Ammernverwandte

Rohrammern

Rohrammern brüten am Rande von Schilf- und Röhrichtbeständen, in Ufergebüschen und seltener auch fernab von Wasser in hoher dichter Vegetation wie beispielsweise Rapsfeldern. Das napfförmige Nest wird so errichtet, dass es in der Vegetation gut verborgen ist. Es befindet sich entweder dicht am Boden unter überhängendem Altgras oder bis zu einem Meter hoch in einem Busch. Am Bau ist nur das Weibchen beteiligt, das dabei vom Männchen begleitet wird. Es verbaut Gras, Seggen, Binsen und Moos. Die eigentliche Nistmulde wird mit feinem Gras, Tierhaaren und Schilfrispen gepolstert. Manche Männchen sind nicht monogam, sondern betreuen mehrere Nester, in denen jeweils ein Weibchen auf seiner Brut sitzt. Um die Aufmerksamkeit von Fressfeinden von ihrem Nest abzulenken, verleiten Rohrammern d. h., sie flattern wie flügellahm am Boden entlang – eine Finte, die kleine, auf erhöhten Warten sitzende Vögel sonst üblicherweise nicht anwenden. (entnommen: www.wikipedia.org)


Goldammer

In Mitteleuropa singen Goldammern als einzige Vögel noch im Hochsommer an warmen Tagen. Der Gesang wird von einer erhöhten Warte wie beispielsweise von einer Busch- oder Baumspitze oder einem Pfahl vorgetragen. Erwachsene Goldammern fressen größtenteils Samen. Auf Nahrungssuche gehen Goldammern vorzugsweise in den frühen Morgen- und Abendstunden, meist in kleinern Trupps. Goldammern ziehen zwei bis drei Jahresbruten groß. Sie bauen ihre Napfnester auf dem Boden oder zumindest in Bodennähe. Das Weibchen legt drei bis fünf Eier. Die Goldammer ist volkstümlich auch unter den Namen Hämmerling, Emmerling, Ammeritz, Gelbling, Gilberitz oder Bauernkanari bekannt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Bülbül

Rotohrbülbül

Man hört ihn öfter als man ihn sieht, gelegentlich lässt er sich auffallend auf den Boden nieder. Seine Nester baut er in Büschen. 

Das Gelege besteht in der Regel aus zwei bis drei Eiern. 

Rotohrbülbüls ernähren sich von Früchten, Nektar und Insekten. Der laute und einprägsame Ruf ist ein scharfes "kink-aa-ju", der Gesang ist ein schimpfendes Geschnatter. Seine Stimme ähnelt einem fröhlichen menschlichen Pfeifen. 

Wenn Jungvögel im Nest sind, löst ein menschliches Pfeifen die Reaktion der Jungen aus.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Weißohrbülbül

Der Weißohrbülbül unterscheidet sich vom Rotohrbülbül u.a. dadurch, dass die Haube nur sehr schwach ausgeprägt ist. Er er ist auch etwas kleiner. Bülbüls haben einen vielseitigen Speisezettel. Sie fressen Insekten, Früchte, Beeren, Samen, Grünzeug und Nektar und bedienen sich nicht ungern auf den Tischen von Hotelterrassen oder lassen sich von Menschen füttern. Das Gelege des Weißohrbülbüls besteht aus 2-5, meistens 3  Eiern. Es wird während 10-14 Tagen allein vom Weibchen bebrütet. Die Jungen werden von beiden Eltern gefüttert und werden mit 9-11 Tagen flügge. Weißohr-, Weißwangen- und Rotohrbülbül hybridisieren. Sie bilden mit weiteren Bülbülarten eine Superspezies. (entnommen: www.zoodirektoren.de)


Gelbsteissbülbül

Der Gelbsteissbülbül ernährt sich omnivor sowohl von kleinen Wirbellosen und Insekten als auch von Früchten und anderer pflanzlicher Nahrung wie Samen, Blüten oder jungen Knospen. Einer Studie in der Region Antalya zufolge ändert sich die Zusammensetzung der Nahrung dabei jahreszeitlich bedingt. Während in den Wintermonaten Januar bis März vor allem Gemüse, Samen und Winterfrüchte konsumiert wurden, bestand die Kost zwischen März und Mai fast ausschließlich aus tierischen Nährstoffen. In den darauffolgenden Monaten bis August wurden sowohl pflanzliche als auch tierische Nährstoffe aufgenommen. Anschließend stieg erneut der Anteil pflanzlicher Nährstoffe in der Nahrung. Die Zunahme tierischer Nährstoffe in der Nahrungsaufnahme fällt dabei mit dem Beginn der Brutperiode zwischen März und August zusammen. Die Insekten werden zumeist im Flug gefangen, die Jagdmethode ähnelt dabei derjenigen der Bienenfresser. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Drosseln

