Singvögel



Kohlmeise

Unsere größte Meise ist sicher jedem bekannt. Sie besticht durch ihre gelbe Unterseite mit schwarzem Mittelstreif, der sie unverkennbar macht. Im Winter sind Kohlmeisen Vegetarier und suchen häufig Futterhäuser auf, wo sie fettreiche Nüsse und Sonnenblumenkerne fressen. Der charakteristische schwarze Bauchstreifen ist beim Weibchen schmaler und blasser. Am schwarzen Kopf leuchtet bei beiden Geschlechtern ein großes weißes Wangenfeld. Intelligent, anpassungsfähig und frech wie sie ist, kommt sie mit ihren menschlichen Nachbarn prima zurecht. Sie lebt das ganze Jahr über in Gärten, Parks und Wäldern. (entnommen: www.nabu.de)

 


Blaumeise

Bei ihr fallen das blaue Käppchen über dem weißen Gesicht, ein schwarzer Augenstreif, und die ebenfalls blau gefärbten Flügel- und Schwanzfedern ins Auge. Sie sind die kleineren Schwestern der Kohlmeise und häufige Gäste in unseren Gärten, sobald dort ein paar ältere Bäume stehen. Jungvögel sind matter gefärbt und wirken mit ihrer grünlichen Kappe und gelblichen Wangen ein wenig schmuddelig gegenüber ihren Eltern. Blaumeisen sind sehr lebhaft. Ständig in Bewegung hangeln sie oftmals kopfunter selbst an dünnen Zweigen. In der Nähe ihrer Nisthöhle sind sie sehr wachsam und warnen mit einem kräftigen „tscherrretetet“. Ihr Gesang ist sehr abwechslungsreich. (entnommen: www.nabu.de)


Haubenmeise

Die kecke schwarz-weiß gesprenkelte Federhaube und ihre bräunliche Oberseite machen die Haubenmeise unverwechselbar. Im Winter begegnet man der Haubenmeise am Futterspender – allerdings nur, wenn auch Nadelbäume in der Nähe sind. Haubenmeisen besetzen rund ums Jahr ihr Revier und verteidigen es gegen Artgenossen. Sie sind nicht so gesellig wie andere Meisen. Bevorzugt leben sie in Fichtenwäldern und wagen sich nur selten in offenes Gelände. Falls Obstgärten oder Laubwälder zwischen ihren Nadelwaldrevieren liegen, werden sie mit ängstlicher Hast durchflogen.

(entnommen: www.nabu.de)

 


Schwanzmeise

Von den 14 Zentimetern Körperlänge gehören allein neun Zentimeter zum Schwanz – womit natürlich vom auffälligsten Merkmal der Schwanzmeise die Rede ist. Nacken und Rückenmitte sind schwarz befiedert, die Schultern und Flanken zeigen eine rötlichbraune Färbung. Das durchdringende „zie“ oder „iiez“ der Schwanzmeise ist oft schon von weitem zu hören. Die Partner verständigen sich darüber hinaus mit einem kurzen, weiches „pit“. Schwanzmeisen lieben besonders strukturreiche und feuchte Wälder. Der namengebende Schwanz ist nicht etwa zur Zierde da, sondern erfüllt als Balancierhilfe eine wichtige Funktion, während der Vogel geschickt durch das Gezweig turnt. (entnommen: www.nabu.de)


Tannenmeise

Die Tannenmeise wirkt wie eine etwas unscheinbare Miniaturausgabe der Kohlmeise. Sie hat einen recht großen schwarzen Kopf mit weißen Wangen, im Unterschied zur deutlich größeren Kohlmeise aber zusätzlich einen weißen, länglichen Nackenfleck. Besonders im Winter bilden Fichten- und Kiefernsamen ihre Hauptnahrung. Tannenmeisen profitieren dann oft von Eichhörnchen, die nicht nur geschlossene Zapfen öffnen, sondern auch viele Samen verlieren und so den Tisch für die Meisen decken.

(entnommen: www.nabu.de)

 


Sumpfmeise

Von ihren Verwandten wie Blau- oder Kohlmeise unterscheidet sich die Sumpfmeise durch ein beige-graues Gefieder und eine schwarze, bis in den Nacken reichende Kappe. Gäbe es da nicht noch eine „Zwillingsart“ – die zum Verwechseln ähnliche Weidenmeise. Sumpfmeisen leben keineswegs nur in sumpfigen Landschaften, bevorzugen aber feuchte Laub- und Mischwälder. Sie sind auch in Parks, auf Friedhöfen und in Gärten mit älterem Baumbestand anzutreffen. (entnommen: www.nabu.de)


Rotkehlchen

Zur Brutzeit vertilgt das Rotkehlchen überwiegend Insekten und deren Larven, insbesondere Käfer, Zweiflügler, Schmetterlingsraupen, Ameisen und Blattläuse. Im Sommer und Herbst erweitert es sein Nahrungsspektrum mit Beeren und anderen Früchten. Trotz seiner bescheidenen Größe ist das Rotkehlchen recht stimmgewaltig. Der Reviergesang aus relativ langen und variablen Strophen wird wegen seiner Klangstruktur als „perlend“ und wegen seiner emotionalen Wirkung auf uns Menschen oft als „wehmütig“ bezeichnet. Typischer Warnruf ist ein kräftiges, schnell wiederholtes Tixen, bei Luftfeinden dagegen ein gedehntes "sieh". (entnommen: www.nabu.de) 


Braunkehlchen

Von April bis September ist der Langstreckenzieher in fast ganz Europa verbreitet. Sein Winterquartier hat er südlich der Sahara in Afrika. Als Lebensraum bevorzugt das Braunkehlchen offene, frische bis feuchte Flächen mit nicht zu hoher Gehölz- und Heckendichte. Für die Nestanlage benötigt es eine Deckung bietende Kraut- und/oder Zwergstrauchschicht. Für die Nahrungssuche benötigt es Stellen mit niedriger und lückiger Vegetation, die außerdem Ansatzwarten wie beispielsweise sperrige Kräuterstengel, Schilfhalme, Hochstauden, Zäune, Pfähle oder einzelne Gehölze aufweisen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Kleiber

Auch wenn der Kleiber manchmal am Boden oder am Futterhäuschen Nahrung sucht - am wohlsten fühlt sich der Vogel des Jahres 2006 weit oben in den Baumwipfeln und dort richtet er auch seine Bruthöhle, samt maßgeschneidertem Einflugloch, ein. An einem normalen Meisennistkasten verbauen Kleiber etwa 200 Gramm Lehm. Mit dem Schnabel können sie pro Flug etwa anderthalb Gramm Lehm transportieren. Damit sind mindestens 130 Transportflüge notwendig. An Ort und Stelle wird der Lehm mit dem Schnabel angedrückt und wie mit einem Stößel zu einer sehr festen, widerstandsfähigen Masse verdichtet. An der Oberfläche ergeben unzählige Stößelhiebe dem Lehm das Aussehen einer Kraterlandschaft. (entnommen: www.nabu.de)


Buchfink

Der schmetternde Gesang des spatzengroßen Buchfinken ist im Winter zwar erst ab Februar zu hören, doch ist sein Anblick nicht weniger schön. Zumindest „Herr“ Buchfink hat ein prachtvolles, buntes Gefieder, die Brust ist weinrot, der Scheitel blaugrau. Die in Deutschland überwinternden Vögel sind vor allem die Männchen, denn die Weibchen ziehen in wärmere Gegenden. Dieser Umstand verlieh dem Buchfink seinen lateinischen Namen coelebs - „der Ehelose“. Im Winter ernährt sich der Buchfink am liebsten von Bucheckern, nimmt aber auch andere Sämereien. Zu Gesicht bekommt man ihn leicht, wenn er mit raschen Trippelschritten und nickendem Kopf auf dem Boden umherläuft. (entnommen: www.nabu.de)


Bergfink/Quäker

Wo und wann brüten Bergfinken? Der Bergfink hat eine Jahresbrut in der Zeit von Mai bis Juni. Sie bauen ihre napfförmigen Nester aus Flechten, Gras, Moos und Blättern in Birken-, Buchen- und Erlenwäldern.

