchschwalben jagen Fluginsekten aller Art. Dabei richten sie sich nach dem lokalen Angebot und suchen die Regionen in der Luft aus, die dem Wetter entsprechend das günstigste Angebot bieten. Wenn sie mit Mehlschwalben  zusammen jagen, dann im Luftraum unter diesen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Mehlschwalbe

Ihr Nest bauen Mehlschwalben an senkrechten Wänden unter natürlichen oder künstlichen Überhängen, zum Beispiel unter Felsenvorsprüngen, Dachtraufen, Dachrändern oder Toreinfahrten. Nester außerhalb menschlicher Siedlungen, etwa an isolierten Bauwerken wie Betonbrücken, sind selten. Sofern es bereits vorhandene Nester gibt, werden diese bevorzugt bezogen. Voraussetzung für den Nestbau ist, dass der als Baumaterial verwendete Lehm unmittelbar an der Nistwand haftet. Werden die Nester an Felsen gebaut, werden daher Oberflächen gewählt, die frei von Moosen und Flechten sind. Anders als die Rauchschwalbe errichten Mehlschwalben ihr Nest nur in Ausnahmefällen innerhalb von Gebäuden. Am Nestbau sind beide Eltern beteiligt; der Baubeginn ist abhängig von Witterung und Höhenlage. Das Nest wird aus feuchten Lehm- oder Erdklümpchen aufgemauert, wobei die Tiere den Nestwall stets von der Innenseite her weiterbauen. Das Baumaterial nehmen die Mehlschwalben an Gewässerufern, Pfützen oder ähnlichen Stellen auf. Fertige Nester haben eine geschlossene, halbkugelige Form. Das Einflugloch befindet sich oben. Innen wird das Nest mit Halmen, Federn und ähnlichem weichen Material gepolstert. Der Nestbau nimmt 10 bis 14 Tage in Anspruch. (entnommen: www.wikipedia.org)


Sonstige Singvögel

Kleiber

Auch wenn der Kleiber manchmal am Boden oder am Futterhäuschen Nahrung sucht - am wohlsten fühlt sich der Vogel des Jahres 2006 weit oben in den Baumwipfeln und dort richtet er auch seine Bruthöhle, samt maßgeschneidertem Einflugloch, ein. An einem normalen Meisennistkasten verbauen Kleiber etwa 200 Gramm Lehm. Mit dem Schnabel können sie pro Flug etwa anderthalb Gramm Lehm transportieren. Damit sind mindestens 130 Transportflüge notwendig. An Ort und Stelle wird der Lehm mit dem Schnabel angedrückt und wie mit einem Stößel zu einer sehr festen, widerstandsfähigen Masse verdichtet. An der Oberfläche ergeben unzählige Stößelhiebe dem Lehm das Aussehen einer Kraterlandschaft. (entnommen: www.nabu.de)


Wintergoldhähnchen

Das Wintergoldhähnchen putzt während des Tages sein Gefieder mehrfach. Nur während der Mauser kann diese Putzphase bis zu 15 Minuten andauern. Typisch sind Pflegephasen von nur zwei bis drei Minuten. Im Winter dagegen beschränken sich die Putzsequenzen auf nur wenige Sekunden, sie werden dann jedoch mehrfach pro Stunde ausgeführt. Regen nutzen die Vögel, um zwischen den nassen Zweigen zu baden. Im Winter kann frisch gefallener Schnee auf den Zweigen für intensive Badephasen genutzt werden. Der bevorzugte Schlafplatz von Wintergoldhähnchen sind dichte Fichtenäste. Sie suchen die Stellen auf der Oberseite eines Astes auf, der durch darüberhängende Äste besonders gut geschützt ist. Insbesondere im Winter versammeln sich an solchen Plätzen mehrere Wintergoldhähnchen, die gelegentlich sogar Körperkontakt zueinander halten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Sommergoldhähnchen

 

Wie auch das Wintergoldhähnchen gehört das Sommergoldhähnchen zu den kleinsten Vögeln Europas. Es ist etwa 9 Zentimeter lang und wiegt nur zwischen vier und sechseinhalb Gramm. Es hat eine Flügelspannweite von 13 bis 16 Zentimetern. Sommergoldhähnchen fressen Insekten und Insektenlarven sowie Spinnen. Sie leben in Nadel- und Mischwäldern sowie in Parks. Sie sind nicht so sehr an Nadelwälder gebunden wie die Wintergoldhähnchen, halten sich aber auch gerne in Baumwipfeln auf. Die Brutzeit dauert von Mitte April bis Ende Juli. Die Nester sind tief und dick mit Moos gepolstert. Sie werden meistens an der Unterseite eines Astes befestigt. Das Gelege besteht aus sieben bis elf Eiern. Bebrütet werden sie 14-17 Tage. Etwa drei Wochen nach dem Schlüpfen verlassen die Jungen das Nest. (entnommen: www.wikipedia.org)


Zaunkönig

Der Zaunkönig zählt zu den kleinsten Vögeln Europas, nur das Goldhähnchen unterbietet ihn noch in dieser Hinsicht. Gerade einmal zehn Gramm wiegt der Winzling. Sein rostbraun gebändertes Gefieder macht ihn auch nicht gerade auffälliger, sondern sorgt im Gegenteil für perfekte Tarnung. Mit seinen kurzen Flügel gilt der Zaunkönig als schlechter Flieger, der sich stattdessen vorwiegend hüpfend im Gebüsch fortbewegt. Was dem Zaunkönig an äußerer Pracht fehlen mag, macht er mit seinem laut schmetternden, unverwechselbaren Gesang wett. Das singende Männchen erreicht trotz seiner geringen Größe eine Lautstärke von bis zu 90 Dezibel und sein Gesang ist auf einer Distanz von bis zu 500 Metern zu hören. (entnommen: www.nabu.de) 


