Reiher - Störche - Ibisse



Graureiher

Der Graureiher ist in etwa 90 cm groß und wiegt zwischen 1000 und 3000 Gramm. Er fliegt mit langsamen Flügelschlägen und bis auf die Schultern zurückgezogenem Kopf, mit s-förmig gekrümmtem Hals. Bei der Jagd im Wasser und an Land pirscht er sich langsam an seine Beute heran oder lauert ihr auf. Dann stößt er blitzschnell mit seinem dolchartigen Schnabel zu. Graureiher ernähren sich hauptsächlich von Fisch, jedoch auch von Amphibien, Kleinsäugern, Reptilien, Jungvögeln und Insekten. (entnommen: www.nabu.de)


Silberreiher

Die eleganten Vögel wirken mitunter so exotisch als seien sie aus einem Zoo ausgebüxt. Etwa so groß wie Graureiher, sind sie jedoch schlanker, haben einen besonders langen Hals und erscheinen dadurch noch graziler als ihre grauen Kollegen. Auch im Flug ist der weiße Vogel durch seine langsamen Flügelschläge und den zusammengelegten Hals unverkennbar, wobei die Tiere den Kopf zwischen die Schultern legen. Noch vor wenigen Jahren war ein hierzulande gesichteter Silberreiher eine Sensation. (entnommen: www.nabu.de


Purpurreiher

Die Hauptnahrung des Purpurreiher sind Fische mit einer Länge von zehn bis zwanzig Zentimetern. Daneben spielen Insekten und deren Larven eine Rolle. Amphibien, Reptilien, Kleinsäuger, Vögel, Crustaceen und Mollusken spielen in der Ernährung eine etwas untergeordnete Rolle. Der tägliche Nahrungsbedarf beträgt etwa 200 Gramm. Auf Nahrungssuche ist der Purpurreiher vor allem abends und morgens zu beobachten. Er lebt grundsätzlich versteckter als der Graureiher, selbst seine Brutplätze sind häufig nur sehr schwer auszumachen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rallenreiher

Der Rallenreiher brütet einmal im Jahr von April bis Juni in Kolonien, auch zusammen mit anderen Reiherarten, Sichlern und Zergscharben. Auf Madagaskar bildeten der Dickschnabelreiher und der Rallenreiher gemeinsam große Brutkolonien. Die Nester des Rallenreihers befanden sich in der Regel unterhalb denen des Dickschnabelreihers. Diese großen Kolonien sind allerdings sehr selten geworden, seitdem die Bestände des Dickschnabelreihers stark eingebrochen sind. Das Nest aus Gras und Schilfhalmen wird verborgen im Röhricht oder in halbhohen Bäumen gebaut. Beide Elternvögel bebrüten die vier bis sechs Eier und füttern die Jungvögel, die mit 45 Tagen flügge werden. (entnommen: www.wikipedia.org)


Kuhreiher

Kuhreiher sind tagaktive Vögel und sind außerdem sehr sozial. Sie sind regelmäßig in kleinen Trupps auf Nahrungssuche, wobei die Gruppenjagd die Effizienz der Nahrungssuche erhöht. Lediglich individuelle Kleinstterritorien werden verteidigt. Kuhreiher nisten in Kolonien und sind dabei häufig mit anderen Reiherarten vergesellschaftet. Zum Nahrungsspektrum des Kuhreihers gehören Heuschrecken, Spinnen, Zecken, Frösche, Reptilien und kleinere Säugetiere. In Australien frisst der Kuhreiher auch Aga-Kröten. Im Winterhalbjahr spielen Regenwürmer eine größere Rolle im Nahrungsspektrum. Während der Nahrungssuche folgen Kuhreiher weidendem Vieh wie Schafen, Ziegen, Pferden und Kühen. Regelmäßig lesen sie auch Ektoparasiten von weidendem Vieh ab. (entnommen: www.wikipedia.org)