Der Bergfink legt 5 - 7  Eier. Die Brutdauer beträgt 14 Tage und anschließend werden die Jungen von beiden Eltern 14 Tage im Nest (Nesthocker) mit Nahrung versorgt. Die Nahrung der Bergfinken besteht aus Insekten, Würmern, Spinnen, Sämereien und Beeren. Die Nahrung der Altvögel besteht überwiegend aus Sämereien. Der Ruf, die Stimme des Bergfinken ist ein "Quäk" oder "Quäik" und deshalb nennt man ihn hin und wieder "Quäker". (entnommen: www.brodowski-fotografie.de)


Gierlitz

Das Männchen leitet die Balz ein. Dazu sitzt es meist in einer zwei bis vier Meter hohen Astgabel in einem Busch oder Baum. Dabei verstärkt es den Gesang und lässt die Flügel hängen, während es sich um die eigene Achse dreht. Sobald es mit seinem Gesang ein Weibchen angelockt hat, sträubt es die Kehlfedern, lässt die Flügel hängen und breitet die Schwanzfedern aus, wobei es fortwährend seinen Körper nach links und rechts dreht. Dann erhebt es sich unerwartet und fliegt singend in die Höhe. Dabei flattert es mit langsam schlagenden Flügeln in größeren Kreisen um seinen Standbaum oder von einer Singwarte zur nächsten. Ist es dort gelandet, wird das Balzritual fortgesetzt, das das Weibchen zum Nestbau anregen soll. Während des Werbens lässt das Weibchen häufig seinen trillernden Lockruf hören und schlägt mit den Flügeln. Es ist ständig in Bewegung und fordert meistens zur Paarung auf. (entnommen: www.wikipedia.org)


Bluthänfling

Zum Balzen spreizt das singende Männchen den Schwanz, so dass die weißen Außenfahnen deutlich zu sehen sind. Dabei sträubt es das Kopfgefieder und lässt die vibrierenden Flügel hängen. Unter trippelnden Fuß- und Drehbewegungen verdreht es den Kopf derartig, dass sein Körper eine senkrechte Haltung einnimmt. Den Gesang trägt es so lange vor, bis das Weibchen bereit zur Kopulation ist. Dann begibt es sich zu ihm, so dass sogleich der Gesang verstummt und die Begattung stattfindet. Währenddessen lässt das Weibchen leise wispernde Laute hören. Die Begattungen erfolgen mehrmals täglich bis zur Beendigung der Eiablage. (entnommen: www.wikipedia.org)


Ringelastrilde

Ringelastrilde sind ausgesprochen gesellig und deshalb meist zu Mehreren anzutreffen. Während der Brutzeit halten sie sich in kleinen Gruppen von vier bis zwanzig Individuen, außerhalb der Brutzeit auch in Trupps von zwanzig bis dreißig Vögeln auf. Größere Schwärme kommen in der Regel nur in Dürrezeiten vor. Die Vögel halten engen Kontakt und sitzen beispielsweise in einer Reihe dicht aneinander geschmiegt beisammen. Es kommt auch vor, dass sie gemeinsam in einem Schlafnest übernachten. Immer wieder ist zu beobachten, dass sie sich geschickt im Geäst bewegen oder zur Nahrungsaufnahme hüpfend am Boden befinden. (entnommen: www.wikipedia.org)


Kubafink

Das Pärchen lebt monogam und bleibt zusammen. Gerne sitzen sie zu zweit auf einem Ast und kraulen oder putzen sich gegenseitig. Sie leben nicht gerne in Gruppen. 

Der kleine Kubafink baut sich meist in einem Gestrüpp in 1 Meter Höhe, ein Kugelnest aus Gräsern, Zweigen und Pflanzenfasern. Das Nest hat eine enge Einschlupföffnung. Die Eier werden von beiden bebrütet und die Jungen werden gemeinsam aufgezogen. In den ersten Lebenstagen werden die Jungen von den Erltern gehudert. Nachdem die Jungen flügge sind, werden sie vom Vater gefüttert. Oft brütet das Weibchen in der Zwischenzeit ein zweites Mal. (entnommen: www.tierportrait.ch)


Kanarienvogel

Kanarienvögel sind tagaktive Tiere. Sie verlassen ihren Schlafast mit Tagesbeginn, mit Sonnenuntergang suchen sie ihn wieder auf. Die Aktivitätsphase wird häufig durch Ruhe- und Putzphasen unterbrochen. Kanarienvögel sind außerhalb der Brutzeit friedliche und verträgliche Vögel und können in dieser Zeit in einer Voliere als Gruppe gehalten werden. Anfangs wird eine Rangordnung in der Gruppe erkämpft. Steht die Rangordnung fest, kommt es nur selten zu Streitigkeiten. Meist wird um begehrtes Futter oder einen bevorzugten Sitzplatz gestritten. Oft beschränkt sich der Streit auf gegenseitiges Drohen, wonach der Unterlegene aufgibt. Andere Artgenossen werden mit aufgerissen Schnabel und angehobenen Flügeln bedroht. Reagiert der Artgenosse nicht darauf, wird mit dem Schnabel nach ihm gehackt und letztendlich heftig angegriffen. Das Wetzen des Schnabels an einem Ast kann zur Beschwichtigung aggressiver Artgenossen dienen. Ergibt sich einer der Rivalen, duckt er sich mit eng angelegten Gefieder. Kanarienvögel achten immer auf einen individuellen Abstand zueinander, den auch verpaarte Partner konsequent einhalten und verteidigen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Zebrafink

Der natürliche Lebensraum des Zebrafinken ist durch häufige Trockenheit und ein entsprechend karges Nahrungsangebot gekennzeichnet. Der Regenfall ist nicht an bestimmte Jahreszeiten gebunden, daher sind Zebrafinken bei günstigen Bedingungen sofort paarungs- und brutbereit. Dieser Umstand führt dazu, dass domestizierte Zebrafinken praktisch ständig Eier legen, brüten und sich sehr stark vermehren. Das Weibchen legt vier bis sechs Eier von rund 15 mm Größe in ein vom Männchen gebautes, ausgepolstertes Nest in einer kleinen, natürlichen Höhle, einer Astgabel oder einem alten Vogelnest. Ab dem dritten Tag bebrüten beide Partner abwechselnd die Eier. Die Jungen schlüpfen nach 12 bis 16 Tagen. Auch die Beringung ist angebracht, im Alter von 12 Tagen ist dafür der günstigste Zeitpunkt. Am besten sollte man die Jungen entfernen, wenn die Alten vom Nest weg sind, da manche Vögel darauf empfindlich reagieren. (entnommen: www.wikipedia.org)


Grünfink

Der Grünfink ist mit 14 -16 cm Körperlänge etwa so groß wie der Haussperling. Er brütet von April-Juni. Das napfförmige Nest aus Halmen und Reisern mit weicher Nestmulde findet sich in Hecken und dichtem Gebüsch. Das Gelege besteht aus 5-6 weißlichen Eiern mit dunkelbraunen Flecken + Punkten. Während nur das Weibchen in 12-14 Tagen die Eier ausbrütet, füttern beide Eltern die Nestjungen. Die Nahrung besteht überwiegend aus Beeren, Knospen und Sämereinen. (entnommen : www.wikipedia.org)


Gouldamadinen

Die Brutzeit der Gouldamadinen fällt mit der Regenzeit in dieser Region zusammen; in dieser Zeit fallen auch die Nachttemperaturen selten unter 30 °C. Das Nest wird bevorzugt in Höhlen der Eukalyptusbäume gebaut. Das Gelege besteht meist aus sechs Eiern und wird von beiden Altvögeln bebrütet. Die Jungen schlüpfen nach 14 Tagen und werden von den Altvögeln mit halbreifen Grassamen, Weichkäfern, Spinnen sowie mit geflügelten Termiten gefüttert, deren Schwarmzeit gleichfalls in die Regenzeit fällt. Je nach Dauer der Regenzeit folgen mehrere Bruten nacheinander. Die noch nicht geschlechtsreifen Jungvögel helfen dabei bei der Aufzucht der Folgebruten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Klappergrasmücke

Die Klappergrasmücke ist eher wenigen Menschen bekannt, obwohl sie früher auch als Zaungrasmücke bezeichnet wurde - was auf ein regelmäßiges Vorkommen schließen lässt. Im Norden und in der Mitte Deutschlands kann man ihren charakteristischen Gesang öfters hören. Wer einen größeren Garten mit höheren Büschen und Bäumen besitzt, sollte nach der Klappergrasmücke Ausschau halten. Doch wird man am ehesten durch die kurzen und recht weit hörbaren Klapperstrophen auf sie aufmerksam, mit denen die Männchen ihre Reviere markieren. Im Gefieder sind beide Geschlechter eher unauffällig. Gegenüber verwandten Arten sticht ein recht scharfer Kontrast zwischen graubrauner Kopfoberseite und weißer Kehle hervor. Zur Brutzeit ernährt sie sich wie alle Grasmücken überwiegend von Insekten und deren Larven. (entnommen: www.nabu.de)


Erlenzeisig

Die zwischen Oktober und April bei uns weilenden Zeisige halten sich überwiegend in der offenen Landschaft, in Parks und in Gärten auf, wo sie hauptsächlich Erlen- und Birkensamen fressen. Mit leisen „tetteret“-Rufen halten sie ständig Kontakt untereinander. Gerne tun sie sich auch in gemischten Schwärmen mit Birkenzeisigen oder Stieglitzen zusammen. Oftmals sieht man sie auf einmal auffliegen, um kurze Zeit später im selben oder einem benachbarten Baum zu landen.