Wasseramsel

Wasseramseln zählen zu den wenigen Singvögeln, die schwimmen und tauchen. Beim Schwimmen rudert sie mit den Beinen; beim Tauchen ist der Körper gegen die Strömungsrichtung abwärts geneigt, der Schwanz ist aufgestellt; dadurch wird der Vogelkörper gegen den Gewässergrund gedrückt und der Vogel kann dort kräftesparend verweilen und nach Nahrung suchen. Das Eintauchen kann aus dem Flug, durch Sturztauchen von einer Warte aus oder aus dem Schwimmen heraus erfolgen; unter Wasser paddelt die Wasseramsel mit den Füßen und stößt sich mit ihnen vom Untergrund ab. Die Hauptvortriebswirkung entsteht jedoch durch die Ruderkraft der Flügel. Dabei sind die Armschwingen weitgehend angelegt, während die Ruderarbeit durch die biegsamen Handschwingen erfolgt. Die durchschnittlichen Tauchzeiten liegen zwischen 5−10 Sekunden. In Ausnahmefällen taucht die Wasseramsel bis zu 30 Sekunden. (entnommen: www.wikipedia.org)


Heckenbraunelle

Sie führen ein eher unauffälliges Dasein und können schnell übersehen werden. Heckenbraunellen ziehen es vor, sich in dichtem Gebüsch zu verstecken oder mausartig am Boden entlangzuhuschen. Auch ihr Nest legen sie stets gut versteckt und unzugänglich an. Am auffallendsten ist ihr Gesang, der schon im März erklingt, nach dem Schlüpfen der Jungen im Mai jedoch schon fast verstummt. Der flüssige Gesang der Männchen umfasst nur wenige Töne und erinnert ein wenig an ein quietschendes Wagenrad. Er wird gerne von einer Baumspitze oder exponierten Zweigen vorgetragen. Heckenbraunellen suchen ihre Nahrung hauptsächlich am Boden. Sie besteht aus Würmern, Ameisen, Käfern und kleinen Schnecken. Pflanzliche Nahrung ergänzen ihren Speiseplan. (entnommen: www.nabu.de)


Gartenbaumläufer

Der Baumläufer ist ein eher unauffällig lebender Vogel, der auf der Suche nach Insekten in Spiralen an Bäumen aufwärts läuft, wobei er wie ein Specht die stabile Federn seines Stützschwanzes wirkungsvoll einsetzt. In Gärten mit altem Baumbestand kann man mit einem Schlitzkasten dem Gartenbaumläufer einen künstlichen Nistplatz anbieten, der speziell auf die Bedürfnisse dieses Klettervogels abgestimmt ist.

Baumläufer haben sich auf das Suchen nach Nahrung unter der Rinde spezialisiert. (entnommen: www.nabu.de)


Haussperling

Es scheint, als hätte er Ohrenwärmer auf, wenn man die schwarzen Wangenflecken des Feldsperlings im Winter betrachtet. Seine rotbraune Kappe könnte man sich gleich noch als passende Wintermütze vorstellen. Feldsperlinge mögen offene Landschaften mit Waldrändern und Hecken sowie landwirtschaftlich geprägte Ortsränder. Sie kommen selten in Innenstädte und sind auch scheuer und vorsichtiger als der Hausspatz, dafür aber weniger auf den Menschen angewiesen. Die kleinen Koloniebrüter verfügen über ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Das lässt sich an der lebenslangen Ehe der zwei Spatzenpartner erkennen. (entnommen: www.nabu.de)


Purpurbrustkotinga / Schildschmuckvogel

Der 28 cm lange Purpurbrustkotinga ist ein relativ großer Schmuckvogel mit schwarzem Gefieder, langen, gerundeten Flügeln und breitem Schnabel. Das Männchen besitzt einen Kehlschild aus verlängerten purpurroten Federn. Der Vogel bewohnt die oberen Stockwerke der Bäume tropischer oder subtropischer Regenwälder in Costa Rica, Panama und in den nördlichen Teilen Südamerikas bis nach Nord-Bolivien und zum Amazonasbecken in Brasilien. Der Vogel lebt in kleinen Familienverbänden und schließt sich, vor allem bei der Futtersuche, gemischten Trupps an. Die Nahrung besteht aus Früchten und Insekten. Zur Balz finden sich mehrere Männchen zusammen und rufen laut in einer Baumkrone, wippen mit dem Schwanz und schlagen mit den Flügeln. Der purpurviolette Kehlschild wird während der Balzdarbietung aufgeplustert. In ein flaches, aus Zweigen gebautes Schalennest in den Baumwipfeln legt das Weibchen ein einziges Ei und bebrütet es alleine. Bei der Aufzucht des Jungvogels helfen auch die anderen Mitglieder des Familienverbands mit. (entnommen: www.wikipedia.org)


Kappenpitta

Der Kappenpitta ernährt sich von verschiedenen Insekten (einschließlich deren Larven), nach denen sie auf dem Boden jagen, sowie von Beeren. In der Brutzeit bauen sie Nester am Boden oder in Bodennähe. Das Nest ist kugelförmig und oben geschlossen. Typisches Baumaterial sind Moose, Bambusblätter, kleine Zweige und Wurzeln. Das Gelege umfasst drei bis vier Eier. Diese sind weiß bis grau gefärbt und bräunlich bis purpurfarben gesprenkelt. Die Nestlinge schlüpfen nach einer Brutdauer von 15 bis 16 Tagen. Die Jungvögel verlassen das Nest in einem Lebensalter von etwas mehr als zwei Wochen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Gelbbauchnektarvogel

Bei Angebot von Zuckerlösung und Fliegen äußert der Gelbbauchnektarvogel im Flug mehr Rufe als im Sitzen. Bei Fliegen-Angebot treten beim Sitzen zwei Ruftypen auf, die ohne Fliegen-Angebot nicht vorkommen. Die prozentuale Verteilung der Rufe auf verschiedenen Ruftypen hängt von der Konzentration der Zuckerlösung ab. 

