Hühner-Birkhühner-Pfaue-Fasane



Haushuhn

Das Haushuhn gilt als das häufigste Haustier des Menschen - der durchschnittliche tägl. Weltbestand wird auf mehr als 20 Milliarden Tiere geschätzt, damit kommen auf jeden Menschen 3 Hühner. Die Zahl der jährlich geschlachteten Haushühner liegt deutlich über dem durchschnittlichen Bestand und wird auf 45 Milliarden geschätzt. 

Sprichwörtlich geworden ist die sogenannte Hackordnung der Hühner. Da Hühner möglichst hochgelegene Schlafplätze bevorzugen (frei lebende Hühner schlafen nachts auf Bäumen), sollten Sitzstangen in Ställen möglichst in gleicher Höhe angebracht sein, um ständige Rangordnungskämpfe um den besten Schlafplatz zu vermeiden. Auch das Körnerfutter wird breitflächig gestreut, damit rangniedere Tiere nicht zu kurz kommen. Unabhänging von der Art der Haltung können Probleme wie Federpicken und sogar Kannibalismus auftreten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Hamburger Vorwerkhuhn

Um das Jahr 1900 herum fasste der Othmarschener Oskar Vorwerk den Entschluss, ein Zwiehuhn zu züchten. 

Vorwerkhühner gelten als so genannte Zweinutzungshühner, liefern neben Eiern also auch noch einen passablen Sonntagsbraten. Zwar ist der Fleichansatz längst nicht so hoch wie bei anderen Nutzhuhnrassen und auch die Legeleistung dieser Hühner, von rund 150 Eiern im Jahr, kann sicherlich nicht mit der von Wirtschaftslinien verglichen werden, für den kleinen Haushalt - und hier nicht zuletzt als Blickfang im Garten - sind die Vorwerkhühner hingegen bestens geeignet. (entnommen: www.huehner-haltung.de)

 


Cemani-Huhn

Das auffälligste Merkmal des Cemani ist die Tatsache, dass es komplett schwarz ist. Nicht nur das Gefieder, die Kopfattribute (Kamm und Kehllappen), sondern auch die Augen, die Haut, das Fleisch, die Knochen, die Krallen und beinahe auch das Blut sind pechschwarz (Letzteres hat eine tief schwarzrote Färbung). Die schwarze Färbung ist auf ein seltenes aber natürliches genetisches Charakteristikum zurückzuführen, bei der es sich um eine Hyperpigmentierung handelt, die unter der Bezeichnung Fibromelanosis bekannt ist. Durch seine langen Beine und scharfen Krallen gilt es als ein sehr bewegliches Huhn mit Kampfhuheinschlag. Der Hahn ist mittellang, schlank, aber in der Front ein wenig breiter werdend. Der Kamm ist ein Einfachkamm mit 4 bis 6 Zacken und sehr dickfleischig im Gewebe. (entnommen: www.wikipedia.org)


Geierperlhuhn

Das Geierperlhuhn ist ein Charaktervogel offener, spärlich mit Dornbusch bestandener Trockensteppen. Die Vögel kommen abends jeweils zur selben Tränke, werden aber auch weitab von offenem Wasser angetroffen, und es wird vermutet, dass sie längere Zeit auskommen ohne zu trinken. Sie sind gesellig und suchen gemeinsam den Boden nach Nahrung ab. Gefressen werden Sämereien, Wurzeln, Zwiebeln, Mollusken, Insekten, Spinnen und andere Gliederfüßler (WISSEL et al. 1966). 

Geierperlhühner werden 72 cm lang, wovon 15 cm auf den Schwanz entfallen. Hähne werden 1650 g schwer, Hennen 1420 g. Das Gelege besteht aus 10-14 cremefarbenen Eiern, die 23-24 Tage bebrütet werden.

(entnommen: www.zoodirektoren.de)


Truthahn

Schon für die indianische Bevölkerung war das Truthuhn von überragender Bedeutung. Vor der Ankunft der Europäer lebten mehrere 10 Millionen Truthühner in Nordamerika, mancherorts mit einer Dichte von 80 Individuen je km². Indianer nutzten vor allem das Fleisch, aber auch die Federn für Kleider, Schmuck und Befiederung von Pfeilen. Nach dem Weißwedelhirsch war das Truthuhn für die indianische Bevölkerung Nordamerikas das meistgenutzte Tier. Bereits der Konquistador Hernán Cortés  brachte nach seinem Feldzug gegen die Azteken Haustruthühner nach Spanien mit. Von dort verbreiteten sie sich über ganz Europa. Die Europäer, die später Nordamerika besiedelten, brachten Truthühner wiederum zurück, so dass viele Haustruthühner im Norden der USA auf Vorfahren zurückgehen dürften, die in Europa gelebt haben. Zu Thanksgiving  ist das Truthuhn das traditionelle Gericht in den USA und Kanada. (entnommen: www.wikipedia.org)