Der Schnabel des Erlenzeisigs ist für einen Finken relativ lang und schmal. Er ist bestens dafür geeignet, feine Samen aus Distelköpfen oder Erlenzapfen herauszupicken. Um an die Samen zu gelangen hangeln sie oft kopfüber an den Fruchtständen der Bäume. (entnommen: www.nabu.de)


Birkenzeisig

Der Birkenzeisig ist in Europa hauptsächlich in Island, Skandinavien, Irland, Schottland und im Alpenraum zu Hause. Im Winter kommen zusätzlich Birkenzeisige aus dem Norden und verbringen die Zeit in Mittel- und Osteuropa. Außerdem gibt es Birkenzeisige im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nord- und Ostasien und im Norden Nordamerikas. Der Birkenzeisig lebt in Birken-, Lärchen-, Erlen-, Nadelwäldern, Parkanlagen und Gärten. Dort klettert er geschickt im Kronenbereich und ernährt sich von kleinen Sämereien und kleinen Insekten. Der europäische Bestand wird auf etwa 2 Millionen Brutpaare geschätzt. In Deutschland gibt es ca. 8.500 bis 14.000 Brutpaare. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Zaunkönig

Der Zaunkönig zählt zu den kleinsten Vögeln Europas, nur das Goldhähnchen unterbietet ihn noch in dieser Hinsicht. Gerade einmal zehn Gramm wiegt der Winzling. Sein rostbraun gebändertes Gefieder macht ihn auch nicht gerade auffälliger, sondern sorgt im Gegenteil für perfekte Tarnung. Mit seinen kurzen Flügel gilt der Zaunkönig als schlechter Flieger, der sich stattdessen vorwiegend hüpfend im Gebüsch fortbewegt. Was dem Zaunkönig an äußerer Pracht fehlen mag, macht er mit seinem laut schmetternden, unverwechselbaren Gesang wett. Das singende Männchen erreicht trotz seiner geringen Größe eine Lautstärke von bis zu 90 Dezibel und sein Gesang ist auf einer Distanz von bis zu 500 Metern zu hören. (entnommen: www.nabu.de) 


Dompfaff/Gimpel

Beim Blick auf die Brust könnte man diesen Vogel zunächst für ein Rotkehlchen halten, doch bei genauerem Hinsehen bemerkt man den stahlgrauen Rücken, schwarzen Kopf und leuchtend weißen Bürzel – ganz klar, das kann nur der auch Dompfaff genannte Gimpel sein. Während der Brutzeit verhält sich der Gimpel eher unauffällig. Das gilt auch für seinen leisen, vor sich hin plaudernden Gesang. Am häufigsten hört man noch sein weich geflötetes, in der Tonlage abfallendes "diüü", das richtig melancholisch klingt. Weniger scheu sind Gimpel dagegen im Winter. Dann suchen sie gerne Futterstellen auf. Auch bei diesem Fink ist das Weibchen deutlich tarnfarbener.(entnommen: www.nabu.de)


Bachstelze

Die Bachstelze ist nicht nur die häufigste unserer Stelzen, mit ihrem schwarz-weißen Gefieder, dem schnell trippelnden Gang, den ruckartigen Kopfbewegungen und ihrem langen, wippenden Schwanz kann man sie auch kaum verwechseln. Die Bachstelze hält sich viel am Boden auf, gerne auch in der Nähe von Gewässern. Anders als ihr Name vermuten lässt, sind Bachstelzen jedoch auf Gewässer in ihrem Lebensraum nicht unbedingt angewiesen.(entnommen: www.nabu.de)


Gebirgsstelze

Die sehr langschwänzige, oberseits graue und unterseits intensiv gelbe Stelze besiedelt schnell fließende, meist bewaldete Gewässer und ernährt sich vorwiegend von Insekten und deren Larven.

Sie brütet oft an Wehren, Brücken oder Mühlen. 

Das Weibchen baut ein Nest in einem Erdloch oder einer Mauernische in Wassernähe aus Moos und Gras und kleidet es mit Haaren aus. 

Manchmal werden auch alte Nester von Wasseramseln oder spezielle Nistkästen bezogen. Es werden ein- bis zweimal je Brutsaison zwischen April und Juni meist fünf gelbbraune, graubraun gesprenkelte Eier gelegt, die das Weibchen oder beide Eltern 12-14 Tage bebrüten. Beide Eltern füttern die Nestlinge, bis sie nach 11-16 Tagen flügge sind. (entnommen: www.wikipedia.org)


Schafstelze

Schafstelzen ernähren sich hauptsächlich von Fliegen und anderen zarten Insekten, die von grasendem Vieh aufgescheucht werden. Während der Jagd läuft der Vogel mit zierlichen Schritten und wippt mit dem Schwanz, der im Vergleich zu den anderen europäischen Stelzen der kürzeste ist. 

Die Art liebt feuchte Wiesen und Felder in der Nähe von Gewässern. Der Gesang ist unauffällig. Das Männchen balzt jedoch mit aufgeplusterter Brust und Flügelzittern vor dem blasser gefärbten Weibchen. Die Schafstelze ist ein Bodenbrüter, ihr Nest liegt meist gut versteckt in einer kleinen Bodenvertiefung zwischen Grasbüscheln. Als Nestmaterial werden trockene Grashalme und Würzelchen benutzt, die halbkugelige Nestmulde ist fein geglättet und mit Tierhaaren ausgepolstert.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Heckenbraunelle

Sie führen ein eher unauffälliges Dasein und können schnell übersehen werden. Heckenbraunellen ziehen es vor, sich in dichtem Gebüsch zu verstecken oder mausartig am Boden entlangzuhuschen. Auch ihr Nest legen sie stets gut versteckt und unzugänglich an. Am auffallendsten ist ihr Gesang, der schon im März erklingt, nach dem Schlüpfen der Jungen im Mai jedoch schon fast verstummt. Der flüssige Gesang der Männchen umfasst nur wenige Töne und erinnert ein wenig an ein quietschendes Wagenrad. Er wird gerne von einer Baumspitze oder exponierten Zweigen vorgetragen. Heckenbraunellen suchen ihre Nahrung hauptsächlich am Boden. Sie besteht aus Würmern, Ameisen, Käfern und kleinen Schnecken. Pflanzliche Nahrung ergänzen ihren Speiseplan. (entnommen: www.nabu.de)


Amsel

Während Amseln sich in der warmen Jahreszeit vor allem durch ihren melodischen Gesang und das Rascheln im Gebüsch bemerkbar machen, sieht man sie im Winter auf dem weißen Schnee ganz besonders gut. Man findet sie an jedem Futterhäuschen oder auch am Komposthaufen. Vor etwa 150 Jahren war sie noch ein recht scheuer Waldvogel, der im Winter nach Italien oder Frankreich auswich. Dies tun inzwischen immer weniger Vögel, denn die Winter werden milder und der Tisch ist für sie bei uns reich gedeckt. (entnommen: www.nabu.de)


Wasseramsel

Wasseramseln zählen zu den wenigen Singvögeln, die schwimmen und tauchen. Beim Schwimmen rudert sie mit den Beinen; beim Tauchen ist der Körper gegen die Strömungsrichtung abwärts geneigt, der Schwanz ist aufgestellt; dadurch wird der Vogelkörper gegen den Gewässergrund gedrückt und der Vogel kann dort kräftesparend verweilen und nach Nahrung suchen. Das Eintauchen kann aus dem Flug, durch Sturztauchen von einer Warte aus oder aus dem Schwimmen heraus erfolgen; unter Wasser paddelt die Wasseramsel mit den Füßen und stößt sich mit ihnen vom Untergrund ab. Die Hauptvortriebswirkung entsteht jedoch durch die Ruderkraft der Flügel. Dabei sind die Armschwingen weitgehend angelegt, während die Ruderarbeit durch die biegsamen Handschwingen erfolgt. Die durchschnittlichen Tauchzeiten liegen zwischen 5−10 Sekunden. In Ausnahmefällen taucht die Wasseramsel bis zu 30 Sekunden. (entnommen: www.wikipedia.org)


Singdrossel

Die Singdrossel ist größtenteils ein Zugvogel.

Der Wegzug beginnt zögerlich im August und ist meist im November abgeschlossen. Der Heimzug beginnt meist Ende Januar und erreicht seinen Höhepunkt im März. Die Vögel ziehen in kleineren Trupps und es kann sich ergeben, dass auf dem Durchzug ein regelrechter "Chorgesang" zu vernehmen ist. Eine Singdrossel singt bisweilen bis zu 50 Minuten lang, meist wird aber ein solcher Dauergesang durch kurze Pausen, z.B. beim Ortswechsel, unterbrochen.

Wie die Amsel jagt die Singdrossel ihre Nahrung auf dem Boden (Regenwürmer, Insekten oder auch Beeren). Sie bewegt sich dabei sehr schnell und bleibt dann ruckartig stehen. Des Weiteren stellen Schnecken eine wichtige Nahrungsquelle dar. Hier bevorzugt sie Bänderschnecken, deren Gehäuse sie auf einem Stein - der Drosselschmiede - zerschmettert, um an das Schneckenfleisch zu gelangen. Das höchste Alter einer Singdrossel, das durch die Beringung eines Tieres bekannt wurde, beläuft sich auf 18 Jahre und sechs Monate. (entnommen: www.wikipedia.org)


Misteldrossel

Die Misteldrossel brütet in lichten, hochstämmigen Wäldern, in parkartigen Landschaften mit Gehölzen, Alleen und Hecken sowie in Parks, auf Friedhöfen und in Gärten. Das Nest wird meist hoch in den Bäumen in eine Astgabel gebaut. Es handelt sich um einen verhältnismäßig großen, umfangreichen Napf, der aus Gras, Stängeln, Wurzeln, Moos, altem Laub sowie feuchter Erde vom Weibchen gebaut wird. Die Nistmulde ist mit feinem Gras ausgepolstert. Die Brutzeit beginnt in Mitteleuropa schon sehr früh im März und endet im August. Das Weibchen legt vier bis sechs Eier, welche etwa zwei Wochen bebrütet werden, bis die Jungvögel schlüpfen. Nach 12 bis 15 Tagen werden die Jungvögel flügge und werden dann noch für einige Tage gefüttert. Bei einem erneuten Wintereinbruch kann es bei frühen Bruten zu Gelegeverlusten kommen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rotdrossel

 Das Nest wird in variabler Höhe am Boden, in niedrigem Gebüsch oder in Bäumen gebaut. Es ist häufig gegen den Stamm gelehnt oder befindet sich auf einem starken Seitenast. Wie bei allen Drosseln ist das Nest ein fester, halbkugeliger Napf. Er wird aus Gras, feinen Reisern, Moos und Flechten und gelegentlich auch feuchter Erde oder Schlamm gebaut. Die eigentliche Nistmulde ist mit feinem Gras ausgepolstert. Rotdrosseln geben ihre Nester bei Störungen schnell auf, fangen aber sofort mit dem Bau eines neuen Nests an. (entnommen: www.wikipedia.org)


Sumbawadrossel

Die Sumbawadrossel ist eine Vogelart die nur auf einigen wenigen indonesischen Inseln vorkommt.