Amsel

Während Amseln sich in der warmen Jahreszeit vor allem durch ihren melodischen Gesang und das Rascheln im Gebüsch bemerkbar machen, sieht man sie im Winter auf dem weißen Schnee ganz besonders gut. Man findet sie an jedem Futterhäuschen oder auch am Komposthaufen. Vor etwa 150 Jahren war sie noch ein recht scheuer Waldvogel, der im Winter nach Italien oder Frankreich auswich. Dies tun inzwischen immer weniger Vögel, denn die Winter werden milder und der Tisch ist für sie bei uns reich gedeckt. (entnommen: www.nabu.de)


Singdrossel

Die Singdrossel ist größtenteils ein Zugvogel.

Der Wegzug beginnt zögerlich im August und ist meist im November abgeschlossen. Der Heimzug beginnt meist Ende Januar und erreicht seinen Höhepunkt im März. Die Vögel ziehen in kleineren Trupps und es kann sich ergeben, dass auf dem Durchzug ein regelrechter "Chorgesang" zu vernehmen ist. Eine Singdrossel singt bisweilen bis zu 50 Minuten lang, meist wird aber ein solcher Dauergesang durch kurze Pausen, z.B. beim Ortswechsel, unterbrochen.

Wie die Amsel jagt die Singdrossel ihre Nahrung auf dem Boden (Regenwürmer, Insekten oder auch Beeren). Sie bewegt sich dabei sehr schnell und bleibt dann ruckartig stehen. Des Weiteren stellen Schnecken eine wichtige Nahrungsquelle dar. Hier bevorzugt sie Bänderschnecken, deren Gehäuse sie auf einem Stein - der Drosselschmiede - zerschmettert, um an das Schneckenfleisch zu gelangen. Das höchste Alter einer Singdrossel, das durch die Beringung eines Tieres bekannt wurde, beläuft sich auf 18 Jahre und sechs Monate. (entnommen: www.wikipedia.org)


Misteldrossel

Die Misteldrossel brütet in lichten, hochstämmigen Wäldern, in parkartigen Landschaften mit Gehölzen, Alleen und Hecken sowie in Parks, auf Friedhöfen und in Gärten. Das Nest wird meist hoch in den Bäumen in eine Astgabel gebaut. Es handelt sich um einen verhältnismäßig großen, umfangreichen Napf, der aus Gras, Stängeln, Wurzeln, Moos, altem Laub sowie feuchter Erde vom Weibchen gebaut wird. Die Nistmulde ist mit feinem Gras ausgepolstert. Die Brutzeit beginnt in Mitteleuropa schon sehr früh im März und endet im August. Das Weibchen legt vier bis sechs Eier, welche etwa zwei Wochen bebrütet werden, bis die Jungvögel schlüpfen. Nach 12 bis 15 Tagen werden die Jungvögel flügge und werden dann noch für einige Tage gefüttert. Bei einem erneuten Wintereinbruch kann es bei frühen Bruten zu Gelegeverlusten kommen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rotdrossel

 Das Nest wird in variabler Höhe am Boden, in niedrigem Gebüsch oder in Bäumen gebaut. Es ist häufig gegen den Stamm gelehnt oder befindet sich auf einem starken Seitenast. Wie bei allen Drosseln ist das Nest ein fester, halbkugeliger Napf. Er wird aus Gras, feinen Reisern, Moos und Flechten und gelegentlich auch feuchter Erde oder Schlamm gebaut. Die eigentliche Nistmulde ist mit feinem Gras ausgepolstert. Rotdrosseln geben ihre Nester bei Störungen schnell auf, fangen aber sofort mit dem Bau eines neuen Nests an. (entnommen: www.wikipedia.org)


Ringdrossel / Schwarzdrossel

Von der Amsel oder auch Schwarzdrossel unterscheidet sich dieser Vogel vornehmlich durch ein weißes halbmondförmiges Schild auf der Brust. Daher hat der Vogel die Namen "Ringamsel" und "Schildamsel" erhalten. In Bayern ist der Vogel auch unter dem Namen "Schneekater" bekannt. Auf dem Speiseplan stehen Beeren und Wirbellose, wie Insekten, Larven, Würmer und Weichtiere. Für den Nestbau werden niedrige Positionen auf Nadelbäumen oder Büschen bevorzugt. Dort hinein legt das Weibchen 3 bis 5 Eier, welche in der Brutzeit von April bis Juli für 14 Tage bebrütet werden. Nach weiteren 14 bis 16 Tagen sind die Jungen flügge. (entnommen: www.wiki.lbv.de)


