Rabenvögel



Rabenkrähe

Rabenkrähen sind auch in Städten und Dörfern häufig anzutreffen, werden aber in den letzten Jahren immer stärker verfolgt, obwohl sie naturschutzrechtlich unter Schutz stehen. Verpaarte Rabenkrähen verteidigen ihr Revier gegenüber Artgenossen, Nichtbrüter schließen sich hingegen zu großen Trupps zusammen und gehen gemeinsam auf Nahrungssuche. Im Winter bilden sie oft gemischte Schwärme mit Saatkrähen sowie Dohlen. Das Gefieder der Rabenkrähe ist vollständig schwarz (entnommen: www.nabu.de) 


Geierrabe

Geierrabenpaare besetzen Territorien und verteidigen sie während der Brutzeit. Wo wie in Städten genügend Nahrung und Nistmöglichkeiten vorhanden sind, tolerieren sich die Vögel offenbar gegenseitig und zeigen keine Zeichen von intraspezifischer Aggression. Bei Geierraben wurde soziales Spielverhalten mit Stöcken und Steinen beobachtet, allerdings keine spielerischen Kämpfe, Jagden oder anderen Formen von Spielverhalten. Gegenseitige Gefiederpflege ist unter ihnen häufig. Dabei heben sie die Federn des Gegenübers mit dem Schnabel an und suchen die freigelegten Federwurzeln auf Läuse und andere Parasiten ab. Geierraben leben als adulte Tiere meist in monogamen, lebenslangen Paarbindungen, bewegen sich aber auch häufig in Gruppen.  (entnommen: wikipedia.org)


Schildrabe

Der Schildrabe baut in vorzugsweise hohen, freistehenden Bäumen oder auf Telegrafenmasten ein großes Nest aus natürlichen Materialien wie Reisern oder Gräsern, er verwendet aber auch Lumpen. Die blass-grünlichen, braun gesprenkelten vier bis fünf Eier werden – abhängig vom Breitengrad – in der Zeit von September bis November abgelegt. Die Brutzeit beträgt 18–19 Tage; die Eier werden mit Nistmaterial bedeckt, wenn das brütende Weibchen das Nest verlässt. Die Nestlingszeit (die Zeit vom Schlüpfen bis zum Flüggewerden der Jungen) beträgt etwa 45 Tage. An der Aufzucht der Jungen sind beide Geschlechter beteiligt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Teil-Albino Rabe

Solche partiellen Verfärbungen treten in der Natur immer mal wieder auf. es handelt sich dabei ganz einfach um Pigmentstörungen, die - warum auch immer - bei diesem Exemplar aufgetreten sind. 2013 war ein Jahr, in dem auffällig viele Teil-Albinos auftraten, insbesondere bei den Raben. Es weiß aber niemand, warum das in dem Jahr so war. Es sind aber immer wieder interessant anzusehene Erscheinungen (Information von Stefan Albat über die Fotocommunity)


Saatkrähe

Bestes Unterscheidungsmerkmal der Saatkrähe ist der unbefiederte, grau-weiße Ansatz des schlanken, spitzen Schnabels. Saatkrähen suchen mit Vorliebe auf Äckern und Wiesen nach Essbarem. Auf der vielfältigen Speiseliste stehen Insekten, Regenwürmer, Schnecken, Getreidesamen oder Feldfrüchte. Durch ihr Auftreten in Schwärmen und ihrer Vorliebe für Insekten waren Saatkrähen früher beliebte Gäste auf den Feldern, da sie den Schädlingsbefall dezimierten. (entnommen: www.nabu.de)


Elster

Jeder kennt die Elster mit ihrem kontrastreichen Gefieder. Statt einem einfachen schwarz-weiß zeigt ihr Federkleid jedoch metallisch glänzende Farbspiele. Vor allem der lange, gestufte Schwanz und die Flügel schimmern je nach Lichteinfall von grün und blau bis violett. Statt schimmernde Dinge und Schmuck zu stehlen und zu verstecken, wie der Elster oft nachgesagt wird, legt sie im Winter Nahrungsverstecke an. Sie vergräbt Futter im Boden, dass sie jedoch meist innerhalb weniger Tage frisst.

(entnommen: www.nabu.de)


Eichelhäher

Im Flug ist der Eichelhäher nicht immer sofort zu erkennen, ist er aber erst einmal gelandet, lassen sein rötlich-brauner Körper, der schwarze Bart, die schwarz-weißen Flügel und vor allem die hübschen blau schillernden Federn am Flügelbug an seiner Identität keinen Zweifel. Seinen Namen verdankt der Eichelhäher seiner Lieblingsspeise. Bis zu zehn Eicheln kann er im Kehlsack transportieren - und trägt dazu nicht selten noch eine im Schnabel. Die Baumfrüchte versteckt er dann sorgfältig als Wintervorrat im Boden, was auf ein phänomenales Gedächtnis schließen lässt. Da er aber am Ende doch nicht alle Verstecke wiederfindet, können viele der Eicheln auskeimen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Tannenhäher

Im Sommer und Herbst werden Depots mit Zirbel- und Haselnüssen im Erdboden angelegt. Dazu hackt der Häher ein Loch in den Boden und erweitert es durch Aufsperren des Schnabels, das sogenannte Zirkeln. Anschließend deponiert er einen ganzen Kropf voller Zirbelnüsse (über 100) oder anderer Baumfrüchte darin, z.B. bis zu 14 Haselnüsse. Anschließend wird das Loch wieder zugedeckt. Jeder Tannenhäher legt Tausende von Samenverstecken als Wintervorrat an. Ohne lange zu suchen, findet er 80 Prozent dieser Verstecke auch bei hohen Schneedecken sehr gut wieder. Man weiß bis heute nicht, wie genau der Tannenhäher die Depots, die er im Herbst eingerichtet hat, durch den Schnee hindurch wieder erkennt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Dohle

Die Dohle ist eine Singvogelart aus der Familie der Rabenvögel. Unter den Raben und Krähen ist sie einer der kleinsten Vertreter. Die Nahrung der Dohle besteht überwiegend aus Samen und Insekten, bei Gelegenheit frisst sie aber auch Aas oder menschlichen Abfall.

Dohlen leben meist in größeren Gruppen und bilden lebenslange monogame Paare. Ihr Nest bauen sie in Löchern und Nischen aller Art, etwa in Spechthöhlen oder Gebäudennischen.

Die Dohle ist ein sehr sozialer Rabenvogel. Wenn ausreichend Nistplätze vorhanden sind, bildet sie Brutkolonien, in denen oft zweistellige Zahlen von Brutpaaren dich nebeneinander brüten und einander tolerieren.

(entnommen: www.wikipedia.org)