Auf Lombok ist sie sogar schon ausgestorben. Um die verbleibenden Vögel auf  Timor und den Kleinen Sunda-Inseln zu unterstützen, haben sich momentan 20 europäische Institutionen zusammen getan, um diese Art zumindest in den Zoos zu erhalten. 

(entnommen: www.scheeba-fotos.de)

 


Schamadrossel

Die Schamadrossel sucht ihre Nahrung während der Abenddämmerung am Waldboden. Während der gesamten Dauer der Reproduktionszeit wird ein Gebiet von einem Paar besetzt und das Männchen verteidigt dieses Brutrevier. Außerhalb der Brutsaison zeigt das Männchen gegenüber dem Weibchen ein aggressives Verhalten. Die Schamadrossel lebt monogam und nistet von März bis August, während und kurz nach der Regenzeit. In dieser Jahreszeit ist das Nahrungsangebot sehr reichlich und die Dauer des Tages ist relativ lang. Während der Balz verfolgt das Männchen das Weibchen, stellt sich über das Weibchen, stößt ein Gekrächze aus und spreizt seine Schwanzfedern. Im Falle einer Einigung zwischen den beiden Partnern, fliegen sie zusammen mehrere Bahnen und vollführen charakteristische wellenförmige auf- und absteigende Flüge. Das Männchen vollführt zahlreiche Balztänze, dabei werden die Schwanzfedern weit gefächert. Weibchen, die nicht paarungsbereit sind, nehmen demonstrativ eine Drohhaltung ein, indem sie den Schnabel weit öffnen. (entnommen: www.tierdoku.de)


Ringdrossel

Von der Amsel oder auch Schwarzdrossel unterscheidet sich dieser Vogel vornehmlich durch ein weißes halbmondförmiges Schild auf der Brust. Daher hat der Vogel die Namen "Ringamsel" und "Schildamsel" erhalten. In Bayern ist der Vogel auch unter dem Namen "Schneekater" bekannt. Auf dem Speiseplan stehen Beeren und Wirbellose, wie Insekten, Larven, Würmer und Weichtiere. Für den Nestbau werden niedrige Positionen auf Nadelbäumen oder Büschen bevorzugt. Dort hinein legt das Weibchen 3 bis 5 Eier, welche in der Brutzeit von April bis Juli für 14 Tage bebrütet werden. Nach weiteren 14 bis 16 Tagen sind die Jungen flügge. (entnommen: www.wiki.lbv.de)


Wacholderdrossel

Die Wacholderdrossel brütet meist in kleinen Kolonien, aber auch einzeln. Vor allem Koloniebrüter verteidigen die Nestumgebung sehr vehement mit Sturzflügen gegen Rabenvögel und Greifvögel, aber auch gegen andere Nestfeinde. Nicht selten versuchen sie dabei den Störenfried durch gemeinschaftliches Bekacken (mit „Kotbomben“) vorübergehend oder bleibend flugunfähig zu machen. Das Nest wird auf Bäumen und hohen Sträuchern errichtet, häufig auf alten Bäumen und dann auffallend offen in Stammgabelungen oder auf starken Ästen am Stamm. Es besteht außen und an der Basis aus groben Grashalmen oder Blättern. Dieser „Rohbau“ wird mit nasser Erde ausgekleidet und der Napf dann mit einer Schicht feiner Grashalme ausgelegt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Baumläufer

Der Baumläufer ist ein eher unauffällig lebender Vogel, der auf der Suche nach Insekten in Spiralen an Bäumen aufwärts läuft, wobei er wie ein Specht die stabile Federn seines Stützschwanzes wirkungsvoll einsetzt. In Gärten mit altem Baumbestand kann man mit einem Schlitzkasten dem Gartenbaumläufer einen künstlichen Nistplatz anbieten, der speziell auf die Bedürfnisse dieses Klettervogels abgestimmt ist.

Baumläufer haben sich auf das Suchen nach Nahrung unter der Rinde spezialisiert. (entnommen: www.nabu.de)


Spatz - Feldsperling

Es scheint, als hätte er Ohrenwärmer auf, wenn man die schwarzen Wangenflecken des Feldsperlings im Winter betrachtet. Seine rotbraune Kappe könnte man sich gleich noch als passende Wintermütze vorstellen. Feldsperlinge mögen offene Landschaften mit Waldrändern und Hecken sowie landwirtschaftlich geprägte Ortsränder. Sie kommen selten in Innenstädte und sind auch scheuer und vorsichtiger als der Hausspatz, dafür aber weniger auf den Menschen angewiesen. Die kleinen Koloniebrüter verfügen über ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Das lässt sich an der lebenslangen Ehe der zwei Spatzenpartner erkennen.

(entnommen: www.nabu.de)


Hausrotschwanz - Rotschwänzchen

Der Hausrotschwanz ist hauptsächlich ein Wartejäger. Typisch ist dabei das Lauern auf am Boden befindliche Beutetiere von erhöhten Positionen, beispielsweise auf Steinen, Felsen, Pfosten oder Dächern, seltener Sträuchern oder Bäumen. Am häufigsten wird die Beute mit geradlinigen Sturzflügen erreicht, Richtungswechsel des fixierten Objekts kann der Hausrotschwanz kompensieren. Die Entfernung zur Beute liegt meist zwischen zwei und drei Metern, kann aber auch über zehn Meter betragen. Regelmäßig werden auch Fluginsekten erbeutet, der Luftraum ist aber von sekundärer Bedeutung. Auch den Rüttelflug setzt der Hausrotschwanz zum Nahrungserwerb ein und kann auch auf diese Weise Beutetiere an Felsen oder Gehölzen ablesen oder Beeren von Sträuchern pflücken. (entnommen: www.wikipedia.org)


Dorngrasmücke 

Der Gesang der Dorngrasmücke ist ein typisch grasmückenartiges „Geplapper“, schnelle, gequetschte Tonfolgen mit wenig melodiösen Themen. Als Merksatz für den Gesang gilt – „Mach ich doch! Hab ich doch gesagt!“ – schnell aufgesagt. 

Der heisere, etwas nasale Ruf klingt wie „wähd wähd“ oder „woid woid“. Der Warnruf ist ein langgezogenes, raues „tschähr“, das dem der Provencegrasmücke ähnelt. 

(entnommen: www.wikipedia.org)


Neuntöter

Vor allem das Männchen sitzt gern – oft weithin sichtbar – auf Warten, von denen aus das Revier gut überblickt werden kann. Dies können Sträucher, junge Bäume, Zaunpfähle, Heuballen, Stubbenwälle oder andere exponierte Orte sein. Vor der Bebrütung des Geleges ist das Weibchen meist in der Nähe des Männchens zu finden. In der Regel wird ohne Ortswechsel lange Zeit auf der gleichen Warte verharrt, auf der der Vogel auch längere Zeit ruht, sich putzt oder sonnt. Wird es ihm dabei zu heiß, sucht der Neuntöter kurzfristig Schatten auf. Zwischendurch werden immer wieder Jagdflüge, z. B. auf Großinsekten unternommen, teilweise sind diese mit einem Ortswechsel verbunden. Die favorisierte Warte eines Revierinhabers kann je nach Tageszeit und Sonnenstand wechseln. Der charakteristische Anflug auf Warten erfolgt zielgerichtet und schnell, dann bremst der Vogel kurz ab und lässt sich das letzte, kurze Stück hinaufgleiten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Drosselrohrsänger

Die Geschlechtsreife tritt nach einem Jahr ein. Die Hauptbrutzeit ist Mai bis Juli. Das aus Gräsern und Schilfhalmen napfförmig geflochtene Nest ist meistens im Schutz von Röhrichtbeständen zwischen drei bis vier Schilfhalmen über dem Wasser befestigt. Das Weibchen legt vier bis sechs Eier. Die Eier werden 13 bis 15 Tage lang gewärmt. Die Jungvögel bleiben 12 bis 14 Tage im Nest. In den Nestern von Rohrsängern sind oft Kuckuckseier zu finden, weil sie eine ähnliche Farbe aufweisen.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Teichrohrsänger

Die Geschlechtsreife tritt nach einem Jahr ein. Die Hauptbrutzeit ist Mai bis Juli. Das aus Gräsern und Schilfhalmen geflochtene Nest ist meistens im Schutz von Röhrichtbeständen zwischen drei bis vier Schilfhalmen über dem Wasser befestigt. Das Weibchen legt drei bis fünf Eier. Die Eier werden 11 bis 14 Tage lang abwechselnd von beiden Partnern bebrütet. Die Jungvögel bleiben 10 bis 14 Tage im Nest. Er brütet 2- bis 3-mal im Jahr. Der Teichrohrsänger ist ein häufiger Kuckuckswirt, der ein brutparasitierend im Nest abgelegtes Kuckucksei ausbrütet und den artfremden Nestling aufzieht, zuungunsten eigenen Nachwuchses. Im Gegensatz zum Sumpfrohrsänger, der Kuckuckseier häufig aus seinem Nest entfernt, wurde dieses Verhalten beim Teichrohrsänger nur sehr selten nachgewiesen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Purpurbrustkotinga / Schildschmuckvogel