Wacholderdrossel

Die Wacholderdrossel brütet meist in kleinen Kolonien, aber auch einzeln. Vor allem Koloniebrüter verteidigen die Nestumgebung sehr vehement mit Sturzflügen gegen Rabenvögel und Greifvögel, aber auch gegen andere Nestfeinde. Nicht selten versuchen sie dabei den Störenfried durch gemeinschaftliches Bekacken (mit „Kotbomben“) vorübergehend oder bleibend flugunfähig zu machen. Das Nest wird auf Bäumen und hohen Sträuchern errichtet, häufig auf alten Bäumen und dann auffallend offen in Stammgabelungen oder auf starken Ästen am Stamm. Es besteht außen und an der Basis aus groben Grashalmen oder Blättern. Dieser „Rohbau“ wird mit nasser Erde ausgekleidet und der Napf dann mit einer Schicht feiner Grashalme ausgelegt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Sumbawadrossel

Die Sumbawadrossel ist eine Vogelart die nur auf einigen wenigen indonesischen Inseln vorkommt.

Auf Lombok ist sie sogar schon ausgestorben. Um die verbleibenden Vögel auf  Timor und den Kleinen Sunda-Inseln zu unterstützen, haben sich momentan 20 europäische Institutionen zusammen getan, um diese Art zumindest in den Zoos zu erhalten. 

(entnommen: www.scheeba-fotos.de)


Schamadrossel

Die Schamadrossel sucht ihre Nahrung während der Abenddämmerung am Waldboden. Während der gesamten Dauer der Reproduktionszeit wird ein Gebiet von einem Paar besetzt und das Männchen verteidigt dieses Brutrevier. Außerhalb der Brutsaison zeigt das Männchen gegenüber dem Weibchen ein aggressives Verhalten. Die Schamadrossel lebt monogam und nistet von März bis August, während und kurz nach der Regenzeit. In dieser Jahreszeit ist das Nahrungsangebot sehr reichlich und die Dauer des Tages ist relativ lang. Während der Balz verfolgt das Männchen das Weibchen, stellt sich über das Weibchen, stößt ein Gekrächze aus und spreizt seine Schwanzfedern. Im Falle einer Einigung zwischen den beiden Partnern, fliegen sie zusammen mehrere Bahnen und vollführen charakteristische wellenförmige auf- und absteigende Flüge. Das Männchen vollführt zahlreiche Balztänze, dabei werden die Schwanzfedern weit gefächert. Weibchen, die nicht paarungsbereit sind, nehmen demonstrativ eine Drohhaltung ein, indem sie den Schnabel weit öffnen. (entnommen: www.tierdoku.de)


Finken

Buchfink

Der schmetternde Gesang des spatzengroßen Buchfinken ist im Winter zwar erst ab Februar zu hören, doch ist sein Anblick nicht weniger schön. Zumindest „Herr“ Buchfink hat ein prachtvolles, buntes Gefieder, die Brust ist weinrot, der Scheitel blaugrau. Die in Deutschland überwinternden Vögel sind vor allem die Männchen, denn die Weibchen ziehen in wärmere Gegenden. Dieser Umstand verlieh dem Buchfink seinen lateinischen Namen coelebs - „der Ehelose“. Im Winter ernährt sich der Buchfink am liebsten von Bucheckern, nimmt aber auch andere Sämereien. Zu Gesicht bekommt man ihn leicht, wenn er mit raschen Trippelschritten und nickendem Kopf auf dem Boden umherläuft. (entnommen: www.nabu.de)


Bergfink / Quäker

Wo und wann brüten Bergfinken? Der Bergfink hat eine Jahresbrut in der Zeit von Mai bis Juni. Sie bauen ihre napfförmigen Nester aus Flechten, Gras, Moos und Blättern in Birken-, Buchen- und Erlenwäldern.