(entnommen: www.link.springer.com)


Omei-Häherling / Formosahäherling

Der Formosahäherling ist durch seine kurzen, abgerundeten Flügel kein gute Flieger. Er hüpft mit seinen langen, kräftigen Beinen in den unteren Regionen der Bäume von Ast zu Ast oder lebt am Boden. Seine Ernährung besteht überwiegend aus Insekten, Beeren, Früchten sowie aus allerlei Sämereien, die er in kleinen Gruppen am Waldboden oder in der dichten Vegetation der Bäume aufspürt. Während der Nahrungssuche bleibt der Formosahäherling durch laute, abwechslungsreiche Rufe ständig im Kontakt. Durch die Rufe wird auch der Zusammenhalt der kleinen Gruppe gewährleistet.  (entnommen: www.tierdoku.de)


Blaukappenhäherling

Es sind schöne, olivbraune Vögel mit einer schwarzen Maske und einer Krone aus blauen Federn auf dem Kopf. Es betrifft eine soziale Spezies, die in (Familienverband) Gruppen leben. Die jungen Vögel helfen den Eltern bei der Aufzucht der nächsten Generation Junge. Sie bauen offene, halbkugelförmige Nester aus Reisig und Gras, die sie mit trockenem Gras füllen. In Zoos verlassen die Küken das Nest, wenn sie ca. 16 Tage alt sind. Die Eltern können dann ein zweites Mal Eier legen. Es sind echte Rabatzmacher und sie fressen eine variierte Diät aus Früchten und Insekten. (entnommen: www.burgerszoo.de)


Blauohr-Honigfresser

Der Blauohr-Honigfresser lebt in kleinen, territorialen Gruppen. Zur Nahrung gehören Pollen, Beeren, Nektar und Früchte (z. B. Bananen, Trauben) und Insekten, die er beim Auflecken des Nektars zufällig mit aufleckt. Der Blauohr-Honigfresser ist vor allem während der Paarungszeit gewöhnlich sehr aggressiv. Er benutzt häufig verlassene Nester anderer Vögel und vertreibt manchmal sogar Graukronentimalien aus ihren Nestern. Gelegentlich baut er eigene, große, schalenförmige Nester, die er auch gegen Menschen erbittert verteidigt. In der Brutzeit von Juni bis Februar werden 2 bis 3 Eier 16 Tage vom Weibchen allein bebrütet. Beide Elternvögel sowie die anderen Vögel der Gruppe helfen jedoch mit bei der Aufzucht der Jungvögel. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Scharlachspint

Wie alle Spinte ist der Scharlachspint auf den Fang und Verzehr von Bienen oder anderen Insekten spezialisiert, die er im Flug erbeutet. Die Spinte sind daher auch unter dem Namen „Bienenfresser” bekannt. Scharlachspinte nisten in großen Kolonien mit bis zu 60 Nestern auf einem Quadratmeter, die sie in weiche Steilwände graben. Die Niströhren können bis zu einem Meter tief sein und enden in einer kleinen Eikammer. Die Eier werden an aufeinander folgenden Tagen gelegt. Bringen die Altvögel Insekten in die Neströhren, fressen zunächst die älteren und stärkeren Jungvögel. Nur bei reichem Futterangebot kommen alle Jungvögel durch. Bei der Futtersuche helfen auch andere Altvögel aus der Kolonie. Im Zoo wird den Spinten eine künstliche Wand aus Waschbeton und Lehm angeboten, in die sie ihre Nisthöhlen graben. Nach der Brut werden sie von den Pflegern wieder mit Lehm verklebt, und von den Vögeln jedes Frühjahr wieder neu ausgebaut. Ein echter Bienenstock in der Voliere sorgt übrigens dafür, dass die Spinte auch ihren Jagdkünsten nachgehen können. (entnommen: www.kölnerzoo.de) 


Stare

Star

Mit Staren kann man vor Einbruch des Winters eines der größten Schauspiele unserer Vogelwelt erleben. Nämlich dann, wenn sie in großen Schwärmen als „schwarze Wolken“ durch den Himmel manövrieren, zeigen sie eindrucksvolle Formationen am Abendhimmel.

Das Gefieder des Stars ist nach der Herbstmauser weiß gepunktet und glänzt nicht so purpurn wie im Sommerkleid. Auch ist der Star kleiner und viel kurzschwänziger als die Amsel. Im Gegensatz zu ihr, hüpft er auch nicht, sondern schreitet viel mehr über die Erde. Bevor die Stare in den Süden ziehen, sammeln sich die geselligen Vögel in Baumkronen oder in Schilfröhricht zu Schlafgemeinschaften. In Innenstädten übertönt das kreischende Geschwätz von Hunderten oder Tausenden Staren sogar den Verkehrslärm.(entnommen: www.nabu.de)


Rosenstar

Der Rosenstar ist eine Vogelart aus der Familie der Stare. Er tritt häufig invasionsartig auf und ist sehr gesellig. Rosenstare nehmen ihre Beute fast ausschließlich vom Boden auf. Feldheuschrecken sind etwa 40-50 Tage im Sommer flugunfähig und bilden damit eine hervorragende Nahrungsgrundlage für den Rosenstar. Beim Aufsammeln der Heuschrecken vom Boden bilden sich große Scharen von Rosenstaren, die sich alle in eine Richtung bewegen. Die vorderen Vögel bewegen sich dabei schneller als die hinten liegenden, welche dies durch einen kurzen Flug nach vorne ausgleichen. So entsteht eine rollierende Gruppendynamik. Rostenstare gelten als nützlich für viele ländliche Bevölkerungsschichten, da sie ihre Nahrung oft zwischen Weidevieh suchen und die gefürchteten Wanderheuschreckenschwärme dezimieren. (entnommen: www.wikipedia.org)


Schmalschnabelstar

Der Schmalschnabelstar sucht seine Nahrung meist auf dem Boden, oft unter oder nahe von Bäume. Er ernährt sich von Insekten, Früchten, Beeren und Sämereien. Die Gechlechtsreife wird mit rund einem Jahr erreicht. Außerhalb der Brutzeit lebt der Schmalschnabelstar in größeren Gruppen mit teilweise über hundert Individuen, während der Brutzeit ziehen sich einzelne Paare zurück. Der Schmalschnabelstar baut sein Nest in größere Astlöcher oder in Baumhöhlen. Beide Geschlechter sind am Nestbau, bei der Ausbrütung der Jungen sowie am Hudern der Jungvögel beteiligt. Das Gelege besteht meist aus vier Eiern. Die Eier werden von beiden Elternteilen über einen Zeitraum von gut 15 bis 18 Tagen bebrütet. Die Jungtiere werden überwiegend mit Insekten oder Larven gefüttert. Nach 18 bis 24 Tagen sind die Jungtiere flügge und verlassen die Eltern. Jungvögel haben ein deutlich matteres Gefieder. (entnommen: www.tierdoku.de)