Der 28 cm lange Purpurbrustkotinga ist ein relativ großer Schmuckvogel mit schwarzem Gefieder, langen, gerundeten Flügeln und breitem Schnabel. Das Männchen besitzt einen Kehlschild aus verlängerten purpurroten Federn. Der Vogel bewohnt die oberen Stockwerke der Bäume tropischer oder subtropischer Regenwälder in Costa Rica, Panama und in den nördlichen Teilen Südamerikas bis nach Nord-Bolivien und zum Amazonasbecken in Brasilien. Der Vogel lebt in kleinen Familienverbänden und schließt sich, vor allem bei der Futtersuche, gemischten Trupps an. Die Nahrung besteht aus Früchten und Insekten. Zur Balz finden sich mehrere Männchen zusammen und rufen laut in einer Baumkrone, wippen mit dem Schwanz und schlagen mit den Flügeln. Der purpurviolette Kehlschild wird während der Balzdarbietung aufgeplustert. In ein flaches, aus Zweigen gebautes Schalennest in den Baumwipfeln legt das Weibchen ein einziges Ei und bebrütet es alleine. Bei der Aufzucht des Jungvogels helfen auch die anderen Mitglieder des Familienverbands mit. (entnommen: www.wikipedia.org)


Schwanztangare

Tangaren (allgemein) kommen ausschließlich in Amerika und auf den Inseln im westindischen Ozean vor und bewohnen vorwiegend die Baumkronen in den Wäldern. Die meisten Arten leben in den tropischen Gebieten in Südamerika und sind Standvögel. Nur vier Arten haben als Lebensraum Gebiete nördlich von Mexiko bezogen. Das Gefieder ist bunt und auffällig gefärbt, und sie verfügen über gut entwickelte Beine, die das Leben in den Bäumen erleichtern. Der Gesang ist, von dem der Drosseltangaren abgesehen, nicht sehr beeindruckend und schwach entwickelt. Sie ernähren sich vorwiegend von Insekten. Oft folgen sie den Zügen der Wanderameisen und schnappen sich die aufgeschreckten Insekten. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Siebenfarbentangare

Die Siebenfarbentangare lebt im nördlichen Südamerika, wo sie in Höhen bis 1450 m vorkommt. Man findet sie in Venezuela, Brasilien, Ost-Kolumbien bis Nord-Bolivien und in den Guyanas. Trotz ihres wissenschaftlichen Namens kommt sie nicht in Chile vor. Diese Tangarenart kann an der verschiedenen Rückenfärbung unterschieden werden. Die Nominatform ist einfach zu bestimmen. Die Unterarten haben alle ein verschiedenfarbiges gelbes Rückengefieder, wobei paradisea ein gelb-oranges hat. Sehr gut zu erkennen ist auch Tangara chilensis coelicolor mit ihrem blauen Kopf. (entnommen: www.wikipedia.org)


Türkistangare

Die Vögel ernähren sich in erster Linie von Früchten, in geringem Maße auch von Gliederfüßern. Die Türkistangare leben paarweise oder in kleinen Gruppen, die drei bis zehn Individuen zählen. In der Gesellschaft mit anderen Tangaren-Arten werden sie nur selten angetroffen. Das tassenförmige Nest wird allein vom Weibchen aus Moos, Blättern, Pflanzenfasern und Flechten gefertigt und mit zwei bis drei Eiern versehen. Diese sind grau bis grünlich gefärbt und mit bräunlichen oder rötlichen Sprenkeln versehen. In Gefangenschaft wurde eine Brutzeit von 12 bis 14 Tagen dokumentiert. Freilanderkenntnisse liegen diesbezüglich nicht vor. Die Nestlinge werden von Familienverbänden bis zur Selbstständigkeit mit Nahrung versorgt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Purpurtangare

Die Purpurtangare lebt in Südamerika im Südosten von Brasilien. Sie bewohnt den Tieflandregenwald, deren Ränder sowie offene Waldlandschaften und teilweise auch landwirtschaftliche Plantagen. Sie bewohnt meist die Kronen hoher Bäume. Meist ist sie an der Küste oder in Gegenden mit anderen Wasservorkommen anzutreffen. 

Die Purpurtangare ernährt sich hauptsächlich von Insekten, reifen Früchten und Beeren. Da sie auch in zum Teil großen Schwärmen in Plantagen einfällt, gilt sie als Obstschädling. (entnommen: http://tierdoku.com)


Schwalbenschwanzschnurrvogel / Blaubrustpipra 

Bis zu fünfzig Männchen versammeln sich in einer Lichtung und vollführen Tänze, um Weibchen auf sich aufmerksam zu machen. Zunächst wählt jeder Vogel seinen Platz in den niedrigen Zweigen der umliegenden Bäume und wartet dort, bis er an der Reihe ist. Beim Balztanz gibt jeder Vogel verschiedene Rufe von sich und verursacht mit den Flügeln schwirrende Geräusche. Das Weibchen wählt einen Partner aus und betreibt nach der Paarung den Nestbau, das Bebrüten und die Aufzucht der Jungen alleine. In einem napfförmigen Nest in Zweigen über einem Gewässer werden in der Regel zwei Eier bebrütet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Gelbbauchnektarvogel

Bei Angebot von Zuckerlösung und Fliegen äußert der Gelbbauchnektarvogel im Flug mehr Rufe als im Sitzen. Bei Fliegen-Angebot treten beim Sitzen zwei Ruftypen auf, die ohne Fliegen-Angebot nicht vorkommen. Die prozentuale Verteilung der Rufe auf verschiedenen Ruftypen hängt von der Konzentration der Zuckerlösung ab. 

(entnommen: www.link.springer.com)

 


Jackson-Weber

Der Jackson-Weber erreicht eine Körperlänge von 15 Zentimeter. Das Männchen hat einen schwarzen Kopf und Nacken. Die Vorderbrust ist schwarz und geht dann in Rotbraun über. Der Rücken ist gelb, die Flügeldecken und Schwingen sind schwarz. Die einzelnen Federn haben breite gelbe Säume. Bei den Weibchen sind die Flügeldecken und Schwingen schwarz und gelb gestrichelt. Der Kopf und die Unterseite ist gelblichweiß. Jackson-Weber hängen ihre Nester an Zweige von Büschen und Bäume, die ähnlich wie beim Gilbweber meist über ein Gewässer hängen. Nester von Jackson-Weber finden sich auch häufig zwischen Schilf und Gräsern in der Nähe von Seen, Sümpfen oder Mangroven. Das Gelege besteht aus zwei bis drei Eiern, deren Schalenfarbe blaugrün ist. (entnommen: www.wikipedia.org)


Kappenpitta

Der Kappenpitta ernährt sich von verschiedenen Insekten (einschließlich deren Larven), nach denen sie auf dem Boden jagen, sowie von Beeren. In der Brutzeit bauen sie Nester am Boden oder in Bodennähe. Das Nest ist kugelförmig und oben geschlossen. Typisches Baumaterial sind Moose, Bambusblätter, kleine Zweige und Wurzeln. Das Gelege umfasst drei bis vier Eier. Diese sind weiß bis grau gefärbt und bräunlich bis purpurfarben gesprenkelt. Die Nestlinge schlüpfen nach einer Brutdauer von 15 bis 16 Tagen. Die Jungvögel verlassen das Nest in einem Lebensalter von etwas mehr als zwei Wochen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Blauohr-Honigfresser

Der Blauohr-Honigfresser lebt in kleinen, territorialen Gruppen. Zur Nahrung gehören Pollen, Beeren, Nektar und Früchte (z. B. Bananen, Trauben) und Insekten, die er beim Auflecken des Nektars zufällig mit aufleckt. Der Blauohr-Honigfresser ist vor allem während der Paarungszeit gewöhnlich sehr aggressiv. Er benutzt häufig verlassene Nester anderer Vögel und vertreibt manchmal sogar Graukronentimalien aus ihren Nestern. Gelegentlich baut er eigene, große, schalenförmige Nester, die er auch gegen Menschen erbittert verteidigt. In der Brutzeit von Juni bis Februar werden 2 bis 3 Eier 16 Tage vom Weibchen allein bebrütet. Beide Elternvögel sowie die anderen Vögel der Gruppe helfen jedoch mit bei der Aufzucht der Jungvögel. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Blaukappenhäherling

Es sind schöne, olivbraune Vögel mit einer schwarzen Maske und einer Krone aus blauen Federn auf dem Kopf. Es betrifft eine soziale Spezies, die in (Familienverband) Gruppen leben. Die jungen Vögel helfen den Eltern bei der Aufzucht der nächsten Generation Junge. Sie bauen offene, halbkugelförmige Nester aus Reisig und Gras, die sie mit trockenem Gras füllen. In Zoos verlassen die Küken das Nest, wenn sie ca. 16 Tage alt sind. Die Eltern können dann ein zweites Mal Eier legen. Es sind echte Rabatzmacher und sie fressen eine variierte Diät aus Früchten und Insekten. (entnommen: www.burgerszoo.de)


Omei-Häherling / Formosahäherling

Der Formosahäherling ist durch seine kurzen, abgerundeten Flügel kein gute Flieger. Er hüpft mit seinen langen, kräftigen Beinen in den unteren Regionen der Bäume von Ast zu Ast oder lebt am Boden. Seine Ernährung besteht überwiegend aus Insekten, Beeren, Früchten sowie aus allerlei Sämereien, die er in kleinen Gruppen am Waldboden oder in der dichten Vegetation der Bäume aufspürt. Während der Nahrungssuche bleibt der Formosahäherling durch laute, abwechslungsreiche Rufe ständig im Kontakt. Durch die Rufe wird auch der Zusammenhalt der kleinen Gruppe gewährleistet.  (entnommen: www.tierdoku.de)