Der Bergfink legt 5 - 7  Eier. Die Brutdauer beträgt 14 Tage und anschließend werden die Jungen von beiden Eltern 14 Tage im Nest (Nesthocker) mit Nahrung versorgt. Die Nahrung der Bergfinken besteht aus Insekten, Würmern, Spinnen, Sämereien und Beeren. Die Nahrung der Altvögel besteht überwiegend aus Sämereien. Der Ruf, die Stimme des Bergfinken ist ein "Quäk" oder "Quäik" und deshalb nennt man ihn hin und wieder "Quäker". (entnommen: www.brodowski-fotografie.de)


Bluthänfling

Zum Balzen spreizt das singende Männchen den Schwanz, so dass die weißen Außenfahnen deutlich zu sehen sind. Dabei sträubt es das Kopfgefieder und lässt die vibrierenden Flügel hängen. Unter trippelnden Fuß- und Drehbewegungen verdreht es den Kopf derartig, dass sein Körper eine senkrechte Haltung einnimmt. Den Gesang trägt es so lange vor, bis das Weibchen bereit zur Kopulation ist. Dann begibt es sich zu ihm, so dass sogleich der Gesang verstummt und die Begattung stattfindet. Währenddessen lässt das Weibchen leise wispernde Laute hören. Die Begattungen erfolgen mehrmals täglich bis zur Beendigung der Eiablage. (entnommen: www.wikipedia.org)


Birkenzeisig

Der Birkenzeisig ist in Europa hauptsächlich in Island, Skandinavien, Irland, Schottland und im Alpenraum zu Hause. Im Winter kommen zusätzlich Birkenzeisige aus dem Norden und verbringen die Zeit in Mittel- und Osteuropa. Außerdem gibt es Birkenzeisige im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nord- und Ostasien und im Norden Nordamerikas. Der Birkenzeisig lebt in Birken-, Lärchen-, Erlen-, Nadelwäldern, Parkanlagen und Gärten. Dort klettert er geschickt im Kronenbereich und ernährt sich von kleinen Sämereien und kleinen Insekten. Der europäische Bestand wird auf etwa 2 Millionen Brutpaare geschätzt. In Deutschland gibt es ca. 8.500 bis 14.000 Brutpaare. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Stieglitz - Distelfink

Ab dem Herbst streift der Stieglitz in kleinen Trupps wie auch in größeren Verbänden umher, auf der Suche nach Futter. Besonders fällt sein schwarz-weiß-roter Kopf auf, der ihm ein lustiges Aussehen beschert. Auch besitzt er ein deutlich abgesetztes, gelbes Flügelband. Der gesellige Vogel hält mit einem stetigen munteren Gezwitscher zu seinen Artgenossen Kontakt. Auffällig ist der lange und spitze Schnabel des Stieglitzes. Den benötigt er, um Samen von Disteln, Kletten und anderen Korbblütlern aus ihren reifen oder verdorrten Blütenständen zu picken. Seine Angewohnheit auf den hohen Stauden dieser Pflanzen zu sitzen, hat ihm auch den Zweitnamen „Distelfink“ eingebracht. (entnommen: www.nabu.de)


Grünfink

Der Grünfink ist mit 14 -16 cm Körperlänge etwa so groß wie der Haussperling. Er brütet von April-Juni. Das napfförmige Nest aus Halmen und Reisern mit weicher Nestmulde findet sich in Hecken und dichtem Gebüsch. Das Gelege besteht aus 5-6 weißlichen Eiern mit dunkelbraunen Flecken + Punkten. Während nur das Weibchen in 12-14 Tagen die Eier ausbrütet, füttern beide Eltern die Nestjungen. Die Nahrung besteht überwiegend aus Beeren, Knospen und Sämereinen. (entnommen : www.wikipedia.org)


Braunbrust Schilffink

Außerhalb der Brutzeit tritt die Braunbrustnonne in besonders großen Scharen auf, die eng zusammenhalten. Im Nordwesten und im Norden Australiens ist sie dabei sehr häufig mit der Gilbnonne vergesellschaftet. Braunbrustnonnen sind jedoch während des gesamten Jahres eine gesellige Art und brüten häufig gemeinsam mit anderen Paaren in einem Gras- oder Schilfbestand, wobei der Abstand zwischen den einzelnen Nestern gelegentlich nur einen halben Meter beträgt. Nach der Brutzeit bilden die Jungvögel eigene Schwärme.Die Brutzeit fällt in weiten Teilen des Verbreitungsgebiet in die zweite Hälfte der Regenzeit. In Regionen mit ausgedehnten, künstlich bewässerten Agrarflächen kann sich wegen des länger bestehenden Angebots an halbreifen Samen die Fortpflanzungszeit bis weit in die Trockenzeit ausdehnen. In der Region Sydney finden sich ganzjährig mit Ausnahme der Monate Juni und Juli Nester. (entnommen: www.wikipedia.org)


Erlenzeisig

Die zwischen Oktober und April bei uns weilenden Zeisige halten sich überwiegend in der offenen Landschaft, in Parks und in Gärten auf, wo sie hauptsächlich Erlen- und Birkensamen fressen. Mit leisen „tetteret“-Rufen halten sie ständig Kontakt untereinander. Gerne tun sie sich auch in gemischten Schwärmen mit Birkenzeisigen oder Stieglitzen zusammen. Oftmals sieht man sie auf einmal auffliegen, um kurze Zeit später im selben oder einem benachbarten Baum zu landen.