Grünschwanzglanzstar

Innerhalb ihres ausgedehnten Verbreitungsgebietes in den verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents bewohnen die Grünschwanzglanzstare bevorzugt offenes Waldland und Randgebiete von Wüstenzonen mit Baumbestand. Die Brutsaison dieser Vogelart dauert in freier Wildbahn von Mai bis Juli. Ihre Nistplätze errichten sie vorwiegend in Baumhöhlen, nutzen aber oftmals auch die verlassenen Nester anderer Vogelarten. Sie ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Beeren und Insekten sowie deren Larven. Der Grünschwanzglanzstar ist kein besonders geselliger Vogel und kann Artgenossen oder anderen Vogelarten gegenüber sehr aggressiv werden. Er ist sehr lebhaft und braucht viel Platz zum Fliegen. Als Haustier ist er daher nicht besonders geeignet. (entnommen: www.grumpi.de)


Pagodenstar

Pagodenstare bewohnen sommergrüne Wälder, buschbestandene Gebiete und Kulturlandschaften bis 1.800 m Höhe. Ihre Nahrung finden die geselligen Vögel am Boden, wo sie oft auch mit anderen Arten von Staren gemeinsam auftreten. Sie fressen Insekten, Spinnen, Früchte und Nektar. 

Pagodenstare brüten bevorzugt in Baumhöhlen, die sie mit Pflanzenmaterial auspolstern. 

Sie legen 3-5 Eier, die ca. 12 Tage bebrütet werden.

(entnommen: www.zoo-leipzig.de)


Smaragdglanzstar / Schillerglanzstar / Irisglanzstar

Der Schillerglanzstar tritt meist als Paar und in kleinen Gruppen von bis zu 10 Vögeln auf, wobei er außerhalb der Brutzeit gelegentlich aber auch in Schwärmen von bis zu 50 Exemplaren angetroffen wird. Seine Nahrung besteht bevorzugt aus kleinen Früchten. Seine Nester baut er in kleinen Hohlräumen, Baumstümpfen oder kleinen Bäumen und in Gefangenschaft auch in nach oben offenen Nestern, die er mit grünen Blättern auskleidet. Er gilt als kooperativer Brüter und die Juvenilen werden von beiden Elternteilen gefüttert. Ebenso lässt er sich von seinen Jungvögeln bei der Aufzucht unterstützen. Während der Aufzucht kann er aggressiv sein Nest verteidigen. So ist beobachtet worden, dass er einen Sperberbussard vertrieben hat. (entnommen: www.wikipedia.org)


Balistar

Über das Brutverhalten in freier Wildbahn ist nur wenig bekannt, jedoch weiß man aus Beobachtung in Gefangenschaft, dass die Männchen sehr aggressiv auf Artgenossen reagieren. In amerikanischen Zoos brüten die Paare zwischen Mai und Juni und legen gewöhnlich 3 bis 4 Eier. Die Nester werden in Spechthöhlen, Felsspalten oder Nistkästen angelegt und mit Stroh, Zweigen, Gras und Federn ausgepolstert. In freier Wildbahn ist die Brutzeit im Oktober/November. 

Der Balistar erreicht eine Größe von circa 25 Zentimetern. Das Gefieder ist schneeweiß mit schwarzen Flügel- und Schwanzspitzen. Die unbefiederte Gesichtshaut ist blau. Die Augen sind dunkelbraun. Der Schnabel ist bläulichgrau und gelb. Die Beine sind gräulichblau. Auf dem Kopf befindet sich eine weiße Federhaube. Ihre Nahrung besteht aus Ameisen, Termiten und Raupen sowie aus Früchten und Samen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Dreifarbenglanzstar

Das Gefieder des 18 Zentimeter langen Dreifarben-Glanzstars ist an der Oberseite glänzend schwarz und am Nacken und Schultern schimmernd blaugrün gefärbt. Die Halsseiten, die Kehle und die Brust sind metallisch-blau glänzend. Das Brustband, der Bürzel und Steiß sind weiß und der Bauch rostbraun gefärbt. Dieser untersetzt wirkende, kurzschwänzige Star verfügt über ein breites Repertoire an Pfeif- und Trillerlauten und ahmt auch die Rufe anderer Arten nach. Der Dreifarben-Glanzstar sucht am Boden nach Nahrung, die neben Insekten, Weichtieren und Würmern auch aus Früchten und Körnern besteht. Wo die Vögel in Schwärmen auftreten, können sie beträchtliche Enrteschäden anrichten. Außerdem können sie in Dörfern und Städten aufdringlich nach Futter betteln. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Purpurglanzstar

Der Purpurglanzstar ist ein weitverbreiteter geselliger Vogel, der überwiegend in den südlich der Sahelzone gelegenen Savannen und Buschland lebt. Außerhalb der Brutzeit tritt er oft zur Nahrungssuche in größeren Gruppen von etwa 20 Vögeln auf und ernährt sich überwiegend von kleinen Früchten und Samen wie dem Kapokbaum, dem Niembaum und anderen Früchten wie Steinobst. Ebenso ernährt er sich am Boden von Insekten wie Termiten und Ameisen und fängt manchmal in der Luft jagend andere Insekten. Die Jungvögel werden auch mit Raupen gefüttert. Ebenso ist er in Gruppen von hunderten und vereinzelt gar tausenden von Staren beobachtet worden. In der Dämmerung sucht der Purpurglanzstar regelmäßig Wasserstellen wie beispielsweise Pfützen und Lachen zum Trinken und Baden auf. (entnommen: www.wikipedia.org)


Königsglanzstar

Im Gegensatz zu anderen Glanzstaren, die sich überwiegend von Früchten ernähren, frisst der Königsglanzstar fast ausschließlich Insekten, die er im Flug oder am Boden fängt. Schnecken, Spinnen, Krustentiere oder kleine Wirbeltiere wie Eidechsen ergänzen manchmal den Speiseplan. Der Königsglanzstar lebt in kleinen Gruppen von drei bis zehn Vögeln, die sich gegenseitig beim Nestbau und der Aufzucht der Jungen unterstützen.