Weißbrauenrötel

Der Weißbrauenrötel lebt in der Regel einzelgängerisch und unauffällig. Am frühen Morgen und späten Abend erklingt der melodische Gesang, der reich an Trillern, Pfiffen und Imitationen anderer Vögel ist, jedoch klingt der Gesang dieser Art etwas tiefer. Die antiphone Gesangsfolge wird oft mehrfach duettweise wiederholt mit teilweise recht lauten Rufen. Die Weibchen singen eher leise. Das Männchen imitiert häufig die Gesänge lokaler Arten. Des Weiteren reagiert der Vogel auf das Pfeifen von Menschen, besonders die Alarmrufe werden häufig repliziert. Jeder Vogel hat seinen eigenen individuellen Gesang. (entnommen: www.tierdoku.com)


Schneescheitelrötel

Während der Regenzeiten schreiten die Schneescheitelrötel zur Brut. Sie bauen ein großes, flaches Nest aus Zweigen, Wurzelfasern, Blättern und Gräsern und polstern sie mit zarten Fasern und Rispen. die meistens nur zwei bis drei olivgrünen Eier tragen manchmal rotbraune Flecke und werden 17-18 Tage lang im Nest und werden dann nach deren Ausfliegen von beiden Eltern noch drei wochen lang gefüttert. Als hervorragender Sänger und Imitator beeindruckt der Schneescheitelrötel nicht nur sein Weibchen in dichten Buschwerk, sondern auch so manchen Vogelliebhaber, der ihn in seine Käfige oder Volieren holt. (entnommen: www.herz-fuer-tiere.de)

 


Rotohrbülbül

Man hört ihn öfter als man ihn sieht, gelegentlich lässt er sich auffallend auf den Boden nieder. Seine Nester baut er in Büschen. 

Das Gelege besteht in der Regel aus zwei bis drei Eiern. 

Rotohrbülbüls ernähren sich von Früchten, Nektar und Insekten. Der laute und einprägsame Ruf ist ein scharfes "kink-aa-ju", der Gesang ist ein schimpfendes Geschnatter. Seine Stimme ähnelt einem fröhlichen menschlichen Pfeifen. 

Wenn Jungvögel im Nest sind, löst ein menschliches Pfeifen die Reaktion der Jungen aus.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Weißohrbülbül

Der Weißohrbülbül unterscheidet sich vom Rotohrbülbül u.a. dadurch, dass die Haube nur sehr schwach ausgeprägt ist. Er er ist auch etwas kleiner. Bülbüls haben einen vielseitigen Speisezettel. Sie fressen Insekten, Früchte, Beeren, Samen, Grünzeug und Nektar und bedienen sich nicht ungern auf den Tischen von Hotelterrassen oder lassen sich von Menschen füttern. Das Gelege des Weißohrbülbüls besteht aus 2-5, meistens 3  Eiern. Es wird während 10-14 Tagen allein vom Weibchen bebrütet. Die Jungen werden von beiden Eltern gefüttert und werden mit 9-11 Tagen flügge. Weißohr-, Weißwangen- und Rotohrbülbül hybridisieren. Sie bilden mit weiteren Bülbülarten eine Superspezies. (entnommen: www.zoodirektoren.de)


Gelbsteißbülbül

Der Gelbsteißbülbül ernährt sich omnivor sowohl von kleinen Wirbellosen und Insekten als auch von Früchten und anderer pflanzlicher Nahrung wie Samen, Blüten oder jungen Knospen. Einer Studie in der Region Antalya zufolge ändert sich die Zusammensetzung der Nahrung dabei jahreszeitlich bedingt. Während in den Wintermonaten Januar bis März vor allem Gemüse, Samen und Winterfrüchte konsumiert wurden, bestand die Kost zwischen März und Mai fast ausschließlich aus tierischen Nährstoffen. In den darauffolgenden Monaten bis August wurden sowohl pflanzliche als auch tierische Nährstoffe aufgenommen. Anschließend stieg erneut der Anteil pflanzlicher Nährstoffe in der Nahrung. Die Zunahme tierischer Nährstoffe in der Nahrungsaufnahme fällt dabei mit dem Beginn der Brutperiode zwischen März und August zusammen. Die Insekten werden zumeist im Flug gefangen, die Jagdmethode ähnelt dabei derjenigen der Bienenfresser. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Nachtigall

Ein schlichtes Äußeres, aber eine gewaltige Stimme - das sind die Hauptkennzeichen der Nachtigall. Sie ist etwa 16-17 cm groß. Die "Königin der Nacht" mit ihrem wunderschönen Gesang ist den meisten Menschen heute nur noch aus Frühlingsliedern bekannt. Unser Wohnumfeld bietet immer weniger Brutmöglichkeiten für den Vogel, der auf dichtes Unterholz und eine schützende Falllaubschicht angewiesen ist. Ihr Gesang hat die Nachtigall berühmt gemacht. Prominente Komponisten, wie Ludwig van Beethoven und Chopin haben sich von der Meistersängerin inspirieren lassen und ihren Gesang in Komposition nachempfunden. 120-260 unterschiedliche Strophentypen beherrscht die Nachtigall, die ihren Gesang nicht nur nachts vorträgt. (entnommen: www.nabu.de)


Gelbfußhonigsauger oder Azurnaschvogel

In lichten Wäldern und Waldränder ist die Art besonders häufig anzutreffen. Er ist auch in der Nähe des Menschen zu finden, insbesondere auf Kakao- und Zitrusplantagen. 

Der Arzurnaschvogel ernährt sich hauptsächlich von Nektar, in geringeren Mengen auch von reifen Beeren sowie von kleinen Insekten. Die Küken werden ausschließlich mit Insekten gefüttert. Die Nahrungssuche erfolgt überwiegend über den Baumkronen. 

Arzurnaschvögel können bis zu zehn Jahre alt werden.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Mönchsgrasmücke

Die "Mönchskappe" ist ihr Erkennungszeichen, bei den Männchen ist sie schwarz, bei Weibchen und Jungvögeln rötlich-braun.

Auffallend ist auch ihr wohltönender Gesang: Nach einem zwitschernden Vorgesang ertönt ein laut flötender "Überschlag", der aus nahezu reinen Tönen besteht.

Zur Brutzeit ernährt sie sich überwiegend von Insekten und deren Larven. Im Sommer und Herbst kommen Beeren und Früchte verschiedenster Sträucher hinzu, wie von Holunder, Heckenkirsche oder Hartriegel, die dann als Hauptnahrungsquelle dienen.

Immer öfter kann man einzelne von ihnen auch im Winter bei uns entdecken.

(entnommen: www.nabu.de)


Zilpzalp oder Fitis?

Den Fitis kann man in Parks oder Friedhöfen und auch in Gärten beobachten.

Hier ernährt er sich wie der nah verwandte Zilpzalp vor allem von Insekten oder Spinnen, die er von Blättern oder Ästen pickt. 

Die "Zwillingsarten" Fitis und Zilpzalp sind äußerlich nur schwer voneinander zu unterscheiden. Fitisse haben eine insgesamt hellere Bauchseite. Im Vergleich zum Zilpzalp ist bei ihnen ein gelblicher Überaugenstreif deutlicher zu erkennen. Einen guten Hinweis gibt auch die Beinfarbe. Beim Fitis sind die Beine hellbraun bis graugelb und somit nicht so dunkel gefärbt wie die des Zilpzalps. Zum Glück hilft bei der Bestimmung aber ihr unterschiedlicher Gesang. Auf einer Baum- oder Strauchspitze sitzend erklingt der Gesang des Fitis wie eine melodisch abfallende Kadenz aus hellen Tönen. Die Strophe erinnert ein wenig an den Buchfink, klingt aber viel weicher. (entnommen: www.nabu.de) 


Stieglitz - Distelfink

Ab dem Herbst streift der Stieglitz in kleinen Trupps wie auch in größeren Verbänden umher, auf der Suche nach Futter. Besonders fällt sein schwarz-weiß-roter Kopf auf, der ihm ein lustiges Aussehen beschert. Auch besitzt er ein deutlich abgesetztes, gelbes Flügelband. Der gesellige Vogel hält mit einem stetigen munteren Gezwitscher zu seinen Artgenossen Kontakt. Auffällig ist der lange und spitze Schnabel des Stieglitzes. Den benötigt er, um Samen von Disteln, Kletten und anderen Korbblütlern aus ihren reifen oder verdorrten Blütenständen zu picken. Seine Angewohnheit auf den hohen Stauden dieser Pflanzen zu sitzen, hat ihm auch den Zweitnamen „Distelfink“ eingebracht. (entnommen: www.nabu.de)


Kernbeißer

Noch vor dem Gimpel ist der Kernbeißer unser größter heimischer Fink. Sein gewaltiger dreieckiger Schnabel macht ihn unverwechselbar. Kernbeißer sind auf Samen und Fruchtkerne spezialisiert, darunter Bucheckern, Hainbuchensamen und Kirschen. Im Sommerhalbjahr bekommt man die scheuen Kernbeißer selten zu sehen, gerne halten sie sich oben in den Baumkronen auf. Im Winter dagegen suchen sie oft am Boden nach herabgefallenen Sämereien, auch kommen sie ans Futterhäuschen. Von Zurückhaltung ist dann wenig zu sehen, die Kernbeißer wissen sich gegenüber den anderen Vögeln zu behaupten und gehen selbst Raufereien nicht aus dem Weg. Kein Wunder also, dass der Kernbeißer früher auch Finkenkönig genannt wurde.(entnommen: www.nabu.de)


Star

Mit Staren kann man vor Einbruch des Winters eines der größten Schauspiele unserer Vogelwelt erleben. Nämlich dann, wenn sie in großen Schwärmen als „schwarze Wolken“ durch den Himmel manövrieren, zeigen sie eindrucksvolle Formationen am Abendhimmel.

