Kraniche-Rallen-Trappen



Teichhuhn/Ralle

Selbst in lebhaftester Umgebung kommt die zutrauliche Teichralle vor. Im Winter besucht sie sogar die für Singvögel eingerichteten Futterstellen der Umgebung. Wenn Teichrallen erschreckt werden, flüchten sie mit Flatterlauf zur nächsten Deckung. Auffliegen sieht man sie fast nie. In äußerster Gefahr versuchen sie in entsprechend tiefen Gewässern durch Tauchen zu entkommen. Mitunter halten sie sich dabei mit ihren Zehen oder dem Schnabel im Wurzelwerk der Wasserpflanzen fest und können so bis zu Minuten unter Wasser verbringen (entnommen: www.natur-lexikon.de)


Sonnenralle

Außerhalb der Brutzeit sind Sonnenrallen strikte Einzelgänger. Zur Brutzeit aber finden sich die Paare zusammen und bleiben beieinander, bis die Jungen flügge sind. Über die Paarbildung ist bisher wenig bekannt. Es wird für möglich gehalten, dass sich Sonnenrallen alljährlich mit denselben Partnern verpaaren, also in permanenter Monogamie leben. Dabei nutzen sie Jahr für Jahr dieselben Brutreviere. Zum Beginn der Brutzeit fliegen Sonnenrallen oft über den Baumwipfeln und geben dabei laute Rufe von sich, die wie 'kak-kak-kak' klingen; es wird angenommen, dass es sich hierbei um Balzflüge handelt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Wasserralle

Wasserrallen sind Einzelgänger, die auch im Winter ihre Nahrungsreviere verteidigen. Diese Eigenschaft machen sich Vogelschützer zur Bestandfeststellung zunutze. Die Vögel reagieren sehr schnell auf von Tonbandaufnahmen abgespielte Rufe. Die Reviere der Wasserralle umfassen durchschnittlich etwa 300 Quadratmeter; können aber in ihrer Größe in Abhängigkeit vom Lebensraum deutlich variieren. Die Wasserralle ernährt sich von kleinen Fischen, Krebstieren, Weichtieren, Insekten und deren Larven. Die Wasserralle zählt zu den gefährdeten Vogelarten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Blässhuhn

Blässhühner werden im ersten Lebensjahr geschlechtsreif, brüten allerdings erstmals oft erst im dritten Kalenderjahr. Die Paare finden sich meist zu einer monogamen Saisonehe zusammen. Die Nistplatzwahl erfolgt vermutlich durch das Männchen, das oft erst an mehreren Stellen Nestunterlagen baut, bevor es sich für eine entscheidet. Meist befindet sich der Nestplatz gut gedeckt in der Ufervegetation in der Nähe des offenen Wassers, nicht sleten kann er aber auch ganz frei stehen. Der überwiegende Anteil der Nester befindet sich im Wasser - die meisten schwimmend, manchen auf einer festen Unterlage. Die Zeit, in der ein Nest fertiggestellt wird, variiert zwischen 1 und über 20 Tagen. Auch während der gesamten Brutzeit wird noch am Nest weitergebaut. Es kann sogar passieren, dass Eier mit eingebaut werden. Zusätzlich zum Brutnest baut das Männchen oft noch 1-2 Ruhenester. (entnommen: www.wikipedia.org)


Graukranich

Der graue Kranich ist groß, auffällig, laut und faszinierend. Alljährlich im Frühjahr und Herbst, wenn bis zu 70.000 Vögel bei uns rasten, holen Einheimische und Touristen das Fernglas, um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen. Kraniche werden frühestens im dritten Lebensjahr geschlechtsreif. Auf Partnersuche begeben sie sich oft schon ein Jahr vor der eigentlichen Fortpflanzung in den Junggesellentrupps. Nach der Verlobung sucht sich das Paar ein geeignetes Brutrevier, um schon mal ein Nest zu bauen. In der Regel bleiben Kraniche ein Leben lang zusammen. (entnommen: www.nabu.de)


Kronenkranich

Der Kronenkranich erreicht eine Körperlänge von etwa 91-104 cm und Spannweite von etwa 183-198 cm. Das Gewicht beträgt etwa 3,9 bis 5,2 kg. 

Die Brutzeit erfolgt in der Regenzeit. Die Paarung zwischen Männchen und Weibchen wird duch gegenseitige Gefiederpflege eingeleitet und wird durch einen Trompetenruf des Männchens unterbrochen. Ferner beugen sie den Kopf nach vorn und abrupt wenden sie den Kopf wieder zurück. Unterstrichen wird die Paarung mit grazilen Tänzen und mit Flügelschlagen. Sie leben in dauerhafter Einehe und ziehen sich zur Brutzeit paarweise zurück. (entnommen: www.tierdoku.com) 


Saruskranich

Die Saruskraniche leben in Einehe. Im Frühjahr errichten sie im flachen Wasser der Sumpfgebiete ein einfaches Bodennest aus Zweigen, Ästen und Gräsern. Das Weibchen legt in der Regel zwei verhältnismäßig kleine Eier, die 31-34 Tage von beiden Elternvögeln ausgebrütet werden. Die Küken verlassen nach ihrem ersten Lebenstag das Nest und streifen mit den Eltern umher. Mit 9 bis 10 Wochen werden die Jungvögel flugfähig und selbständig. Sie bleiben aber häufig bis zur nächsten Brutsaison bei den Elternvögeln und erreichen mit drei bis vier Jahren die Geschlechtsreife. Seine Nahrung besteht aus Insekten, Kleintieren, Wasserpflanzen und Sämereien. (entnommen: www.wikipedia.org)