Der Vogel lebt monogam und nistet in kleinen Kolonien. Er baut in einer Baumhöhle oder in einer verlassenen Spechthöhle ein Nest, das mit trockenem Gras, Wurzeln und Blättern ausgepolstert wird. Das Gelege umfasst drei bis fünf Eier, die eine blasse blaugrüne Farbe haben und fein rötlichbraun gepunktet sind. (entnommen: www.wikipedia.org)


Stelzenverwandte


Wiesenpieper

Das Nest befindet sich auf dem Boden und ist in der Regel gut gegen Sicht von oben geschützt. Es wird allein vom Weibchen gebaut. Das Nest ist ein unscheinbarer Bau aus Halmen und Moos und ist mit Haaren ausgepolstert. Die Gelege bestehen in der Regel aus drei bis fünf Eiern, die im Tagesabstand gelegt werden. Sie werden allein vom Weibchen bebrütet, das die Brut nach der Ablage des letzten Eis aufnimmt. Die Eier sind sehr variabel gefärbt. Die Grundfärbung kann blaugrau, beige oder rosa sein. Sie sind braun und hellgrau gesprenkelt und gelegentlich so dicht gezeichnet, dass eine fast einheitlich graue oder braune Färbung entsteht. Die Brutdauer beträgt zwischen 11 und 15 Tage. Die Nestlinge sind Nesthocker, die bräunlichgrau Buden sind. Sie werden anschließend von beiden Eltern 12 bis 14 Tage lang gefüttert. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Bachstelze

Die Bachstelze ist nicht nur die häufigste unserer Stelzen, mit ihrem schwarz-weißen Gefieder, dem schnell trippelnden Gang, den ruckartigen Kopfbewegungen und ihrem langen, wippenden Schwanz kann man sie auch kaum verwechseln. Die Bachstelze hält sich viel am Boden auf, gerne auch in der Nähe von Gewässern. Anders als ihr Name vermuten lässt, sind Bachstelzen jedoch auf Gewässer in ihrem Lebensraum nicht unbedingt angewiesen.(entnommen: www.na


Trauerbachstelze

In fast ganz Europa und sporadisch an den angrenzenden Küsten brütet die Trauerbachstelze mit kohlschwarzer Oberseite dort rußgrau mit schwartem Bürzel. Flanken dunkel olivgrau. (entnommen: Buch: Der Kosmos Vogelführer)


Gebirgsstelze

Die sehr langschwänzige, oberseits graue und unterseits intensiv gelbe Stelze besiedelt schnell fließende, meist bewaldete Gewässer und ernährt sich vorwiegend von Insekten und deren Larven.

Sie brütet oft an Wehren, Brücken oder Mühlen. 

Das Weibchen baut ein Nest in einem Erdloch oder einer Mauernische in Wassernähe aus Moos und Gras und kleidet es mit Haaren aus. 

Manchmal werden auch alte Nester von Wasseramseln oder spezielle Nistkästen bezogen. Es werden ein- bis zweimal je Brutsaison zwischen April und Juni meist fünf gelbbraune, graubraun gesprenkelte Eier gelegt, die das Weibchen oder beide Eltern 12-14 Tage bebrüten. Beide Eltern füttern die Nestlinge, bis sie nach 11-16 Tagen flügge sind. (entnommen: www.wikipedia.org)


 

Schafstelze

Schafstelzen ernähren sich hauptsächlich von Fliegen und anderen zarten Insekten, die von grasendem Vieh aufgescheucht werden. Während der Jagd läuft der Vogel mit zierlichen Schritten und wippt mit dem Schwanz, der im Vergleich zu den anderen europäischen Stelzen der kürzeste ist. 

Die Art liebt feuchte Wiesen und Felder in der Nähe von Gewässern. Der Gesang ist unauffällig. Das Männchen balzt jedoch mit aufgeplusterter Brust und Flügelzittern vor dem blasser gefärbten Weibchen. Die Schafstelze ist ein Bodenbrüter, ihr Nest liegt meist gut versteckt in einer kleinen Bodenvertiefung zwischen Grasbüscheln. Als Nestmaterial werden trockene Grashalme und Würzelchen benutzt, die halbkugelige Nestmulde ist fein geglättet und mit Tierhaaren ausgepolstert.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Schwalbenschwanzschnurrvogel / Blaubrustpipra 

Bis zu fünfzig Männchen versammeln sich in einer Lichtung und vollführen Tänze, um Weibchen auf sich aufmerksam zu machen. Zunächst wählt jeder Vogel seinen Platz in den niedrigen Zweigen der umliegenden Bäume und wartet dort, bis er an der Reihe ist. Beim Balztanz gibt jeder Vogel verschiedene Rufe von sich und verursacht mit den Flügeln schwirrende Geräusche. Das Weibchen wählt einen Partner aus und betreibt nach der Paarung den Nestbau, das Bebrüten und die Aufzucht der Jungen alleine. In einem napfförmigen Nest in Zweigen über einem Gewässer werden in der Regel zwei Eier bebrütet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Tangaren

Schwarztangare

Tangaren (allgemein) kommen ausschließlich in Amerika und auf den Inseln im westindischen Ozean vor und bewohnen vorwiegend die Baumkronen in den Wäldern. Die meisten Arten leben in den tropischen Gebieten in Südamerika und sind Standvögel. Nur vier Arten haben als Lebensraum Gebiete nördlich von Mexiko bezogen. Das Gefieder ist bunt und auffällig gefärbt, und sie verfügen über gut entwickelte Beine, die das Leben in den Bäumen erleichtern. Der Gesang ist, von dem der Drosseltangaren abgesehen, nicht sehr beeindruckend und schwach entwickelt. Sie ernähren sich vorwiegend von Insekten. Oft folgen sie den Zügen der Wanderameisen und schnappen sich die aufgeschreckten Insekten. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Siebenfarbentangare