Doppelspornfrankolin

Man findet den Vogel in offenen Gebieten mit Bäumen. Er brütet in Mulden am Boden und legt fünf bis sieben olivgrüne Eier. Doppelspornfrankoline ernähren sich von vielen verschiedenen Pflanzen und Insekten. Der Doppelspornfrankolin ist eine sehr unauffällige Art. Am besten kann er im Frühling beobachtet werden, wenn die Männchen von einem Hügel aus ihre mechanisch knarzenden Stimmen erklingen lassen. Der Doppelspornfrankolin hat den kraftvollen Flug eines Fasans, aber er zieht es vor, gut getarnt am Boden zu bleiben. (entnommen: www.wikipedia.org)


Harlekinwachtel 

Die Brutzeit liegt in der Regenzeit und ist von Region zu Region unterschiedlich. Die Hennen legen an einem geschützten Ort etwa 4 bis 8 gesprenkelte Eier, die 14 bis 18 Tage vom Weibchen bebrütet werden. Die kleinen Küken sind Nestflüchter. Der Hahn bleibt in der Nähe und versucht potenzielle Feinde auf Distanz zu halten. Harlekinwachteln ernähren sich vor allem von Gras- und Unkrautsamen, sowie von Gliedertieren wie Grashüpfer, Käfer, Wanzen, Ameisen, Termiten, Tausendfüßern und kleinen Schnecken. (entnommen: www.wikipedia.org)


Straußwachtel 

Je nach Verbreitungsgebiet brüten Straußwachteln zwischen Dez. und Apr. Beide Geschlechter sind am Bau des recht komplizierten Nestes beteiligt. Das Nest wird halbkugelförmig in den Boden gescharrt, mit Falllaub begrenzt und schließlich gänzlich unter Falllaub versteckt. Dieses Kuppelnest wird so angelegt, dass es das grün gefiederte Weibchen äußerst gut tarnt. Der Bau des Nestes kann bis zu drei Tage lang dauern. Die Henne legt fünf oder sechs weiße Eier, die sie allein über einen Zeitraum von ziemlich genau 18 Tagen bebrütet. Während des Brütens hält das Männchen am Gelege Wache. Um die Aufzucht der Jungvögel kümmern sich dann beide Altvögel. Für Hühnervögel untypisch werden die Küken von Schnabel zu Schnabel gefüttert. Sie verbringen die erste Zeit im Nest. Die Jungvögel werden für gewöhnlich von den Altvögeln am Abend zurück zum Nest geführt, um dort die Nacht zu verbringen. Bereits nach 25 bis 30 Tagen sind die Jungvögel selbstständig. Eine Straußwachtel kann ein Alter von bis zu 5 Jahren erreichen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Broncepute

Die Bronzepute gehört zu den schweren Farbenschlägen der Deutschen Pute. Sie weist schwarzes Gefieder mit starkem Bronzeglanz auf. Ihre Vorfahren kamen von Amerika über Spanien und England 1533 nach Deutschland. 2008 war sie Gefährdete Nutztierrasse des Jahres. Von diesem Farbenschlag existieren in Deutschland nur noch etwa 800 Exemplare. Die Bronzepute ist wetterhart. Das Fleisch ist zart. Die Männchen erreichen ein Gewicht von 12 bis 15 kg, die Weibchen ein Gewicht von 6 bis 8 kg. Die Weibchen legen 20 bis 50 Eier pro Jahr mit etwa 70 g Gewicht, manchmal in 2 Gelegen. Oft übernimmt auch der Hahn ein Brutgeschäft. Die Brutzeit dauert in der Regel 28 Tage. (entnommen: www.wikipedia.org)


Auerhuhn 

Beim Fliegen sind die Auerhühner besonders beim Start schwerfällig und polternd, weshalb auch dichte Wälder gemieden werden. Im Flug werden immer wieder Gleitflug-Phasen eingelegt, wobei ein charakteristisches Pfeifen zu hören ist. Generell sind die Auerhühner keine geschickten und gewandten Flieger, lieber bewegen sie sich am Boden fort; auch bei Störungen z. B. durch den Menschen versuchen sie meist zu Fuß die nächste Deckung zu erreichen. 