Der Schnabel des Erlenzeisigs ist für einen Finken relativ lang und schmal. Er ist bestens dafür geeignet, feine Samen aus Distelköpfen oder Erlenzapfen herauszupicken. Um an die Samen zu gelangen hangeln sie oft kopfüber an den Fruchtständen der Bäume. (entnommen: www.nabu.de)


Gierlitz

Das Männchen leitet die Balz ein. Dazu sitzt es meist in einer zwei bis vier Meter hohen Astgabel in einem Busch oder Baum. Dabei verstärkt es den Gesang und lässt die Flügel hängen, während es sich um die eigene Achse dreht. Sobald es mit seinem Gesang ein Weibchen angelockt hat, sträubt es die Kehlfedern, lässt die Flügel hängen und breitet die Schwanzfedern aus, wobei es fortwährend seinen Körper nach links und rechts dreht. Dann erhebt es sich unerwartet und fliegt singend in die Höhe. Dabei flattert es mit langsam schlagenden Flügeln in größeren Kreisen um seinen Standbaum oder von einer Singwarte zur nächsten. Ist es dort gelandet, wird das Balzritual fortgesetzt, das das Weibchen zum Nestbau anregen soll. Während des Werbens lässt das Weibchen häufig seinen trillernden Lockruf hören und schlägt mit den Flügeln. Es ist ständig in Bewegung und fordert meistens zur Paarung auf. (entnommen: www.wikipedia.org)


Dompfaff / Gimpel

Beim Blick auf die Brust könnte man diesen Vogel zunächst für ein Rotkehlchen halten, doch bei genauerem Hinsehen bemerkt man den stahlgrauen Rücken, schwarzen Kopf und leuchtend weißen Bürzel – ganz klar, das kann nur der auch Dompfaff genannte Gimpel sein. Während der Brutzeit verhält sich der Gimpel eher unauffällig. Das gilt auch für seinen leisen, vor sich hin plaudernden Gesang. Am häufigsten hört man noch sein weich geflötetes, in der Tonlage abfallendes "diüü", das richtig melancholisch klingt. Weniger scheu sind Gimpel dagegen im Winter. Dann suchen sie gerne Futterstellen auf. Auch bei diesem Fink ist das Weibchen deutlich tarnfarbener. (entnommen: www.nabu.de)


Kernbeißer

Noch vor dem Gimpel ist der Kernbeißer unser größter heimischer Fink. Sein gewaltiger dreieckiger Schnabel macht ihn unverwechselbar. Kernbeißer sind auf Samen und Fruchtkerne spezialisiert, darunter Bucheckern, Hainbuchensamen und Kirschen. Im Sommerhalbjahr bekommt man die scheuen Kernbeißer selten zu sehen, gerne halten sie sich oben in den Baumkronen auf. Im Winter dagegen suchen sie oft am Boden nach herabgefallenen Sämereien, auch kommen sie ans Futterhäuschen. Von Zurückhaltung ist dann wenig zu sehen, die Kernbeißer wissen sich gegenüber den anderen Vögeln zu behaupten und gehen selbst Raufereien nicht aus dem Weg. Kein Wunder also, dass der Kernbeißer früher auch Finkenkönig genannt wurde.(entnommen: www.nabu.de)


Weißhand-Kernbeißer / Schwarzschwanz-Kernbeißer

Das Verbreitungsgebiet des Weißhand-Kernbeißers erstreckt sich vom Südosten Sibiriens über die Mandschurei und Korea, China bis in den Osten Myanmars und den Norden von Laos und Vietnam. Der Lebensraum des Weißhand-Kernbeißers sind bergige und hügelige Habitate. Er bewohnt Nadel, Laub- und Mischwälder sowie Bambusdickichte. Er kommt auch in Gärten sowie in mit Sträuchern bestandenen Feldrainstreifen vor. Außerhalb der Fortpflanzungszeit ist der Weißhand-Kernbeißer in kleinen Trupps anzutreffen. Das Gelege besteht aus vier bläulichen Eiern, die eine bräunliche Zeichnung aufweisen. Es brütet allein das Weibchen. Die Brutdauer beträgt 12 bis 13 Tage. Die Jungvögel sind nach zwölf bis vierzehn Tagen flügge. Selbständig sind sie nach weiteren zwei bis drei Wochen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Ringelastrilde