Die Siebenfarbentangare lebt im nördlichen Südamerika, wo sie in Höhen bis 1450 m vorkommt. Man findet sie in Venezuela, Brasilien, Ost-Kolumbien bis Nord-Bolivien und in den Guyanas. Trotz ihres wissenschaftlichen Namens kommt sie nicht in Chile vor. Diese Tangarenart kann an der verschiedenen Rückenfärbung unterschieden werden. Die Nominatform ist einfach zu bestimmen. Die Unterarten haben alle ein verschiedenfarbiges gelbes Rückengefieder, wobei paradisea ein gelb-oranges hat. Sehr gut zu erkennen ist auch Tangara chilensis coelicolor mit ihrem blauen Kopf. (entnommen: www.wikipedia.org)


Türkistangare

Die Vögel ernähren sich in erster Linie von Früchten, in geringem Maße auch von Gliederfüßern. Die Türkistangare leben paarweise oder in kleinen Gruppen, die drei bis zehn Individuen zählen. In der Gesellschaft mit anderen Tangaren-Arten werden sie nur selten angetroffen. Das tassenförmige Nest wird allein vom Weibchen aus Moos, Blättern, Pflanzenfasern und Flechten gefertigt und mit zwei bis drei Eiern versehen. Diese sind grau bis grünlich gefärbt und mit bräunlichen oder rötlichen Sprenkeln versehen. In Gefangenschaft wurde eine Brutzeit von 12 bis 14 Tagen dokumentiert. Freilanderkenntnisse liegen diesbezüglich nicht vor. Die Nestlinge werden von Familienverbänden bis zur Selbstständigkeit mit Nahrung versorgt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Purpurtangare

Die Purpurtangare lebt in Südamerika im Südosten von Brasilien. Sie bewohnt den Tieflandregenwald, deren Ränder sowie offene Waldlandschaften und teilweise auch landwirtschaftliche Plantagen. Sie bewohnt meist die Kronen hoher Bäume. Meist ist sie an der Küste oder in Gegenden mit anderen Wasservorkommen anzutreffen. 

Die Purpurtangare ernährt sich hauptsächlich von Insekten, reifen Früchten und Beeren. Da sie auch in zum Teil großen Schwärmen in Plantagen einfällt, gilt sie als Obstschädling. (entnommen: http://tierdoku.com)


Gelbfußhonigsauger / Azurnaschvogel

In lichten Wäldern und Waldränder ist die Art besonders häufig anzutreffen. Er ist auch in der Nähe des Menschen zu finden, insbesondere auf Kakao- und Zitrusplantagen. 

Der Arzurnaschvogel ernährt sich hauptsächlich von Nektar, in geringeren Mengen auch von reifen Beeren sowie von kleinen Insekten. Die Küken werden ausschließlich mit Insekten gefüttert. Die Nahrungssuche erfolgt überwiegend über den Baumkronen. 

Arzurnaschvögel können bis zu zehn Jahre alt werden.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Grünkardinal

Der Grünkardinal erreicht eine Länge von 20 Zentimetern. Beim Männchen sind Stirn, Oberkopf und Haube schwarz. Augen und Wangenstreif sind gelb. Der übrige Kopf, der Nacken und die Oberseite sind olivfarben mit schwarzen Strähnen. Die Flügel sind dunkelbraun. Die Hand- und Armschwingen sind hellgelb gesäumt. Kinn, Kehle und Latz sind schwarz. Die restliche Unterseite ist olivgelb. Die Steuerfedern sind dunkeloliv bis dunkelbraun. Die äußeren Schwanzfedern sind gelb. Der Oberschnabel ist schwärzlich hornfarben, der Unterschnabel ist heller. Die Beine sind braun. Die Augen sind dunkelbraun. Das Weibchen ist kleiner und grauer gefärbt. Die juvenilen Vögel haben Ähnlichkeit mit den Weibchen, sind aber dunkler. Sein Gesang ist laut und besteht aus melodischen Reihen von vier bis fünf Pfeiftönen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Weber

Jackson-Weber

Der Jackson-Weber erreicht eine Körperlänge von 15 Zentimeter. Das Männchen hat einen schwarzen Kopf und Nacken. Die Vorderbrust ist schwarz und geht dann in Rotbraun über. Der Rücken ist gelb, die Flügeldecken und Schwingen sind schwarz. Die einzelnen Federn haben breite gelbe Säume. Bei den Weibchen sind die Flügeldecken und Schwingen schwarz und gelb gestrichelt. Der Kopf und die Unterseite ist gelblichweiß. Jackson-Weber hängen ihre Nester an Zweige von Büschen und Bäume, die ähnlich wie beim Gilbweber meist über ein Gewässer hängen. Nester von Jackson-Weber finden sich auch häufig zwischen Schilf und Gräsern in der Nähe von Seen, Sümpfen oder Mangroven. Das Gelege besteht aus zwei bis drei Eiern, deren Schalenfarbe blaugrün ist. (entnommen: www.wikipedia.org)


Textorweber

Der Textorweber brütet in Kolonien. An einem Baum, an Zweigen wird das birnenförmige Nest aufgehängt. Die Männchen bauen das hängende Nest, die Weibchen schauen zu und beurteilen es. Genügt es den Anforderungen nicht, zerstört das Weibchen den Bau und das Männchen muss von vorne beginnen. Das Knüpfen, Knoten und Flechten der Grashalme zum windsicheren Bauwerk, gehört in der Vogelwelt zu den kompliziertesten und schwierigsten Aufgaben überhaupt. Das Brüten ist dann die alleinige Sache des Weibchens.

