Möwen-Sturmvögel-Albatrosse



Lachmöwe

Das Gefieder der Lachmöwe ist weiß gefärbt. Die Oberseite der Flügel sind hellgrau und die Spitzen schwarz. Schnabel und Beine sind rot. Der Kopf ist im Winter weiß mit einigen dunkelgrauen Flecken, zur Brutzeit hingegen ist der Kopf dunkelbraun gefärbt. Diese typische Gesichtsfärbung entsteht erst im dritten Lebensjahr der Vögel. Nur Möwen mit diesem Kennzeichen werden von den Artgenossen in der Brutkolonie geduldet. Nach zwei Jahren sind die Lachmöwen geschlechtsreif. Die Jungvögel werden nach 4 bis 6 Wochen flügge. (entnommen: www.nabu.de)


Silbermöwe

Die Paarbildung erfolgt bei langjährigen Paaren nicht selten schon im Winter, so dass viele bereits verpaart an den Brutplätzen eintreffen. Bei Erstbrütern findet die Partnerwahl im „Klub“ statt und obliegt dem Weibchen, das sich ein Männchen mit einem Territorium aussucht. Die Annäherung erfolgt sehr langsam. Zunächst reagiert das Männchen noch mit Drohen oder Vertreibung, während das Weibchen versucht, sich mit demütiger „Buckelhaltung“ als Weibchen zu erkennen zu geben. Hat dies – oft erst nach einigen Tagen – Erfolg, ändert sich die Reaktion des Männchens, das das eintreffende Weibchen nun mit einer Rufreihe („Jauchzen“) empfängt. Von nun an kommt es regelmäßig zu Balzfütterungen und Kopulationen. Dieser Vorgang wird durch ein Kopfnicken des Weibchens eingeleitet, bei dem es den Kopf fast senkrecht in den Nacken wirft und dann wieder senkt. Dabei geht es um das Männchen herum und fängt an, bettelnd nach der Kehle des Männchens zu schnappen. Das Männchen reagiert mit Imponierverhalten, indem es umstehende Rivalen angreift, mit Fütterung des Weibchens oder mit Nestlocken, bei dem es das Weibchen zu einem potentiellen Neststandort hinführt. Beide Partner verfallen dann unter glucksenden Lauten in ritualisierte Nestbauhandlungen. Die Kopula wird oft durch Bettelverhalten des Männchens ausgelöst und von beiderseitigem Kopfwippen eingeleitet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Mantelmöwe

Mantelmöwen werden frühestens mit vier bis fünf Jahren geschlechtsreif. Ist ein Partner zu jung, kann es bei den betreffenden Paaren zu einem Nestbau ohne Eiablage kommen. Es findet eine Jahresbrut statt; die Paare finden sich zu einer monogamen Saisonehe zusammen. Die Mantelmöwe nistet meist einzeln oder in kleineren Kolonien, seltener kommen auch große Ansammlungen von einigen hundert bis hin zu 5000 Vögeln vor. Häufig schließt sich die Art Kolonien anderer Möwenarten an, in denen sie dann oft in losen Gruppen aus wenigen Paaren brütet. Bisweilen wird der Brutplatz schon im Winter besucht, meist aber erst im März oder April dauerhaft besetzt. Der Nistplatz kann sehr variabel gelegen sein, auffallend ist aber eine Präferenz für erhöhte Orte, die nicht selten auch recht exponiert liegen können. Diese können sich auf Felszinnen oder kleinen Hügeln inmitten von Inseln, auf Felsbändern oder Felsvorsprüngen in Klippen befinden. Selten wurden auch Bruten auf Dächern festgestellt. Meist ist der Nistplatz nur karg bewachsen; eine Grasnarbe wird aber nacktem Fels vorgezogen und bisweilen liegt das Nest auch in der Vegetation (beispielsweise in Zwergsträuchern) verborgen. Manchmal kann es auch an einen Felsen oder Grasbüschel angelehnt sein oder in einer Felsspalte errichtet werden. (entnommen: www.wikipedia.org)


Dreizehenmöwe

Die Dreizehenmöwe brütet in Kolonien an Klippen und Felswänden, gelegentlich aber auch an küstennahen Gebäuden. Die Kolonien können wenige, aber auch 30.000-40.000 Brutpaare umfassen, maximal bis zu 100.000 Brutpaare. Der Eintritt der Geschlechtsreife ist unbekannt. Vögel, die eine britische Kolonie erstmals aufsuchten, waren 2 bis 7 Jahre alt; erste Bruten erfolgten im Alter von 3 bis 8 Jahren, meist mit 4 bis 5 Jahren. Die Dreizehenmöwe führt eine monogame Saisonehe, wobei häufig erneut mit dem vorjährigen Partner gebrütet wird; bis zu 11-jährige Partnertreue ist nachgewiesen. Das Nest befindet sich meist auf schmalen Simsen, Bändern, Felsrissen und ähnlichen Strukturen, an Gebäuden auch auf Vorsprüngen, Fensterbänken oder auf Dächern. Als „Revier“ wird nur der Neststandort verteidigt, minimal eine Fläche von etwa 0,8 m², sodass die maximale Nestdichte etwa 12 Nester pro 10 m² beträgt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Graumöwe

Graumöwen brüten in sehr großen Kolonien mit bis zu 60.000 Nestern auf 5,5 km². Die Dichte beträgt etwa 1 Nest pro m². Die Brutzeit liegt zwischen November und Januar. Die Eiablage erfolgt ab Mitte Dezember. Das Nest besteht aus einer flachen Mulde, die oft in der Nähe eines Felsblocks liegt. Es wird 28-31 Tage lang bebrütet. Während ein Partner den Tag über beim Gelege bleibt, fliegt der andere an die Küste zur Nahrungssuche. Es findet nur ein Nahrungsflug pro Tag statt. Der andere Partner fliegt nach Einbruch der Dunkelheit an die Küste und kehrt im Morgengrauen zurück. Nach 40 Tagen verlassen die Jungen den Brutplatz und begeben sich an die Küste. (entnommen: www.wikipedia.org)


Inka -Seeschwalbe

Die Inka-Seeschwalbe jagt im kalten, aber fischreichen Humboldtstrom. Sie folgt Fischerbooten, um so an Fischreste zu kommen. Auch gegleitet sie Seelöwen, Wale und Kormorane, um von ihnen aufgescheuchte Fische zu fangen. 

Die Inka-Seeschwalbe brütet in einer Felshöhle oder in einer alten Bruthöhle anderer Seevögel ein bis zwei Eier vier Wochen lang aus. Nach weiteren sieben Wochen verlassen die Jungvögel das Nest.

(entnommen: www.wikipedia.org) 


Heringsmöwe

Die Heringsmöwe ist im Unterschied zu Silber- und Mittelmeermöwe ein gewandterer Flieger, der mit den schmaleren Flügeln schneller größere Strecken zurücklegt. Fische werden auf dem Meer oft stoßtauchend aus dem Suchflug aus 10–12 m Höhe heraus erbeutet, wobei der Vogel im 45°-Winkel etwa 8 m herabfliegt, rüttelnd abbremst, hinabstößt und völlig untertaucht. An Mülldeponien neigt die Art eher dazu, anderen Möwenarten die Nahrung abzujagen, als selber danach zu suchen. Bei der Nominatform ist jedoch zu beobachten, dass sie anderen Möwen aus dem Weg geht und in tieferen Gewässern ihre Nahrung sucht. In der Gezeitenzone greift die Heringsmöwe eher sichtbare Nahrung auf, als im Seetang oder unter Steinen danach zu suchen. (entnommen: www.wikipedia.org)