Brütende Auerhennen verbringen die Nacht am Boden, ebenso wie die kükenführenden Hennen in den ersten Wochen nach dem Schlüpfen. Zur übrigen Zeit sind die Hennen deutlich seltener am Boden zu finden als die Hähne. Besonders im Winter sind die meisten Fährten im Schnee Hahnenfährten. (entnommen: www.wikipedia.org)


Fasan

Der Fasan besiedelt halboffene Landschaften, lichte Wälder mit Unterwuchs oder schilfbestandene Feuchtgebiete, die ihm gute Deckung und offene Flächen zur Nahrungssuche bieten. Ein Hahn lebt zur Brutzeit meist mit ein bis zwei Hennen zusammen. Der Fasan überwintert zumeist in den Brutgebieten. Bisweilen weicht er im Winter über kurze Strecken in mehr Deckung oder Nahrung bietende Lebensräume aus. Er schreitet oft mit recht langen Schritten, wobei der Schwanz in der Waagerechten oder schräg in die Höhe gehalten wird. Wird er aufgescheucht, fliegt er geräuschvoll auf, aber meist nur über kurze Strecken. Geschieht dies mehrfach versucht er schließlich, zu Fuß zu entkommen und Deckung zu finden. Er läuft schnell und ausdauernd. Der Flug wirkt unbeholfen mit flatterndem Flügelschlag, ist aber mit 50-60 km/h und gegebenenfalls 95 km/h recht schnell. In den Sumpfgebieten seines mittelasiatischen Verbreitungsgebiets bewegt sich der Fasan zum Teil auch über kurze Strecken schwimmend fort. (entnommen: www.wikipedia.org)


Goldfasan

Zur Fortpflanzungszeit sind die Revierrufe der Hähne in kurzen Abständen zu hören. Bei Revierstreitigkeiten werden teils heftige Kämpfe ausgetragen.

Die Balz setzt beim ersten guten Wetter ein und beginnt damit, dass der Hahn in schnellem Lauf mit abrupten Richtungswechseln die Henne umkreist. Ebenso abrupt nimmer er die Balzhaltung ein, bei der er sich auf hochgerecktem Beinen seitlich zum Weibchen stellt und sich diesem mit leicht herabgesenktem Flügel präsentiert. Der Kopf wird mit gespreiztem Kragen gesenkt und die farbigen Partien des Rückens sowie der aufgefächerte Schwanz auffallend zur Schau gestellt. Dazu stößt der Hahn zischende Laute aus. In der ersten Zeit der Balz zeigt die Henne meist noch wenig Interesse, wendet sich ab und wird erneut vom Hahn verfolgt, der wiederum versucht, die Balzhaltung einzunehmen. Später fordert die Henne den Hahn mit geduckter Haltung und herabhängenden Flügeln zur Paarung auf, bei der der Hahn oft wild das Scheitelgefieder der Henne bepickt und Federn ausreißt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Blaue Pfau

Die Schleppe der Männchen besteht aus sehr stark verlängerten, ein bis eineinhalb Meter langen Oberschwanzdeckfedern. Diese können zu einem fächerförmigen Rad aufgestellt werden. Die plastisch leuchtende Federzeichnung von großen, blau irisierenden "Augen" soll Fressfeinde  abschrecken, die diese als Augen von großen Säugetieren interpretieren sollen. Wenn dies nicht genügt, um einen Angreifer in die Flucht zu schlagen, setzt der Hahn die gefächerten Schwanzfedern in eine laut rasselnde Bewegung.

Der blaue Pfau hat einen stark entwickelten Geruchs- und Gehörsinn. Außerdem ist er sehr wachsam und warnt mit seinen lauten, durchdringenden Schreien auch andere Tiere frühzeitig vor Gefahren. In Indien werden die Töne mit "minh-ao" gedeutet, was so viel heißt wie: "Regen kommt!" Und in der Tag ertönt sein charakteristischer Schrei oft vor Unwettern. (entnommen: www.wikipedia.org)


Weißer Pfau

Der weiße Pfau ist die erste Sonderfarbe, die, wie alle anderen Sonderfarben auch, auf natürliche Weise entstanden ist.

Seit dem frühen 18. Jahrhundert wird der weiße Pfau nun mittlerweile schon gezüchtet.

Hierbei handelt es sich nicht um einen Albino - klar erkennbar daran, dass die Augen dunkel sind und nicht rot.

(entnommen: www.pfauenzucht.eu)