Nachtreiher

Nachtreiher sind das ganze Jahr über sehr sozial, man findet sie meist zusammen mit Gleichartigen, aber auch mit anderen Reiherarten. Im Winter sitzen sie meist gemeinsam auf einem Ast. Europäische Bestände sind Zugvögel, einige außereuropäische Populationen bleiben auch im Winter am selben Ort. Wenn es kalt ist, ziehen sie im Flug die Beine ein, um sich warm zu halten. Die Jungvögel ziehen sich bei Kälte ins Nest zurück und kauern dort zusammen. Nachtreiher verteidigen ihr Nahrungs- und Nistrevier. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Seidenreiher

Der Seidenreiher ist ein tagaktiver Vogel, der sowohl am Schlafplatz als auch während der Nahrungssuche gesellig lebt. Seidenreiher setzen eine Reihe unterschiedlicher Taktiken bei der Nahrungssuche ein. Sie sind in der Regel aktive Jäger, die beispielsweise durch vibrierende Fußbewegungen Beutetiere aufscheuchen oder Seichtwasser und Sumpfwiesen rasch durchlaufen. Seidenreiher, die im australischen Kakadu-Nationalpark bei der Nahrungssuche beobachtet wurden, verbrachten 59,8 Prozent ihrer Zeit damit, reglos auf Beutetiere zu warten. Bei der aktiven Nahrungssuche bewegten sie sich langsam durchschnittlich 5,8 Meter nach vorne, versuchten mehr als zwei Mal pro Minute Beutetiere zu greifen und waren dabei in mehr als 54 Prozent der Fälle erfolgreich. Der Erfolg bei der Nahrungssuche ist dabei bei einer Gruppenjagd höher als bei der einzelnen Nahrungssuche. Sie fressen kleine Fische, Frösche, Eidechsen, Würmer, Mollusken und Wasserinsekten. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Goliathreiher

Der Beginn der Fortpflanzungszeit fällt in vielen Teilen seines Verbreitungsgebietes mit der einsetzenden Regenzeit zusammen. Goliathreiher brüten am Boden. Sie bevorzugen als Nistplatz von Wasser umgebene Inselchen oder dichte Vegetationszonen im Wasser. Mehrfach wurde beobachtet, dass Goliathreiher ihre Nester aufgeben, wenn auf Grund von fallenden Wasserspiegeln eine Verbindung zum Festland entsteht. Gelegentlich findet sich ihr Nest in einer losen Kolonie mit artfremden Vögeln wie Ibissen, Kormoranen, anderen Reihern oder Möwen. Kolonien mit Artgenossen kommen jedoch gleichfalls vor und es gibt Indizien, dass der Nisterfolg in solchen Kolonien höher ist als bei einzeln brütenden Vögeln. Ihr Nest hat einen Durchmesser von bis zu einem Meter und wird aus Schilfhalmen und Zweigen im Schilfgürtel oder zwischen niedrigen, am Wasser stehenden Büschen errichtet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Weißstorch

Kaum eine Vogelart wurde und wird so gut und so langfristig beobachtet wie der Weißstorch. Im 19. Jahrhundert wurde an ihm die Vogelberingung erprobt und seine Zugwege erforscht. Heute melden Sender deren Aufenthaltsort via Satellit.

Jedes Jahr im Spätsommer machen sich Tausende von Zugvögeln von Deutschland aus auf ihre lange Reise nach Afrika.

(entnommen: www.nabu.de)


Wollhalsstorch

Auf dem Kopf tragen Wollhalsstörche eine schwarze Kappe. Am Hinterkopf über den Hals und den Nacken bis in den vorderen Brustbereich haben sie ein weißes wolliges Gefieder. Das restliche Federkleid ist vorwiegend schwarz mit rötlichen Farbtönen an den Schultern, außer dem weißen Bauchgefieder und den weißen unteren Schwanzfedern. Die Flügeldecken haben eine dunkelgrüne Farbe. Wollhalsstörche sind häufig in Paaren oder in kleinen Gruppen in der Nähe von Gewässern vorzufinden. Sie ernähren sich von Fischen, Fröschen und Kröten, Schlangen und Eidechsen, wie auch von wirbellosen Tieren. In einem großen Baumnest werden 2–4 Eier rund 30 Tage bebrütet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Milchstorch

In Indien nistet der Milchstorch von Juli bis August; in den südlicheren Gebieten ist das Nisten an das Einsetzen des Monsums von November bis März gebunden. Die Brutkolonie besteht aus bis zu hundert Nestern. Der Milchstorch nistet oft zusammen mit Reihern, Ibissen udn Kormoranen. 

