Pinguine



Humboldt-Pinguin

Das Humboldtpinguinpaar bleibt ein Leben lang zusammen. Die Scheidungsrate liegt bei ca. 20%. Im Guano, das ist eine dicke Kotschicht, die sich im Laufe der Jahrtausende gebildet hat, graben sie Bruthöhlen. Auch kühle natürliche Felshöhlen werden zum Nestbau gerne genutzt. Das Humboldtpinguinpaar brütet und füttert gemeinsam die Jungen. Die Pinguine brüten am liebsten in großen Kolonien. Entsprechend ist ihr Revierverhalten gering. Nur gerade eine Schnabellänge aus dem Nest heraus wird verteidigt. Die große Gruppe bietet neben dem geselligen Aspekt auch etwas besseren Schutz gegen die Raubmöwen, welche es auf die Eier und die Küken abgesehen haben. Bereits nach 3 Monaten werden die Jungen ins Wasser begleitet und erlernen das selbständige Jagen. (entnommen: www.tierportraet.ch)


Eselspinguin

Die Brutkolonien der Eselspinguine liegen grundsätzlich auf eisfreiem Untergrund. Kolonien können sich direkt an der Küstenlinie aber auch beträchtliche davon entfernt im Binnenland liegen. Sie präferieren flache Küstenabschnitte und brüten häufig zwischen Grasbüscheln. Auf Südgeorgien finden sich beispielsweise Brutkolonien zwei Kilometer weiter im Innenland. Während Kolonien weiter im Innenland, wo die Pinguine zwischen Grasbüscheln brüten, sich jährlich leicht verschieben, weil das Gras niedergetreten wird, ist die Lage von Kolonien an eher unbewachsenen Küstenabschnitten über Jahre unveränderlich. Auf Südgeorgien wird beispielsweise die größte Kolonie seit mehr als dreißig Jahren aufgesucht. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Brillenpinguin

Erwachsene Brillenpinguine müssen eine Vielzahl von Gefahren meistern, wenn sie ein langes Leben haben wollen. Die Gewässer vor der Küste von Südafrika sind voll von verschiedensten Robbenarten, wie z.B. der südafrikanischen Pelzrobbe. Diese Robben greifen Brillenpinguine an und ziehen selbst verschiedenste Haie, die es auch auf die Brillenpinguine abgesehen haben. Für den weißen Hai ist der Brillenpinguine jedoch mehr ein Happen für zwischendurch. Sie bevorzugen nämlich eher die Robben, die ihrerseits von den Pinguinen leben. (entnommen: www.pinguine.net)


Königspinguin

Mit dem dritten Lebensjahr werden Königspinguine geschlechtsreif. Aufgrund der harten klimatischen Rahmenbedingungen für die Nachwuchsaufzucht sind Königspinguine während eines Brutzyklus streng monogam. Ein vollständiger Brutzyklus dauert bei den Königspinguinen nahezu vierzehn Monate, deshalb ist es ihnen nicht möglich, alljährlich wie sonst bei Vögeln üblich eine Brut durchzuführen. Sie kommen, wenn alles gut verläuft, auf zwei Junge in drei Jahren. Sie brüten bevorzugt auf flachen Küstenabschnitten hinter Sandstränden in unmittelbarer Reichweite des Meeres. Nach dem Schlüpfen braucht das Jungtier weitere neun Monate lang elterlichen Schutz, Fürsorge und Ernährung. In den ersten dreißig bis vierzig Tagen bleiben die Jungvögel noch zwischen den Füßen ihrer Eltern, bis ihnen ein erstes Daunenkleid gewachsen ist und sie ihre Körpertemperatur selbst regulieren können. (entnommen: www.wikipedia.org)