(entnommen: www.tierportrait.ch)


Blutschnabelweber

Der Blutschnabelweber führt im Allgemeinen eine monogame Brutehe, jedoch wurden auch Vögel beobachtet, die an verschiedenen Stellen nisteten. Dies lässt vermuten, dass auch sukzessive Polygynie vorkommt. Männchen verteidigen den direkten Nestbereich durch Gesang und flatternde Angriffsflüge gegen Rivalen. Das Nest ist ein kleiner, kugelförmiger Bau aus Gras, der innerhalb von zwei bis drei Tagen vom Männchen errichtet wird. Der seitliche Eingang ist durch ein kleines Regendach aus frischen Grashalmen geschützt. Das Nest befindet sich im Allgemeinen in einem bis sechs Meter Höhe in dornigen Bäumen. In den meisten Fällen hängt es mit etwa zwei Meter nicht sehr hoch. Manchmal steht es auch im Röhricht oder in Zuckerrohr. (entnommen: www.wikipedia.org)


Schwarzkopfweber

Außerhalb der Brutzeit ist der Schwarzkopfweber ein geselliger Vogel und man trifft ihn in kleinen Gruppen, manchmal auch in großen Schwärmen an. Er hält sich immer in der Nähe von Wasser auf, insbesondere legt der Schwarzkopfweber sein Nest in Papyrus und im Schilf an. Um die Weibchen anzulocken, baut das Männchen mehrere Nester und täuscht somit die Weibchen. Beim Heranschaffen von pflanzlichem Material für den Bau seiner Nester, legt der männliche Schwarzkopfweber manchmal eine Distanz von etwa zwanzig Kilometern zurück. Nach Fertigstellung der Nester, hängt das Männchen dann an der Basis eines Nestes mit dem Kopf nach unten und flattert erregt mit den Flügeln, wobei das Männchen ständig am Nest herumturnt. Diese Balz wird von lauten summenden Erregungsrufen begleitet. Das Männchen muss das Weibchen ans Nest locken, solange das Nest noch frisch ist und ein sattes Grün aufweist. Andernfalls wird das Nest von den Weibchen ignoriert und das Männchen zerstört letztendlich sein selbstgebautes Nest. Sobald ein Weibchen für das Männchen Interesse zeigt, prüft das Weibchen mit Schnabelhieben die Festigkeit des Nestes. (entnommen: http://tierdoku.de)


Tahaweber

Der Tahaweber ist polygyn und brütet in kleinen Kolonien, in denen die Männchen ihre Reviere mit flatternden Flügen gegen andere Männchen und teils auch Weibchen verteidigen. Die Brutzeit variiert je nach geografischer Lage; nördlich des Äquators liegt sie größtenteils zwischen Juli und Oktober, in Äthiopien jedoch im Oktober, südlich des Äquators zwischen Januar und Juli und in Südafrika zwischen Dezember und März. Das Nest ist ein rundovaler Bau mit einem Seiteneingang in der oberen Hälfte. Es steht meist etwa einen Meter hoch über dem Boden in überschwemmten oder staunassen Bereichen und wird an vertikalen Halmen befestigt. Oft befindet es sich in der Deckung von Büschen, Gras-, Seggen- oder Binsenbüscheln. Es wird vom Männchen aus dünnen Grasstreifen geflochten und vom Weibchen mit feinen Gräsern ausgepolstert. Oft ragen Ähren aus dem Nest oder dem Eingang heraus. (entnommen: www.wikipedia.org)


Starweber

Der Starweber ist eine Art aus der Familie der Webervögel. Er kommt ausschließlich in Ostafrika vor. Starweber leben paarweise oder in kleinen Gruppen, oft in Gesellschaft mit Dreifarben-Glanzstaren. Sie suchen ihre Nahrung vor allem am Boden zwischen Akazien und Dornsträuchern. Starweber brüten in lockeren Kolonien in dornigen Bäumen. Die Nester werden unordentlich aus dornigen Bäumen. Die Nester werden unordentlich aus dornigen Zweigen gebaut und haben eine Einflugöffnung, die nach unten weist. Innen sind sie weich gepolstert. Die Nester sind sehr groß und können bis zu einem halben Meter lang sein. (entnommen: www.wikipedia.org)


Madagaskarweber

Der Madagaskarweber ist der häufigste Vogel auf Madagaskar. Er lebt in fast allen Regionen der Insel, in landwirtschaftlich genutzten Gebieten, in Savannen, in Städten und im Dornbuschwald im Südwesten. Nur dichte Wälder scheint er zu meiden. In den Bergen geht er in Höhen bis zu 2.450 Metern. madagaskarweber brüten von September bis Mai. Sie geben dann ihr geselliges Leben auf, bilden Paare und die Männchen verteidigen ein Revier mit einem Radius von etwa 20 Metern. Ihr Nest bauen sie bis in Höhen von 8 Metern in hohen Gräsern, Sträuchern, in Bäumen, oder an den Mittelrippen von Palmenblättern. (entnommen: www.wikipedia.org)


Manyarweber

Diese Vögel haben ein braungestreiftes Gefieder. Der Kopf der Männchen ist schwarz, bis auf die gelbe Kappe auf dem Kopf. Der Schnabel, die Unterseite der Flügel und die Beine des Männchens sind schwarz. Der Bauch ist hellbraun, die Brust ist mit mehreren dicken, dunklen Streifen versehen. Das Weibchen hat einen braungestreiften Kopf und einen orangen Schnabel. Die Beine sind braun. Der Manyarweber bewohnt Schilfgürtel an Flüssen in Indien, Sri Lanka, auf den Inseln Sumatras, Java sowie den Südteil Myanmars. Sie fressen Grassamen und Insekten. In der Brutzeit sind die Männchen sehr laut und lassen ihre raue ratternde oder zirpende Stimme ertönen.Zur Brutzeit finden sich die Vögel zu kleineren Kolonien von bis zu fünf Tieren meist in Gewässernähe zusammen und bauen Gemeinschaftsnester aus Grashalmen, welche die Männchen mit einander verflechten. In die Kammer am Ende des Nestes legt das Weibchen ein bis zwei Eier. Nach der Eiablage verlässt das Männchen seine Partnerin wieder, um weitere Nester anzulegen, insgesamt kommt das Männchen so auf zwei bis drei Paarungen pro Brutsaison. (entnommen: www.wikipedia.org)