Ringelastrilde sind ausgesprochen gesellig und deshalb meist zu Mehreren anzutreffen. Während der Brutzeit halten sie sich in kleinen Gruppen von vier bis zwanzig Individuen, außerhalb der Brutzeit auch in Trupps von zwanzig bis dreißig Vögeln auf. Größere Schwärme kommen in der Regel nur in Dürrezeiten vor. Die Vögel halten engen Kontakt und sitzen beispielsweise in einer Reihe dicht aneinander geschmiegt beisammen. Es kommt auch vor, dass sie gemeinsam in einem Schlafnest übernachten. Immer wieder ist zu beobachten, dass sie sich geschickt im Geäst bewegen oder zur Nahrungsaufnahme hüpfend am Boden befinden. (entnommen: www.wikipedia.org)


Kubafink

Das Pärchen lebt monogam und bleibt zusammen. Gerne sitzen sie zu zweit auf einem Ast und kraulen oder putzen sich gegenseitig. Sie leben nicht gerne in Gruppen. 

Der kleine Kubafink baut sich meist in einem Gestrüpp in 1 Meter Höhe, ein Kugelnest aus Gräsern, Zweigen und Pflanzenfasern. Das Nest hat eine enge Einschlupföffnung. Die Eier werden von beiden bebrütet und die Jungen werden gemeinsam aufgezogen. In den ersten Lebenstagen werden die Jungen von den Erltern gehudert. Nachdem die Jungen flügge sind, werden sie vom Vater gefüttert. Oft brütet das Weibchen in der Zwischenzeit ein zweites Mal. (entnommen: www.tierportrait.ch)


Kanarienvogel

Kanarienvögel sind tagaktive Tiere. Sie verlassen ihren Schlafast mit Tagesbeginn, mit Sonnenuntergang suchen sie ihn wieder auf. Die Aktivitätsphase wird häufig durch Ruhe- und Putzphasen unterbrochen. Kanarienvögel sind außerhalb der Brutzeit friedliche und verträgliche Vögel und können in dieser Zeit in einer Voliere als Gruppe gehalten werden. Anfangs wird eine Rangordnung in der Gruppe erkämpft. Steht die Rangordnung fest, kommt es nur selten zu Streitigkeiten. Meist wird um begehrtes Futter oder einen bevorzugten Sitzplatz gestritten. Oft beschränkt sich der Streit auf gegenseitiges Drohen, wonach der Unterlegene aufgibt. Andere Artgenossen werden mit aufgerissen Schnabel und angehobenen Flügeln bedroht. Reagiert der Artgenosse nicht darauf, wird mit dem Schnabel nach ihm gehackt und letztendlich heftig angegriffen. Das Wetzen des Schnabels an einem Ast kann zur Beschwichtigung aggressiver Artgenossen dienen. Ergibt sich einer der Rivalen, duckt er sich mit eng angelegten Gefieder. Kanarienvögel achten immer auf einen individuellen Abstand zueinander, den auch verpaarte Partner konsequent einhalten und verteidigen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Zebrafink

Der natürliche Lebensraum des Zebrafinken ist durch häufige Trockenheit und ein entsprechend karges Nahrungsangebot gekennzeichnet. Der Regenfall ist nicht an bestimmte Jahreszeiten gebunden, daher sind Zebrafinken bei günstigen Bedingungen sofort paarungs- und brutbereit. Dieser Umstand führt dazu, dass domestizierte Zebrafinken praktisch ständig Eier legen, brüten und sich sehr stark vermehren. Das Weibchen legt vier bis sechs Eier von rund 15 mm Größe in ein vom Männchen gebautes, ausgepolstertes Nest in einer kleinen, natürlichen Höhle, einer Astgabel oder einem alten Vogelnest. Ab dem dritten Tag bebrüten beide Partner abwechselnd die Eier. Die Jungen schlüpfen nach 12 bis 16 Tagen. Auch die Beringung ist angebracht, im Alter von 12 Tagen ist dafür der günstigste Zeitpunkt. Am besten sollte man die Jungen entfernen, wenn die Alten vom Nest weg sind, da manche Vögel darauf empfindlich reagieren. (entnommen: www.wikipedia.org)


