Gänse



Kanadagans

Die in Europa verbreitete Unterart der Kanadagans ist noch etwas größer als die Graugans. Der Kopf ist schwarz mit weißem Kehlfleck. Der Hals ist ebenfalls schwarz, Brust und Körper sind weißgrau bis leicht bräunlich. Der Bestand der hier lebenden Kanadagänse wird derzeit auf 1.700-2.600 Brutpaare geschätzt. Das Zentrum der Verbreitung in NRW befindet sich im Ruhrgebiet. Daneben gibt es weitere lokale Zentren, die aus eigenständigen Ansiedlungen hervorgegangen sind wie im Raum Emmerich-Kleve-Kalkar. (entnommen: www.nabu.de)


Nilgans

Die Nilgans ist ursprünglich ein Brutvogel des afrikanischen Kontinents. Die Nilgänse waren bereits den alten Ägyptern, Griechen und Römern als Parkvögel bekannt. Nach Westeuropa gelangten sie im 17. und 18. Jahrhundert, wo sie anfangs in Parks, Menagerien und seit Anbeginn in den Zoos gehalten und gezüchtet wurden. Sie brüten am Boden, in dichten Gebüschen, in Höhlen, auf Gebäuden oder in alten Nestern oder Höhlen auf Bäumen. (entnommen: www.nabu.de)


Graugans

Mit 76-89 cm Gesamtlänge und durchschnittlich etwa 3,5 kg Gewicht ist die Graugans die größte heimische Wildgans. Der derzeitige Bestand in NRW wird auf 2.900 - 4.900 Brutpaare. Verbreitungsschwerpunkte sind am unteren Niederrhein bis zur niederländischen Grenze. Graugänse leben von Pflanzen, sowohl Land- wie auch Wasserpflanzen, dabei hauptsächlich von kurzen Gräsern und Kräutern, sowie Stauden und Wurzeln, insbesondere auch Kartoffeln und Rüben. (entnommen: www.nabu.de)


Blässgans

Alljährlich überwintern Schätzungen zufolge, zwischen 150.000 und 200.000 Blässgänse aus der arktischen Tundra hier in Nordrhein-Westfalen. Das Nest wird an einem trockenen, leicht erhöhten Platz errichtet und mit Pflanzenmaterial und Dunen ausgepolstert. Meist Anfang-Juni legt das Weibchen dann 4-6 Eier und bebrütet diese 27 bis 29 Tage lang. Nach dem Schlüpfen werden die Jungvögel von den Eltern versorgt. Auch ins Winterquartier wandert die Familie gemeinsam. (entnommen: www.nabu.de)


Brandgans

Die Brandgans ist eine Art aus der Familie der Entenvögel, die zur Unterfamilie der Halbgänse gehört. Halbgänse ähneln in ihrem Habitus Gänsen, sie haben jedoch auch Merkmale, wie sie für eigentliche Enten charakteristisch sind.

Die Bewegungen der Brandgänse im Flug ähneln denen der Gänse. Brandgänse fliegen gewöhnlich niedrig. 

Große Scharen fliegen meist in unregelmäßigen Linien- oder Bogenformationen. Die durchschnittliche Fluggeschwindigkeit ziehender Brandgänse beträgt 95km/h und kann bei günstigen Windverhältnissen bis 195 km/h betragen. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Emder Gans oder Emdener Gans

Die Emdener, auch unter dem Namen "Schwanengans" bekannt, ist die größte deutsche Gänserasse. Masse und Eleganz vereinigen sich in dieser Rasse. Der Ganter kann durchaus eine Größe von 1 m erreichen. Den langen Hals trägt sie auch ganz leicht s-förmig und erinnert so an das Bild eines Höckerschwanes. 

Hervorgegangen ist die Rasse aus einer in der Gegend von Emden und Bremen, gehaltenen großen Landgans. Trotz ihrer Größe und ihrer Schwere (Ganter ca. 11-12 kg, Gans ca. 10-11 kg) stellt sie dennoch eine sehr elegante Erscheinung dar. Die Federleistung pro Gans beträgt 0,75 kg. (entnommen: http://www.vieh-ev.de)


Streifengans

Das Erkennungsmerkmal der Streifengans sind zwei namengebende schwarzbraune Querstreifen. Beim Zug zwischen Winter- und Brutgebiet müssen viele Streifen-gänse das Himalaja-Gebirge überqueren. Dabei werden teilweise Flughöhen von über 9.000 Metern erreicht. Streifengänse wurden schon beim Flug über den Mount Everest beobachtet. Den Sauerstoffmangel in diesen Höhen (der Sauerstoffpartialdruck liegt bei nur etwa 30% des Wertes, der auf  Meereshöhe gemessen wird) überstehen sie durch eine spezielle Anpassung. Der rote Blutfarbstoff, das Hämoglobin, ist bei ihnen anders als bei Säugetieren oder anderen Vögeln zu einer besonders schnellen Sauerstoffaufnahme bei niedrigem Druck in der Lage. Auslöser ist eine einzige Mutation, durch welche die Aminosäure Prolin in der Alpha-Kette des Hämaglobins (a-Globin) durch Alanin ersetzt ist. (entnommen: www.wikipedia.org)