Würger

Neuntöter

Vor allem das Männchen sitzt gern – oft weithin sichtbar – auf Warten, von denen aus das Revier gut überblickt werden kann. Dies können Sträucher, junge Bäume, Zaunpfähle, Heuballen, Stubbenwälle oder andere exponierte Orte sein. Vor der Bebrütung des Geleges ist das Weibchen meist in der Nähe des Männchens zu finden. In der Regel wird ohne Ortswechsel lange Zeit auf der gleichen Warte verharrt, auf der der Vogel auch längere Zeit ruht, sich putzt oder sonnt. Wird es ihm dabei zu heiß, sucht der Neuntöter kurzfristig Schatten auf. Zwischendurch werden immer wieder Jagdflüge, z. B. auf Großinsekten unternommen, teilweise sind diese mit einem Ortswechsel verbunden. Die favorisierte Warte eines Revierinhabers kann je nach Tageszeit und Sonnenstand wechseln. Der charakteristische Anflug auf Warten erfolgt zielgerichtet und schnell, dann bremst der Vogel kurz ab und lässt sich das letzte, kurze Stück hinaufgleiten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Elsterwürger

Elsterwürger ernähren sich vor allem von Gliederfüßern, hauptsächlich von Insekten. Zur Nahrung gehören daneben Doppelfüßer, Reptilien, Mäuse und gelegentlich kleine Früchte sowie frisches Fleisch und Aas. Elsterwürger leben meist in kleinen Gruppen, innerhalb der Gruppe brütet aber offenbar nur ein monogames Paar, das ein kleines Territorium um das Nest verteidigt. Das Gelege besteht aus ein bis sechs, gewöhnlich aus drei bis fünf Eiern. Die Nestlinge werden mit Insekten, Reptilien und Magetieren gefüttert.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Zweigsänger


Dorngrasmücke 

Der Gesang der Dorngrasmücke ist ein typisch grasmückenartiges „Geplapper“, schnelle, gequetschte Tonfolgen mit wenig melodiösen Themen. Als Merksatz für den Gesang gilt – „Mach ich doch! Hab ich doch gesagt!“ – schnell aufgesagt. 

Der heisere, etwas nasale Ruf klingt wie „wähd wähd“ oder „woid woid“. Der Warnruf ist ein langgezogenes, raues „tschähr“, das dem der Provencegrasmücke ähnelt. 

(entnommen: www.wikipedia.org)


Mönchsgrasmücke

Die "Mönchskappe" ist ihr Erkennungszeichen, bei den Männchen ist sie schwarz, bei Weibchen und Jungvögeln rötlich-braun.

Auffallend ist auch ihr wohltönender Gesang: Nach einem zwitschernden Vorgesang ertönt ein laut flötender "Überschlag", der aus nahezu reinen Tönen besteht.

Zur Brutzeit ernährt sie sich überwiegend von Insekten und deren Larven. Im Sommer und Herbst kommen Beeren und Früchte verschiedenster Sträucher hinzu, wie von Holunder, Heckenkirsche oder Hartriegel, die dann als Hauptnahrungsquelle dienen.

Immer öfter kann man einzelne von ihnen auch im Winter bei uns entdecken.

(entnommen: www.nabu.de)


Zilpzalp oder Fitis?

Den Fitis kann man in Parks oder Friedhöfen und auch in Gärten beobachten.

Hier ernährt er sich wie der nah verwandte Zilpzalp vor allem von Insekten oder Spinnen, die er von Blättern oder Ästen pickt. 

Die "Zwillingsarten" Fitis und Zilpzalp sind äußerlich nur schwer voneinander zu unterscheiden. Fitisse haben eine insgesamt hellere Bauchseite. Im Vergleich zum Zilpzalp ist bei ihnen ein gelblicher Überaugenstreif deutlicher zu erkennen. Einen guten Hinweis gibt auch die Beinfarbe. Beim Fitis sind die Beine hellbraun bis graugelb und somit nicht so dunkel gefärbt wie die des Zilpzalps. Zum Glück hilft bei der Bestimmung aber ihr unterschiedlicher Gesang. Auf einer Baum- oder Strauchspitze sitzend erklingt der Gesang des Fitis wie eine melodisch abfallende Kadenz aus hellen Tönen. Die Strophe erinnert ein wenig an den Buchfink, klingt aber viel weicher. (entnommen: www.nabu.de) 


Drosselrohrsänger

Die Geschlechtsreife tritt nach einem Jahr ein. Die Hauptbrutzeit ist Mai bis Juli. Das aus Gräsern und Schilfhalmen napfförmig geflochtene Nest ist meistens im Schutz von Röhrichtbeständen zwischen drei bis vier Schilfhalmen über dem Wasser befestigt. Das Weibchen legt vier bis sechs Eier. Die Eier werden 13 bis 15 Tage lang gewärmt. Die Jungvögel bleiben 12 bis 14 Tage im Nest. In den Nestern von Rohrsängern sind oft Kuckuckseier zu finden, weil sie eine ähnliche Farbe aufweisen.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Teichrohrsänger

Die Geschlechtsreife tritt nach einem Jahr ein. Die Hauptbrutzeit ist Mai bis Juli. Das aus Gräsern und Schilfhalmen geflochtene Nest ist meistens im Schutz von Röhrichtbeständen zwischen drei bis vier Schilfhalmen über dem Wasser befestigt. Das Weibchen legt drei bis fünf Eier. Die Eier werden 11 bis 14 Tage lang abwechselnd von beiden Partnern bebrütet. Die Jungvögel bleiben 10 bis 14 Tage im Nest. Er brütet 2- bis 3-mal im Jahr. Der Teichrohrsänger ist ein häufiger Kuckuckswirt, der ein brutparasitierend im Nest abgelegtes Kuckucksei ausbrütet und den artfremden Nestling aufzieht, zuungunsten eigenen Nachwuchses. Im Gegensatz zum Sumpfrohrsänger, der Kuckuckseier häufig aus seinem Nest entfernt, wurde dieses Verhalten beim Teichrohrsänger nur sehr selten