(entnommen: www.wikipedia.org)


Schwarzstorch

Im Gegensatz zum Weißstorch ist der Schwarzstorch ein scheuer Bewohner alter, geschlossener Wälder, die Still- und Fließgewässer aufweisen. Der Schwarzstorch ist etwas kleiner als der Weißstorch. Er ist stimmbegabter als der Weißstorch. Zwar kommt auch bei ihm Schnabelklappern als Instrumentallaut vor, doch verfügt er außerdem über ein breites Repertoire an lauten und leisen Rufen und Gesängen. Schwarzstörche sind sehr empfindlich gegenüber Störungen und meiden daher weitgehend die Nähe von menschlichen Siedlungen. Das Territorium wird während der Reviergründung durch eindrucksvolle Revierflüge markiert. Eindringlinge werden energisch davon ferngehalten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Sattelstorch

Jedes Brutpaar hat ein mächtiges, aus Ästen und Zweigen gebautes Nest, das sich stets im oberen Bereich eines hohen, einzelstehenden Baumes befindet und freie Sicht nach allen Seiten bietet. Jahr für Jahr benutzt das Sattelstorchenpaar denselben Horst, der alljährlich während der Balz- und Paarungszeit ausgebessert wird und die Nestmulde neu mit Laub, Schilfhalmen und Lehm auskleidet wird. Das Weibchen legt zwei bis drei, gelegentlich vier, selten fünf etwa 146 g schwere Eier. Beide Elternvögel wechseln sich einander bei der 30- bis 35-tägigen Brut ab und teilen sich auch die Aufzucht der Jungen. Nach 70 – 100 Tagen sind die Jungtiere flügge. Die Geschlechtsreife erreichen die Jungvögel im Alter von etwa drei Jahren. (entnommen: www.wikipedia.org)


Afrikanischer Marabu

Als Aasfresser benutzt der Marabu seinen äußerst kräftigen, ca. 35 cm langen Schnabel zum Aufbrechen der Bauchdecke verendeter Tiere, um an deren Eingeweide zu kommen. Auch sein nackter Kopf weist ihn, wie auch die Geier, als Aasfresser aus. Federlos lässt er sich leichter von Blut und Fleischresten befreien, die beim Eindringen in Tierleichen haften bleiben und aus hygienischen Gründen entfernt werden müssen. Das Reinigen der Kopffedern fällt den Vögeln naturgemäß schwer. Auch das Flugbild der Marabus erinnert an das von Geiern, da er mit weit ausgebreiteten Schwingen schwebend nach Kadavern Ausschau hält und dabei wie die Geier den Hals einzieht. (entnommen: www.wikipedia.org)


Brauner Sichler

Der braune Sichler ist als Brutvogel sehr unbeständig. Er brütet an einigen Stellen in großer Zahl, verlässt diesen Brutplatz dann aber ohne erkennbaren Grund für einige Zeit oder auch für immer. Zu den Lebensräumen des Braunen Sichlers zählen Feuchtgebiete, Seen, Sümpfe, Lagunen und Flüsse. In Europa ist der Braune Sichler ein Zugvogel. Am Brutplatz trifft er erst im April aus den Überwinterungsgebieten im Mittelmeergebiet und dem tropischen Afrika ein und verlässt diesen im August oder September. Beide Geschlechter beteiligen sich beim Bau des Nests. Bei der Brut lösen sich Männchen und Weibchen ab, wobei das Männchen vorwiegend nachts brütet. (entnommen: www.wikipedia.org)

 