Dunkelbäuchige Ringelgans

Die Brut beginnt sofort nach der Ankunft in den Brutgebieten im Juni. Ringelgänse brüten in Kolonien in der küstennahen arktischen Tundra. Die hellbäuchige Rasse verrichtet ihr Brutgeschäft häufig auf kleineren Inseln vor der Küste. Ringelgänse brüten in kleinen Kolonien und errichten ihre Nester auf trockenen, höher gelegenen Abschnitten der Tundra. Nicht selten befinden sich die Kolonien in unmittelbarer Nachbarschaft von Greifvögeln und Großmöwen. Gewöhnlich werden drei bis fünf Eier gelegt. Nach 24 bis 26 Tagen schlüpfen die Jungen, deren Aufzucht nur etwa 40 Tage dauert. Sobald die frisch geschlüpften Küken abgetrocknet sind, wechseln die Familien auf Seen, Flüsse und Flussmündungsgebiete im Brutareal über. (entnommen: www.wikipedia.org)


Kleine Magellangans 

Magellangänse gehen mehrjährige Paarbindungen ein. Die einzelnen Brutpaare beziehen kleine, aber streng voneinander abgegrenzte Brutreviere in Wassernähe. Ihre Nester legen sie in selbstgescharrten Erdmulden unter Büschen, im hohen Gras oder einfach ohne jede Deckung auf dem trockenen Boden an. Mit Pflanzenfasern und Dunen polstern sie das Nest aus. Das Gelege besteht aus fünf bis acht Eiern, die in einem Zeitraum von 30 bis 32 Tagen ausgebrütet werden. An der Brutpflege beteiligen sich beide Altvögel. In dieser Zeit durchlaufen die beiden Elternvögel auch die Schwingenmauser, so dass sie flugunfähig sind. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Zwerg Blässgans / Zwerggans

Die Zwerggans ist ein Zugvogel, der für gewöhnlich im Winter nach Süden zieht. Wenn sie auf ihrem Zug ist, bilden sie die charakteristische V-Formation, oft zusammen mit anderen Gänsearten, was zu irrtümlichem Abschuss führen kann. Die Wanderungsrouten der Zwerggans sind nicht genetisch fixiert, sondern werden tradiert. Neben dem Zug in die Überwinterungsquartiere gibt es einen so genannten Mauserzug der nicht brütenden Tiere zu bestimmten Mauserplätzen. Der Wegzug aus den Brut- und Mauserrevieren erfolgt in der zweiten Augusthälfte und Anfang September. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Schwanengans 

Schwanengänse kehren erst recht spät, im April, in die Brutgebiete zurück, wo sie nicht selten in Kolonien auf kleinen Inseln in Seen, im Ried oder auf dem trockenen Waldboden brüten. Die 5 bis 8 schwach cremefarbenen Eier werden im Mai gelegt und 28 bis 30 Tage bebrütet. Nach etwa 10 Wochen werden die Jungen flügge und ziehen im September mit den Alttieren in die Überwinterungsgebiete. Die Schwanengans ernährt sich wie viele Gänse vorwiegend von Gras und Kräutern sowie von Sämereien. Darüber hinaus frisst sie in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet auch Wurzeln und Rhizome von Sumpfpflanzen. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Witwenpfeifgans

Witwenpfeifgänse imponieren durch ihre erstaunliche Beweglichkeit beim Laufen. Die kontrastreichen Farben und Zeichnungen, besonders im Kopfbereich, macht die Art auch im Ausstellungsgehege attraktiv. Die weiße, schleierartige Befiederung auf dem Vorderkopf und der schwarze Hinterkopf, der an das frühere Gewand der Witwen erinnert, gaben der Art ihren deutschen Namen. Brut und Aufzucht verlaufen meistens problemlos und sind ergiebig. Bei strengem Frost benötigen sie einen Schutzraum. Die Weibchen erbringen im Jahr bis zu drei Gelege. (entnommen: http://herz-fuer-tiere.de)


Spaltfußgans

Spaltfußgänse können gut schwimmen, bewegen sich dabei aber sehr langsam fort und liegen sehr hoch im Wasser. An Land sind sie sehr beweglich, typisch für sie ist ein Hochstrecken des Kopfes, wenn etwas ihre Aufmerksamkeit erregt hat. Im Flug ist der Hals sehr weit nach vorne gestreckt. Sie gleiten nur in den Sekunden unmittelbar vor der Landung. Auf längeren Strecken bilden Trupps von Spaltfußgänsen eine V-Formation.