Das Gefieder des Stars ist nach der Herbstmauser weiß gepunktet und glänzt nicht so purpurn wie im Sommerkleid. Auch ist der Star kleiner und viel kurzschwänziger als die Amsel. Im Gegensatz zu ihr, hüpft er auch nicht, sondern schreitet viel mehr über die Erde. Bevor die Stare in den Süden ziehen, sammeln sich die geselligen Vögel in Baumkronen oder in Schilfröhricht zu Schlafgemeinschaften. In Innenstädten übertönt das kreischende Geschwätz von Hunderten oder Tausenden Staren sogar den Verkehrslärm.(entnommen: www.nabu.de)


Rosenstar

Der Rosenstar ist eine Vogelart aus der Familie der Stare. Er tritt häufig invasionsartig auf und ist sehr gesellig. Rosenstare nehmen ihre Beute fast ausschließlich vom Boden auf. Feldheuschrecken sind etwa 40-50 Tage im Sommer flugunfähig und bilden damit eine hervorragende Nahrungsgrundlage für den Rosenstar. Beim Aufsammeln der Heuschrecken vom Boden bilden sich große Scharen von Rosenstaren, die sich alle in eine Richtung bewegen. Die vorderen Vögel bewegen sich dabei schneller als die hinten liegenden, welche dies durch einen kurzen Flug nach vorne ausgleichen. So entsteht eine rollierende Gruppendynamik. Rostenstare gelten als nützlich für viele ländliche Bevölkerungsschichten, da sie ihre Nahrung oft zwischen Weidevieh suchen und die gefürchteten Wanderheuschreckenschwärme dezimieren. (entnommen: www.wikipedia.org)


Schmalschnabelstar

Der Schmalschnabelstar sucht seine Nahrung meist auf dem Boden, oft unter oder nahe von Bäume. Er ernährt sich von Insekten, Früchten, Beeren und Sämereien. Die Gechlechtsreife wird mit rund einem Jahr erreicht. Außerhalb der Brutzeit lebt der Schmalschnabelstar in größeren Gruppen mit teilweise über hundert Individuen, während der Brutzeit ziehen sich einzelne Paare zurück. Der Schmalschnabelstar baut sein Nest in größere Astlöcher oder in Baumhöhlen. Beide Geschlechter sind am Nestbau, bei der Ausbrütung der Jungen sowie am Hudern der Jungvögel beteiligt. Das Gelege besteht meist aus vier Eiern. Die Eier werden von beiden Elternteilen über einen Zeitraum von gut 15 bis 18 Tagen bebrütet. Die Jungtiere werden überwiegend mit Insekten oder Larven gefüttert. Nach 18 bis 24 Tagen sind die Jungtiere flügge und verlassen die Eltern. Jungvögel haben ein deutlich matteres Gefieder. (entnommen: www.tierdoku.de)


Grünschwanzglanzstar

Innerhalb ihres ausgedehnten Verbreitungsgebietes in den verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents bewohnen die Grünschwanzglanzstare bevorzugt offenes Waldland und Randgebiete von Wüstenzonen mit Baumbestand. Die Brutsaison dieser Vogelart dauert in freier Wildbahn von Mai bis Juli. Ihre Nistplätze errichten sie vorwiegend in Baumhöhlen, nutzen aber oftmals auch die verlassenen Nester anderer Vogelarten. Sie ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Beeren und Insekten sowie deren Larven. Der Grünschwanzglanzstar ist kein besonders geselliger Vogel und kann Artgenossen oder anderen Vogelarten gegenüber sehr aggressiv werden. Er ist sehr lebhaft und braucht viel Platz zum Fliegen. Als Haustier ist er daher nicht besonders geeignet. (entnommen: www.grumpi.de)


Smaragdglanzstar (Schillerglanzstar / Irisglanzstar)

Der Schillerglanzstar tritt meist als Paar und in kleinen Gruppen von bis zu 10 Vögeln auf, wobei er außerhalb der Brutzeit gelegentlich aber auch in Schwärmen von bis zu 50 Exemplaren angetroffen wird. Seine Nahrung besteht bevorzugt aus kleinen Früchten. Seine Nester baut er in kleinen Hohlräumen, Baumstümpfen oder kleinen Bäumen und in Gefangenschaft auch in nach oben offenen Nestern, die er mit grünen Blättern auskleidet. Er gilt als kooperativer Brüter und die Juvenilen werden von beiden Elternteilen gefüttert. Ebenso lässt er sich von seinen Jungvögeln bei der Aufzucht unterstützen. Während der Aufzucht kann er aggressiv sein Nest verteidigen. So ist beobachtet worden, dass er einen Sperberbussard vertrieben hat. (entnommen: www.wikipedia.org)


Balistar

Über das Brutverhalten in freier Wildbahn ist nur wenig bekannt, jedoch weiß man aus Beobachtung in Gefangenschaft, dass die Männchen sehr aggressiv auf Artgenossen reagieren. In amerikanischen Zoos brüten die Paare zwischen Mai und Juni und legen gewöhnlich 3 bis 4 Eier. Die Nester werden in Spechthöhlen, Felsspalten oder Nistkästen angelegt und mit Stroh, Zweigen, Gras und Federn ausgepolstert. In freier Wildbahn ist die Brutzeit im Oktober/November. 

Der Balistar erreicht eine Größe von circa 25 Zentimetern. Das Gefieder ist schneeweiß mit schwarzen Flügel- und Schwanzspitzen. Die unbefiederte Gesichtshaut ist blau. Die Augen sind dunkelbraun. Der Schnabel ist bläulichgrau und gelb. Die Beine sind gräulichblau. Auf dem Kopf befindet sich eine weiße Federhaube. Ihre Nahrung besteht aus Ameisen, Termiten und Raupen sowie aus Früchten und Samen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Purpurglanzstar

Der Purpurglanzstar ist ein weitverbreiteter geselliger Vogel, der überwiegend in den südlich der Sahelzone gelegenen Savannen und Buschland lebt. Außerhalb der Brutzeit tritt er oft zur Nahrungssuche in größeren Gruppen von etwa 20 Vögeln auf und ernährt sich überwiegend von kleinen Früchten und Samen wie dem Kapokbaum, dem Niembaum und anderen Früchten wie Steinobst. Ebenso ernährt er sich am Boden von Insekten wie Termiten und Ameisen und fängt manchmal in der Luft jagend andere Insekten. Die Jungvögel werden auch mit Raupen gefüttert. Ebenso ist er in Gruppen von hunderten und vereinzelt gar tausenden von Staren beobachtet worden. In der Dämmerung sucht der Purpurglanzstar regelmäßig Wasserstellen wie beispielsweise Pfützen und Lachen zum Trinken und Baden auf. (entnommen: www.wikipedia.org)


Dreifarbenglanzstar

Das Gefieder des 18 Zentimeter langen Dreifarben-Glanzstars ist an der Oberseite glänzend schwarz und am Nacken und Schultern schimmernd blaugrün gefärbt. Die Halsseiten, die Kehle und die Brust sind metallisch-blau glänzend. Das Brustband, der Bürzel und Steiß sind weiß und der Bauch rostbraun gefärbt. Dieser untersetzt wirkende, kurzschwänzige Star verfügt über ein breites Repertoire an Pfeif- und Trillerlauten und ahmt auch die Rufe anderer Arten nach. Der Dreifarben-Glanzstar sucht am Boden nach Nahrung, die neben Insekten, Weichtieren und Würmern auch aus Früchten und Körnern besteht. Wo die Vögel in Schwärmen auftreten, können sie beträchtliche Enrteschäden anrichten. Außerdem können sie in Dörfern und Städten aufdringlich nach Futter betteln. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Pagodenstar

Pagodenstare bewohnen sommergrüne Wälder, buschbestandene Gebiete und Kulturlandschaften bis 1.800 m Höhe. Ihre Nahrung finden die geselligen Vögel am Boden, wo sie oft auch mit anderen Arten von Staren gemeinsam auftreten. Sie fressen Insekten, Spinnen, Früchte und Nektar. 

Pagodenstare brüten bevorzugt in Baumhöhlen, die sie mit Pflanzenmaterial auspolstern. 

Sie legen 3-5 Eier, die ca. 12 Tage bebrütet werden.