Scharlach Sichler / Roter Ibis

Das gesamte Gefieder und die Beine des Scharlachsichlers sind leuchtendrot gefärbt. Er lebt gesellig in großen Gruppen von häufig mehreren hundert und bis zu 2.000 Artgenossen. Er brütet im Frühjahr auf den Mangroven-Inseln und auf Büschen und Bäumen. Das Gelege besteht aus 1-3 Eiern, die Brutzeit beträgt 21-23 Tage. Die Jungvögel tragen ein braunes Gefieder und entwickeln die rote Färbung erst im zweiten Lebensjahr, nach drei Jahren sind sie ausgewachsen. Seine Lebenserwartung beträgt 20 Jahre. Seine Nahrung besteht aus Insekten, Weichtieren, Krabben und Fischen. Mit seinem sichelförmig abwärts gebogenen Schnabel stochert er im weichen Schlamm gezielt nach Würmern und Krabben. (entnommen: www.wikipedia.org)


Schwarzzügelibis / Brillenibis

Der Schwarzzügelibis bevorzugt offenes Grasland, Weiden, Felder und offene Wälder, ist aber auch in Feuchtgebieten und an Tümpel und Flüssen zu finden. Die Nahrung des Schwarzzügelibis besteht aus Insekten und deren Larven, Würmern, Schnecken und deren Eiern, seltener auch kleinen Amphibien und Säugetieren. Der Schwarzzügelibis brütet meistens in Kolonien von bis zu 50 Paaren. Die Nester werden häufig auf Felsen und Klippen, manchmal aber auch in Schilfbeständen gebaut. Als Nestbaumaterial werden Zweige verwendet, zur Auspolsterung Gras und Blätter. Das Gelege von zwei bis drei Eiern wird in ungefähr 28 Tagen ausgebrütet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Heiliger Ibis

Der Heilige Ibis brütet in Kolonien. Das Nest befindet sich am Boden, in Papyrusdickichten, im Gebüsch oder in Bäumen. Die Brutzeit der Heiligen Ibisse variiert je nach den örtlichen klimatischen Bedingungen. Es werden 2 bis 4 Eier gelegt. Die Brut dauert 28–29 Tage. Bei der Fütterung greift das Jungtier mit seinem Schnabel mehrfach an den des Elterntiers, worauf dieses den Schlundinhalt für das Küken hervorwürgt. Die Jungen verlassen nach fünf bis sechs Wochen das Nest. Heilige Ibisse fliegen zumeist in linien- oder keilförmigen Formationen. Im alten Ägypten wurde der Heilige Ibis als Inkarnation des Gottes Thor  verehrt. Daher stammt auch sein Name. Er wurde oft in künstlerischen Arbeiten dargestellt. In Sakkara sind Ibisfriedhöfe mit vielen, zum Teil gut erhaltenen Mumien gefunden worden. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Mähnenibis

Der Mähnenibis, der ausschließlich auf Madagaskar vorkommt, bewohnt dort paarweise sowohl die Trocken- als auch die Regenwälder sowie Mangrovensümpfe und Plantagen vom Tiefland bis auf eine Höhe von 2000 m. Er ist ein ausgesprochene Bodenbewohner, der sich in erster Linie von Insekten und deren Larven ernährt, die er 


durch ständiges Stochern im Boden ausfindig macht, nistet aber auf hohen Bäumen. Die Brutperiode fällt in den Beginn der Regenzeit. Das Gelege umfasst 2-4 Eier, die während 23 Tagen bebrütet werden. Die Jungvögel werden mit 28 Tagen flügge. 


Wegen seines Fleischs wird der Mähnenibis intensiv bejagt bzw. mit Fallen gefangen, und Eier, Nestlinge und sogar Altvögel werden aus den Nestern genommen. Der Bestand von gegenwärtig noch rund 10'000 Vögeln könnte wegen Übernutzung bald abnehmen. (entnommen: www.zoodirektoren.de)