Spaltfußgänse wurden bereits vor über 100 Jahren in Europa gehalten. Da Zuchterfolge jedoch ausblieben, war die Spaltfußgans nach der Exportsperre, die in Australien verhängt wurde, über längere Zeit nur noch selten in Zoos anzutreffen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rothalsgans

Die Rothalsgans ist die farblich bunteste der Meergänse. Einmal verpaart bleiben Männchen und Weibchen lebenslang zusammen. Die Brutzeit beginnt in der zweiten Junihälfte und damit für Gänse recht spät. Interessanterweise brüten sie zudem oft in der Nähe von Falkennestern wie etwa Wanderfalken oder Raufußbussarden. Ornithologen vermuten, dass die Aufzucht der Brut in der Nähe des Greifvogelnestes ihren Nachwuchs schützt zum einen vor den Raubvögeln selbst, da diese nie in unmittelbarer Nähe ihres Nestes jagen. Zudem vertreiben die Greifvögel vehement mögliche Beutegreifer, wie den Polarfuchs aus ihrem Brutgebiet - und damit auch aus dem Brutgebiet der Rothalsgans. Da beispielsweise die Falken erst recht spät mit der Brut beginnen, haben die Rothalsgänse dieses Verhalten "kopiert" und brüten ebenfalls erst später. (entnommen: www.wikipedia.org)


Weißwangengans / Nonnengans

Weißwangengänse sind gesellig, außerhalb der Paarungs- und Brutzeit leben sie in mehr oder weniger großen Schwärmen. Dabei schließen sie sich oft anderen Gänsearten an. Im Flug zeigen Großschwärme keine besondere Formation, kleinere Schwärme von 20 - 40 Tieren bilden dagegen die gänsetypische V-Formation aus. Während des Flugs sind ständig Kontaktrufe zu hören, die wie "gäk, gäk, gäk" klingen und entfernt an Hundegebell erinnern können.

Für gewöhnlich zeigen Weißwangengänse eine große Partnertreue, wobei sie sich jedoch bei Verlust des Partners neu verpaaren. Meist brüten mehrer Paare gemeinsam an hochgelegenen und schwer zugänglichen Klippen und Felsen. Die Nistplätze können von den Gänsen nur fliegend erreicht werden. (entnommen: www.wikipedia.org)


Hawaiigans

Die Hawaiigans lebt und brütet sogar vollständig an Land auf erkalteten, aber fruchtbaren Lavafeldern in etwa 1.500-2.500 Metern Seehöhe, wo sie auch ihre Jungen aufzieht. Dieser Lebensraum weist keine Wasserflächen oder Bäche auf. Allerdings sind die Niederschläge sehr hoch und es kommt regelmäßig zu einer starken Taubildung. Aus diesem Grund sind die Lavafelder dicht mit Gräsern, Beerensträuchern und anderen flachwüchsigen Pflanzen bewachsen. Diese Pflanzendecke ist jedoch auch sensibel gegenüber einer Beweidung durch Großtiere oder Nutzung durch Freizeitsportler. Wie ihr Name andeutet, sind ihr Lebensraum die zu den USA gehörigen Insel Hawaii, wo sie vor allem auf dem Vulkankegel des Mauna Loa leben, und die Inseln Maui und Kauai.  (entnommen: www.wikipedia.org)


Rostgans

Verbreitet ist die Rostgans hauptsächlich im Inneren Asiens, wo sie in Steppen- und Wüstenzonen vornehmlich flache, salzhaltige Seen und Lagunen besiedelt. Viele der von ihr besiedelten Seen finden sich auf Hochplateaus. In Tibet brütet sie bis in Höhen von 5.000 Metern. 

Rostgänse sind Höhlenbrüter, die mitunter auch selbst Höhlen graben, in denen die Weibchen acht bis elf, teils bis 16 Eier ausbrüten. Während der Brutzeit sind sie streng territorial und dulden keine anderen Entenvögel in ihrem Revier. (entnommen: www.wikipedia.org)


Halsband-Wehrvogel

Wehrvögel verdanken ihren Namen zwei langen, scharfen Sporen, die an den Flügelbögen sitzen. Diese werden wahrscheinlich bei der Balz und bei der Verteidigung von Territorien eingesetzt und regelmäßig erneuert. Wehrvögel stoßen laute, trompetende Schreie aus, die bis zu drei Kilometer hörbar sind und ihnen im englischen den Namen "Screamer" eingetragen haben. Wehrvögel sind nicht bedroht. Sie leiden aber unter der zunehmenden Besiedlung ihres Lebensraumes durch die Menschen. Vor allem die Trockenlegung von Feuchtgebieten macht ihnen zu schaffen. Die Vögel weichen zunehmend auf Plantagen aus und suchen dort nach Nahrung. (entnommen: www.kölnerzoo.de)