(entnommen: www.zoo-leipzig.de)


Goldammer

In Mitteleuropa singen Goldammern als einzige Vögel noch im Hochsommer an warmen Tagen. Der Gesang wird von einer erhöhten Warte wie beispielsweise von einer Busch- oder Baumspitze oder einem Pfahl vorgetragen. Erwachsene Goldammern fressen größtenteils Samen. Auf Nahrungssuche gehen Goldammern vorzugsweise in den frühen Morgen- und Abendstunden, meist in kleinern Trupps. Goldammern ziehen zwei bis drei Jahresbruten groß. Sie bauen ihre Napfnester auf dem Boden oder zumindest in Bodennähe. Das Weibchen legt drei bis fünf Eier. Die Goldammer ist volkstümlich auch unter den Namen Hämmerling, Emmerling, Ammeritz, Gelbling, Gilberitz oder Bauernkanari bekannt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Sommergoldhähnchen

Wie auch das Wintergoldhähnchen gehört das Sommergoldhähnchen zu den kleinsten Vögeln Europas. Es ist etwa 9 Zentimeter lang und wiegt nur zwischen vier und sechseinhalb Gramm. Es hat eine Flügelspannweite von 13 bis 16 Zentimetern. Sommergoldhähnchen fressen Insekten und Insektenlarven sowie Spinnen. Sie leben in Nadel- und Mischwäldern sowie in Parks. Sie sind nicht so sehr an Nadelwälder gebunden wie die Wintergoldhähnchen, halten sich aber auch gerne in Baumwipfeln auf. Die Brutzeit dauert von Mitte April bis Ende Juli. Die Nester sind tief und dick mit Moos gepolstert. Sie werden meistens an der Unterseite eines Astes befestigt. Das Gelege besteht aus sieben bis elf Eiern. Bebrütet werden sie 14-17 Tage. Etwa drei Wochen nach dem Schlüpfen verlassen die Jungen das Nest. (entnommen: www.wikipedia.org)


Wintergoldhähnchen

Das Wintergoldhähnchen putzt während des Tages sein Gefieder mehrfach. Nur während der Mauser kann diese Putzphase bis zu 15 Minuten andauern. Typisch sind Pflegephasen von nur zwei bis drei Minuten. Im Winter dagegen beschränken sich die Putzsequenzen auf nur wenige Sekunden, sie werden dann jedoch mehrfach pro Stunde ausgeführt. Regen nutzen die Vögel, um zwischen den nassen Zweigen zu baden. Im Winter kann frisch gefallener Schnee auf den Zweigen für intensive Badephasen genutzt werden. Der bevorzugte Schlafplatz von Wintergoldhähnchen sind dichte Fichtenäste. Sie suchen die Stellen auf der Oberseite eines Astes auf, der durch darüberhängende Äste besonders gut geschützt ist. Insbesondere im Winter versammeln sich an solchen Plätzen mehrere Wintergoldhähnchen, die gelegentlich sogar Körperkontakt zueinander halten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rauchschwalbe

Die Art lebt in der offenen Kulturlandschaft, wo es Bauernhöfe, Wiesen und Teiche gibt. Die Tiere verbringen den Sommer zwischen April und September oder Anfang Oktober in ihren Brutgebieten. Die europäischen Rauchschwalben überwintern in Mittel- und Südafrika. Asiatische Winterquartiere gibt es in Indien und im Iran. Rauchschwalben jagen Fluginsekten aller Art. Dabei richten sie sich nach dem lokalen Angebot und suchen die Regionen in der Luft aus, die dem Wetter entsprechend das günstigste Angebot bieten. Wenn sie mit Mehlschwalben  zusammen jagen, dann im Luftraum unter diesen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Mehlschwalbe

Ihr Nest bauen Mehlschwalben an senkrechten Wänden unter natürlichen oder künstlichen Überhängen, zum Beispiel unter Felsenvorsprüngen, Dachtraufen, Dachrändern oder Toreinfahrten. Nester außerhalb menschlicher Siedlungen, etwa an isolierten Bauwerken wie Betonbrücken, sind selten. Sofern es bereits vorhandene Nester gibt, werden diese bevorzugt bezogen. Voraussetzung für den Nestbau ist, dass der als Baumaterial verwendete Lehm unmittelbar an der Nistwand haftet. Werden die Nester an Felsen gebaut, werden daher Oberflächen gewählt, die frei von Moosen und Flechten sind. Anders als die Rauchschwalbe errichten Mehlschwalben ihr Nest nur in Ausnahmefällen innerhalb von Gebäuden. Am Nestbau sind beide Eltern beteiligt; der Baubeginn ist abhängig von Witterung und Höhenlage. Das Nest wird aus feuchten Lehm- oder Erdklümpchen aufgemauert, wobei die Tiere den Nestwall stets von der Innenseite her weiterbauen. Das Baumaterial nehmen die Mehlschwalben an Gewässerufern, Pfützen oder ähnlichen Stellen auf. Fertige Nester haben eine geschlossene, halbkugelige Form. Das Einflugloch befindet sich oben. Innen wird das Nest mit Halmen, Federn und ähnlichem weichen Material gepolstert. Der Nestbau nimmt 10 bis 14 Tage in Anspruch. (entnommen: www.wikipedia.org)


Textorweber

Der Textorweber brütet in Kolonien. An einem Baum, an Zweigen wird das birnenförmige Nest aufgehängt. Die Männchen bauen das hängende Nest, die Weibchen schauen zu und beurteilen es. Genügt es den Anforderungen nicht, zerstört das Weibchen den Bau und das Männchen muss von vorne beginnen. Das Knüpfen, Knoten und Flechten der Grashalme zum windsicheren Bauwerk, gehört in der Vogelwelt zu den kompliziertesten und schwierigsten Aufgaben überhaupt. Das Brüten ist dann die alleinige Sache des Weibchens.

(entnommen: www.tierportrait.ch)


Starweber

Der Starweber ist eine Art aus der Familie der Webervögel. Er kommt ausschließlich in Ostafrika vor. Starweber leben paarweise oder in kleinen Gruppen, oft in Gesellschaft mit Dreifarben-Glanzstaren. Sie suchen ihre Nahrung vor allem am Boden zwischen Akazien und Dornsträuchern. Starweber brüten in lockeren Kolonien in dornigen Bäumen. Die Nester werden unordentlich aus dornigen Bäumen. Die Nester werden unordentlich aus dornigen Zweigen gebaut und haben eine Einflugöffnung, die nach unten weist. Innen sind sie weich gepolstert. Die Nester sind sehr groß und können bis zu einem halben Meter lang sein. (entnommen: www.wikipedia.org)


Madagaskarweber

Der Madagaskarweber ist der häufigste Vogel auf Madagaskar. Er lebt in fast allen Regionen der Insel, in landwirtschaftlich genutzten Gebieten, in Savannen, in Städten und im Dornbuschwald im Südwesten. Nur dichte Wälder scheint er zu meiden. In den Bergen geht er in Höhen bis zu 2.450 Metern. madagaskarweber brüten von September bis Mai. Sie geben dann ihr geselliges Leben auf, bilden Paare und die Männchen verteidigen ein Revier mit einem Radius von etwa 20 Metern. Ihr Nest bauen sie bis in Höhen von 8 Metern in hohen Gräsern, Sträuchern, in Bäumen, oder an den Mittelrippen von Palmenblättern. (entnommen: www.wikipedia.org)


Scharlachspint

Wie alle Spinte ist der Scharlachspint auf den Fang und Verzehr von Bienen oder anderen Insekten spezialisiert, die er im Flug erbeutet. Die Spinte sind daher auch unter dem Namen „Bienenfresser” bekannt. Scharlachspinte nisten in großen Kolonien mit bis zu 60 Nestern auf einem Quadratmeter, die sie in weiche Steilwände graben. Die Niströhren können bis zu einem Meter tief sein und enden in einer kleinen Eikammer. Die Eier werden an aufeinander folgenden Tagen gelegt. Bringen die Altvögel Insekten in die Neströhren, fressen zunächst die älteren und stärkeren Jungvögel. Nur bei reichem Futterangebot kommen alle Jungvögel durch. Bei der Futtersuche helfen auch andere Altvögel aus der Kolonie. Im Zoo wird den Spinten eine künstliche Wand aus Waschbeton und Lehm angeboten, in die sie ihre Nisthöhlen graben. Nach der Brut werden sie von den Pflegern wieder mit Lehm verklebt, und von den Vögeln jedes Frühjahr wieder neu ausgebaut. Ein echter Bienenstock in der Voliere sorgt übrigens dafür, dass die Spinte auch ihren Jagdkünsten nachgehen können. (entnommen: www.kölnerzoo.de)


Schuppenkopfrötel

Der Weißscheitelrötel wird häufig mit dem Schuppenkopfrötel gerne verwechselt, da beide Arten sich im Aussehen kaum unterscheiden. Der Weißscheitelrötel wirkt etwas kleiner, er weist eine Körperlänge von 20 cm auf, dagegen mißt der Schuppenkopfrötel 27 cm. Besonders hervorzuheben ist beim Weißscheitelrötel der schwarze Kopf, der wie eine aufgesetzte Falkenkappe aussieht. Oberhalb des Kopfes zieht sich vom Schnabelansatz bis zum Hinterkopf kurz vor dem Nackenbereich endend ein weißer breiter Scheitel, der für den Vogel namensgebend war. Der Nackenbereich zwischen Kopf und Deckflügel ist rostbraun. Des weiteren sind die gesamte Brust- und Bauchseite rostbraun gefärbt. Der Schwanz, der ebenfalls eine rostbraune Färbung aufweist, ist mit schwarzen Mittelfedern versehen. Je nach Lichteinfall schimmern die schwarzen Federn der Deckflügel etwas bläulich. Der Schnabel ist bei beiden Geschlechtern schwarz gefärbt. Am frühen Morgen und späten Abend erklingt der melodische flötenartige Gesang des Weißscheitelrötel, der beim Schuppenkopfrötel eher monoton klingt. (entnommen: www.tierdoku.com)