Waldrapp

Zum Verhalten des Waldrapps gehört ein ausgedehntes Begrüßungsritual. Die Vögel umkreisen tagelang die Brut- und Ruhefelsen, bis sie ihren Partner gefunden haben. Nach der Landung werfen Männchen wie Weibchen den Kopf  mit aufgestelltem Schopf in den Nacken und verbeugen sich dann unter lauten Chrup-Chrup-Rufen voreinander. Dabei wird dem Gegenüber die individuelle Kopfzeichnung präsentiert. Dieses Verneigungsritual wird mehrfach nacheinander wiederholt. Das Grüßen eines Pärchens löst in der gesamten Waldrapp-Kolonie das Grußritual aus und ist nicht nur auf die Balz- und Paarungszeit beschränkt. Zwischen rivalisierenden Männchen kann es zu Schnabelkämpfen kommen, wenn Nester bedrängt oder Nistmaterial gestohlen werden. Bei diesen Kommentkämpfen wird jedoch nie ein Vogel verletzt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Kahlkopfrapp - Glatzkopfrapp -  Glattnackenrapp

Sie sind Koloniebrüter wie die meisten Ibisse. Im Juni kehren sie zu ihren Kolonien zurück, die oft nur zwei bis fünf, teils aber auch mehrere Dutzend Nester umfassen. Die Weibchen legen zwischen Anfang August und Ende September zwei oder drei Eier. Mit zwei Monaten sind die jungen Glattnackenibisse flugfähig.

Heute gibt es nur noch etwa 7.000 bis 10.000 Glattnackenrappen.

(entnommen: https://de.wikipedia.org)


weißer Löffler

Der Löffler trägt weißes Gefieder, das einen zarten gelblichen Hauch zeigt, bis auf einen gelben Brustfleck, am Kopf ist es orangebräunlich getönt. Am Hinterkopf trägt er einen Schopf aus langen Federn, die er in der Erregung zu einer Fächerkrone abspreizt. Er erreicht 80 cm Länge. Die Beine sind schwarz, der Schnabel ist beim Jungtier hell, während die Alttiere einen schwarzen Schnabel mit einer gelblichen Spitze haben. Im Flug ist der Hals gestreckt. Verwechslungsmöglichkeiten bestehen mit dem afrikanischen Schmalschnabellöffler, der aber anders als der eurasische Löffler rote Beine und eine rote Gesichtshaut hat. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Rosalöffler

Rosalöffler leben in großen Kolonien und betreiben Brutpflege. In ein bis zu 30 cm hohes Nest legt das Weibchen 3-5 Eier. Nach einer Brutzeit von 21 Tagen schlüpfen die Jungen. Sie werden zunächst von den Elterntieren mit ausgewürgter und vorverdauter Nahrung versorgt, bis sie aktiv die Nahrung aus dem Schnabel der Eltern entnehmen können. Nach acht Wochen sind die Tiere flügge und können fliegen. Rosalöffler bevorzugen die warmen, sonnigen Feuchtgebiete Floridas, besonders die Everglades. Man kann ihn also im selben Gebiet beobachten wie Alligatoren oder Floridapanther, zu deren Beutetieren er auch gehört. Rosalöffler überwintern jedoch nicht in Florida, sondern ziehen nach Südost-Mexiko, Chile oder Argentinien. (entnommen: www.wikipedia.org)


Hammervogel / Schattenvogel

Außergewöhnlich ist das Nest des Hammerkopfes. Es hat einen Durchmesser von 1,5 m, besteht aus bis zu 8000 Einzelteilen und erreicht das Hundertfache des Eigengewichts des Vogels. Beide Partner bauen es gemeinsam, für gewöhnlich in einem Baum, manchmal auch auf anderen erhöhten Plätzen wie Felsengruppen. Zweige werden aufeinandergehäuft und mit Schlamm aneinandergeklebt. Zunächst bildet das Nest eine Plattform, dann werden die Wände errichtet und schließlich ein Kuppeldach über dem Nest. Der einzige Zugang zu dem riesigen Gebilde befindet sich auf der Unterseite. Dieser Eingang mündet in einen Tunnel, der 10 bis 15 cm breit und 40 bis 60 cm lang ist und an dessen Ende sich die zentrale Nistkammer mit einem Durchmesser von 40 x 40 x 60 cm befindet. Ein Paar baut oft mehrere Nester. Diese halten mehrere Jahre und können immer wieder genutzt werden. Das Erweitern und Ausbessern der Nester ist ein beständiger Vorgang, der parallel zur Brut ausgeführt wird. (entnommen: www.wikipedia.org)