Paradieskranich

Ab einem Alter von drei bis fünf Jahren ist der Paradieskranich geschlechtsreif. In der Paarungszeit verlängern sich die seitlichen Kopffedern und Männchen und Weibchen liefern sich Rufduelle. Die Brutzeit ist Oktober bis Dezember. Nach einer Periode von 30 Tagen werden zwei Eier mit gelbbraunen und olivbraunen Flecken in eine Nistmulde auf dem Boden gelegt. Beide Eltern kümmern sich um die Jungenaufzucht. Der Paradieskranich ernährt sich von Insekten, Wurzeln, Fischen, Fröschen, Würmern, Krabben und sogar Reptilien und kleinen Säugern. Er ist meist in größeren Gruppen zu beobachten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Mandschurenkranich

Der Balztanz der Mandschurenkraniche ist einer der komplexesten unter den Kranichen. Er wird vorzugsweise in den Überwinterungsgebieten ausgeführt und an den "Tänzen" nehmen sowohl adulte als auch junge, noch nicht geschlechtsreife Vögel teil. Die Tänze ereignen sich meist nach Nahrungsaufnahme. Einer der Vögel beginnt mit ausgebreiteten Flügeln zu springen, das Verhalten springt auf andere Vögel über und bald kommt es zu einem kollektiven Tanz, der die ganze Schar erfasst. Wie bei den meisten Kranicharten sind die Balztänze polyfunktional. So verstärkt der Balztanz die Paarbindung, die Bindung zwischen Elternvögeln und halbwüchsigen Jungen und baut aggressive Stimmungen innerhalb der Kranich-Schar ab. Tanzende Mandschurenkraniche erheben sich wie die meisten Grus-Arten auf die Zehen, spreizen die Deckfedern auf dem Rücken und breiten die Flügel zur sogenannten „Schmetterlingspose“ aus. Dadurch wirkt das Erscheinungsbild größer und imposanter. Anders als bei den anderen Kranicharten setzt sich der Tanz des Mandschurenkranichs fort, indem die ausgebreiteten Schwingen hoch über den Rücken gehoben werden und der Hals so gekrümmt wird, dass die rote Krone vor den schwarzen Schirmfedern zu liegen kommt. Dabei weist der lange, scharfe Schnabel zum Himmel. (entnommen: www.wikipedia.org)  


Klunkerkranich

Seinen Namen hat der Klunkerkranich von den zwei weiß befiederten Lappen, die an beiden Seiten seiner Kehle herunterhängen. die Kost besteht aus Knollen und Wurzeln von Wasserpflanzen und auch aus Insekten, Schnecken, Fröschen und andere Wirbeltieren. Der Klunkerkranich brütet zum ersten Mal im Alter von acht bis neun Jahren. Das Nest hat einen Durchmesser von 120 bis 180 cm und wird aus Schilfhalmen und andere trockenen Pflanzenteilen an einer gut geschützten Stelle im seichten Wasser gebaut. Die Brutzeit liegt im Allgemeinen zwischen Mai und August und ist auch stark von saisonalen Regenfällen abhängig. Das einzige Ei wird 31 bis 34 Tage bebrütet. Nach dem Schlüpfen verlässt der Jungvogel sofort das Nest und beginnt mit 15-18 Wochen mit den ersten Flugversuchen, richtig fliegen können sie jedoch erst mit 21 Wochen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Weißnackenkranich

Weißnackenkraniche erscheinen an ihren Brutplätzen, wenn die Sümpfe noch teilweise vereist sind, es weiterhin Schneefall gibt und nachts starke Fröste herrschen. Die Brutplätze werden besetzt, sobald die Sümpfe auftauen. In den Brutgebieten leben die Paare streng territorial getrennt und verteidigen ihr Revier mit Nachdruck gegen fremde Artgenossen. Das Weibchen legt im Zeitraum von der dritten Aprildekade bis zu den ersten Maitagen zwei hellbraune, rötlich gesprenkelte Eier. Diese werden ca. 30 Tage hauptsächlich vom Weibchen ausgebrütet. Die Dunenjungen schlüpfen damit Ende Mai bis Anfang Juni. Aggressives Verhalten zwischen den beiden Nestgeschwistern wird nicht beobachtet. Verlässt allerdings das zuerst geschlüpfte Küken das Nest bevor das zweite geschlüpft ist oder noch nicht hinreichend kräftig ist, um zu folgen, begleiten die beiden Elternvögel das erste Junge. Dies führt gewöhnlich zum Tod des zweiten Jungen. Die Jungvögel sind Nestflüchter, die nach 70 bis 75 Tagen selbstständig werden. Bei Nahrungsknappheit überlebt meist nur ein Jungtier. Mit drei bis vier Jahren brütet der Vogel zum ersten Mal. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rotfußseriema

 Die Vögel brüten einzeln. Das Nest wird in Astgabeln kleiner Bäume gebaut, normalerweise ein bis fünf Meter über dem Erdboden. Es besteht aus Ästen und Zweigen und wird mit Laub, Lehm oder Kuhmist ausgekleidet. Die zwei bis drei Eier pro Gelege sind weiß mit einer gelb-bräunlichen oder hell lila Zeichnung. Die Brutdauer beträgt 24 bis 30 Tage. Vor allem das Weibchen brütet. Die Küken sind bräunlich, dunkelbraun auf dem Rücken und hellbraun und gesprenkelt auf der Bauchseite. Ihre haarartigen Kopffedern sind auffallend lang. Sie verlassen nach etwa 14 Tagen das Nest und werden noch etwa einen Monat von den Eltern gefüttert. Das Erwachsenengefieder bekommen sie mit einem Alter von etwa 4-5 Monaten. (entnommen: www.wikipedia.org)