Reisfink

Der Lebensraum des Reisfinks umfasst lichte Wälder mit großen Grasflächen sowie Kulturland. Er ist an Dorfrändern und entlang von Wegen häufig zu beobachten. Das unordentlich wirkend und kugelig gebaute Nest wird in dichtem Strauchwerk, in Baumhöhlen und unter Hausdächern errichtet. Das Gelege besteht aus vier bis sieben Eiern, die von beiden Altvögeln bebrütet werden. Die Jungen schlüpfen nach 13 bis 14 Tagen und sind in der Regel nach fünf bis sechs Monaten geschlechtsreif. Reisfinken leben von Grassamen und Getreide. Sie konnten in großen Schwärmen in Reis- und Getreidefelder einfallen und fraßen dort gezielt die Körner aus den Rispen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Binsenastrild

Die Binsenamadine brütet in der zweiten Hälfte der Regenzeit. Ihre Brutzeit kann sich bei einer ausgedehnten Regenzeit von Dezember bis August erstrecken. Damit weist sie insgesamt eine längere Brutzeit als die Mehrzahl der australischen Prachtfinken auf. Dies hängt mutmaßlich mit ihrem feuchten Lebensraum zusammen, der ihr über längeren Zeitraum genügend und für die Jungenaufzucht geeignete Nahrung bietet. Sie zeigt wie viele andere Prachtfinken eine Halmbalz. Dabei hüpft das Männchen, das einen langen Halm im Schnabel trägt, mit gestreckten Fersengelenken auf der Stelle auf und ab und macht nach jeder Landung eine tiefe Verbeugung. Mit den Sprüngen nähert es sich langsam dem Weibchen. In unmittelbarer Nähe des Weibchens streckt und beugt es die Fersengelenke. Weibchen zeigen andeutungsweise einen ähnlichen Balztanz, wenn sie alleine sind.  (entnommen: www.wikipedia.org)


Gouldamadine

Die Brutzeit der Gouldamadinen fällt mit der Regenzeit in dieser Region zusammen; in dieser Zeit fallen auch die Nachttemperaturen selten unter 30 °C. Das Nest wird bevorzugt in Höhlen der Eukalyptusbäume gebaut. Das Gelege besteht meist aus sechs Eiern und wird von beiden Altvögeln bebrütet. Die Jungen schlüpfen nach 14 Tagen und werden von den Altvögeln mit halbreifen Grassamen, Weichkäfern, Spinnen sowie mit geflügelten Termiten gefüttert, deren Schwarmzeit gleichfalls in die Regenzeit fällt. Je nach Dauer der Regenzeit folgen mehrere Bruten nacheinander. Die noch nicht geschlechtsreifen Jungvögel helfen dabei bei der Aufzucht der Folgebruten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Lerchen

Feldlerche

Während der Brutzeit lebt die Feldlerche paarweise. Das Männchen verteidigt das Revier mit seinem Gesang gegen Artgenossen. Nach der Brutzeit bilden die Vögel oft große Schwärme, um in wärmere Regionen auszuweichen. Der Flug der Feldlerche ist sehr spezifisch. Der Vogel klettert sprichwörtlich an seinem Lied empor. Dabei steigt er unentwegt trillernd im Spiralflug in Höhen zwischen 50 und 100 Meter, verharrt lange Zeit in der Luft und fliegt dann plötzlich wieder herab, das letzte Stück mit angelegten Flügeln. Ihren Gesang unterbricht sie dabei nicht. Kurz über dem Boden entfaltet sie ihre Flügel und fängt den Sturzflug ab. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Meisen

Kohlmeise

Unsere größte Meise ist sicher jedem bekannt. Sie besticht durch ihre gelbe Unterseite mit schwarzem Mittelstreif, der sie unverkennbar macht. Im Winter sind Kohlmeisen Vegetarier und suchen häufig Futterhäuser auf, wo sie fettreiche Nüsse und Sonnenblumenkerne fressen. Der charakteristische schwarze Bauchstreifen ist beim Weibchen schmaler und blasser. Am schwarzen Kopf leuchtet bei beiden Geschlechtern ein großes weißes Wangenfeld. Intelligent, anpassungsfähig und frech wie sie ist, kommt sie mit ihren menschlichen Nachbarn prima zurecht. Sie lebt das ganze Jahr über in Gärten, Parks und Wäldern. (entnommen: www.nabu.de)


Blaumeise

Bei ihr fallen das blaue Käppchen über dem weißen Gesicht, ein schwarzer Augenstreif, und die ebenfalls blau gefärbten Flügel- und Schwanzfedern ins Auge. Sie sind die kleineren Schwestern der Kohlmeise und häufige Gäste in unseren Gärten, sobald dort ein paar ältere Bäume stehen. Jungvögel sind matter gefärbt und wirken mit ihrer grünlichen Kappe und gelblichen Wangen ein wenig schmuddelig gegenüber ihren Eltern. Blaumeisen sind sehr lebhaft. Ständig in Bewegung hangeln sie oftmals kopfunter selbst an dünnen Zweigen. In der Nähe ihrer Nisthöhle sind sie sehr wachsam und warnen mit einem kräftigen „tscherrretetet“. Ihr Gesang ist sehr abwechslungsreich. (entnommen: www.nabu.de)


Haubenmeise

Die kecke schwarz-weiß gesprenkelte Federhaube und ihre bräunliche Oberseite machen die Haubenmeise unverwechselbar. Im Winter begegnet man der Haubenmeise am Futterspender – allerdings nur, wenn auch Nadelbäume in der Nähe sind. Haubenmeisen besetzen rund ums Jahr ihr Revier und verteidigen es gegen Artgenossen. Sie sind nicht so gesellig wie andere Meisen. Bevorzugt leben sie in Fichtenwäldern und wagen sich nur selten in offenes Gelände. Falls Obstgärten oder Laubwälder zwischen ihren Nadelwaldrevieren liegen, werden sie mit ängstlicher Hast durchflogen.

(entnommen: www.nabu.de)


Schwanzmeise

Von den 14 Zentimetern Körperlänge gehören allein neun Zentimeter zum Schwanz – womit natürlich vom auffälligsten Merkmal der Schwanzmeise die Rede ist. Nacken und Rückenmitte sind schwarz befiedert, die Schultern und Flanken zeigen eine rötlichbraune Färbung. Das durchdringende „zie“ oder „iiez“ der Schwanzmeise ist oft schon von weitem zu hören. Die Partner verständigen sich darüber hinaus mit einem kurzen, weiches „pit“. Schwanzmeisen lieben besonders strukturreiche und feuchte Wälder. Der namengebende Schwanz ist nicht etwa zur Zierde da, sondern erfüllt als Balancierhilfe eine wichtige Funktion, während der Vogel geschickt durch das Gezweig turnt. (entnommen: www.nabu.de)


Tannenmeise

Die Tannenmeise wirkt wie eine etwas unscheinbare Miniaturausgabe der Kohlmeise. Sie hat einen recht großen schwarzen Kopf mit weißen Wangen, im Unterschied zur deutlich größeren Kohlmeise aber zusätzlich einen weißen, länglichen Nackenfleck. Besonders im Winter bilden Fichten- und Kiefernsamen ihre Hauptnahrung. Tannenmeisen profitieren dann oft von Eichhörnchen, die nicht nur geschlossene Zapfen öffnen, sondern auch viele Samen verlieren und so den Tisch für die Meisen decken.

(entnommen: www.nabu.de)


Weidenmeise

Die Weidenmeise gehört zur Familie der Meisen. Sie gehört zu den Standvögeln und kommt im Winter auch an die Futterstellen im garten. die Weidenmeise war früher auch unter den namen Erlkönigsmeis bekannt. Sie wird schnell mit der Sumpfmeise verwechselt. In Deutschland sieht man beide Arten. die Weidenmeise kann man in Europa, Russland und in Teilen von Asien beobachten. 

Die Weidenmeise ist mit ihren 12 cm. und einer Flügelspannweite von ca. 18 cm nicht größer als eine Blaumeise. 

(entnommen: www.brodowski-fotografie.de)


Sumpfmeise

Von ihren Verwandten wie Blau- oder Kohlmeise unterscheidet sich die Sumpfmeise durch ein beige-graues Gefieder und eine schwarze, bis in den Nacken reichende Kappe. Gäbe es da nicht noch eine „Zwillingsart“ – die zum Verwechseln ähnliche Weidenmeise. Sumpfmeisen leben keineswegs nur in sumpfigen Landschaften, bevorzugen aber feuchte Laub- und Mischwälder. Sie sind auch in Parks, auf Friedhöfen und in Gärten mit älterem Baumbestand anzutreffen. (entnommen: www.nabu.de)


Bartmeise

Für die Balz ist der Gesang der Bartmeise unbedeutend, wichtig ist die Schaubalz. Bei dieser entfaltet das Männchen die ganze Pracht seines Gefieders. Bartmeisen brüten zweimal pro Jahr. Das Nest ist ein tiefer Napf am Grund des Röhrichts in Wassernähe. Dieses besteht aus vorjährigem Schilf und ist innen mit Schilfrispen ausgelegt. Die Jungen zeigen den auffälligsten Sperr-Rachen unter den in Europa beheimateten Vogelarten. Die Vögel finden sich noch in ihrem Jugendkleid zu Paaren zusammen, die ihr Leben lang unzertrennlich sind. (entnommen: www.wikipedia.org)