Eulen-Greifvögel



Mäusebussard

Der Mäusebussard ist der in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Greifvogel. Auch in NRW ist er nahezu flächendeckend verbreitet. Idealen Lebensraum bieten dem Mäusebussard Waldränder und Feldgehölze. Aus groben Ästen, Gräsern, Laub und Moos baut das Mäusebussardpaar einen großen Horst von 60 bis 80 cm Durchmesser, den es jedes Jahr aufs Neue aufsucht und ausbessert. Mäusebussarde bevorzugen zum Nisten große Bäume innerhalb von Wäldern, hier bevorzugt in Nähe des Waldrandes, und in Feldgehölzen, zunehmend werden aber auch freistehende Bäume genutzt. Der Mäusebussard zeichnet sich durch seine miauenden Laute aus. (entnommen: www.nabu.de)


Kordillerenadler - Blaubussard

Das wuchtige Nest aus Zweigen misst etwa 85 cm[2] im Durchmesser und kann über die Jahre auf 100 bis 160 cm anwachsen. Es steht meist auf Vorsprüngen oder Simsen in steilen Felsen, jedoch bisweilen auch in Baumwipfeln, auf Strommasten, auf Safuaros oder anderen großen Kakteen, niedrigeren Büschen oder sogar auf dem Boden. Es wird meist über einige Jahre wiederverwendet, oft aber auch nach einiger Zeit an anderer Stelle neu gebaut, so dass sich nicht selten im Radius von 150 m um einen langjährigen Brutplatz mehrere Nester finden. Balzflüge und Kopulationen finden meist über eine Phase von zwei Wochen statt. Das Gelege besteht aus zwei, seltener einem oder drei Eiern, die zwischen 37 und 40 Tagen bebrütet werden. Die Dunenjunge sind weiß. In Brasilien wurde eine Nestlingszeit von 56 Tagen, im mittleren Chile von etwa 59 Tagen festgestellt. Die Jungen werden erst nach etwa 10 Monaten selbstständig. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rotrückenbussard

Der Rotrückenbussard frisst kleine Säugetiere wie Hasen, Ratten, Mäuse und Kaninchen sowie Vögel wie Gänse und Watvögel. Zum Nahrungsspektrum gehören mitunter auch Aas und Hausgeflügel. Rotrückenbussard bauen ihre Nester gewöhnlich auf Felsbändern. Sie nutzen gewöhnlich ihren Horst jedes Jahr wieder. Zu Beginn der Fortpflanzungszeit werden am Horst weitere Zweige und Ästchen verbaut, so dass Horste über die Jahre sehr groß werden können. Das Gelege besteht aus zwei bis drei nahezu elliptischen Eiern. Diese haben eine weiße Schalenfarbe und sind rotbraun besprenkelt. Die Brutzeit beträgt 26 bis 27 Tage und die Jungvögel sind nach vierzig bis fünfzig Tagen flügge.  (entnommen: www.wikipedia.org)


Wüstenbussard

Wüstenbussarde sind die einzige Greifvogelart, die in Gruppen jagt. Sie leben in kleinen, lockeren Familenverbänden, gehen aber entgegen vielen Behauptungen keine lebenslangen Bindungen ein. Die Gruppenstärke variiert, häufig liegt sie aber bei fünf Vögeln, wobei ein dominantes Weibchen die Gruppe anführt. eine Gruppe nimmt ein Revier von circa 5 km² in Anspruch. Hauptfeinde sind je nach Verbreitungsgebiet große Eulen, Raben und Kojoten. Die große Abneigung gegen Kojoten kann bei der Haltung in Gefangenschaft auf  Hunde übertragen werden. Freilebende Wüstenbussarde werden zwischen zehn und fünfzehn Jahre alt. In Gefangenschaft gehaltene Tiere können bis 20 Jahre alt werden. (entnommen: www.wikipedia.org)


Turmfalke 

Die Balzflüge der Turmfalken lassen sich in Mitteleuropa von März bis April beobachten. Die Männchen vollführen dabei ruckartige Flügelschläge, drehen sich halb um die Längsachse und gleiten danach in raschem Gleitflug nach unten. Während dieser Flüge, die vor allem der Revierabgrenzung dienen, ist ein erregtes Rufen zu hören. Die Aufforderung zur Paarung geht überwiegend vom Weibchen aus, das sich in der Nähe des Männchens niederlässt und ein vom Bettelruf der Jungen abgeleitetes Lahnen hören lässt. Nach der Begattung fliegt das Männchen zu dem von ihm ausgewählten Brutplatz und lockt das Weibchen mit hellen zick-Rufen. In der Horstmulde zeigt das Männchen zwei unterschiedliche Balzverhalten, die ineinander übergehen. Unter lauten zick-Rufen legt sich das Männchen in die Horstmulde, als wolle es brüten, scharrt mit den Fängen und vertieft dabei die Brutmulde. Erscheint das Weibchen am Horstrand, richtet sich das Männchen wieder auf und zeigt ein erregtes Auf- und Niederwippen. Normalerweise bietet er dabei eine in der Horstmulde zuvor platzierte Beute mit dem Schnabel an. (entnommen: www.wikipedia.org)


Lannerfalke

Die Lanner bevorzugt offenes Gelände wie Stein- und Halbwüsten, an die sich steilfelsige Berge anschließen. In den hohen Felsmassiven befinden sich die Brutplätze des Falken. Seltener lebt er an Küstenfelsen. Die Partner eines Lannerpaares jagen vor allem in der Zeit der Jungenaufzucht oft gemeinsam in Kompaniejagd. Dabei scheuchen sie ihre Beute auf und versuchen abwechselnd sie zu schlagen. Zu ihrem Speiseplan zählen Vögel wie Dohlen, Rötel- oder Turmfalken, Felsentauben oder Steinhühner, die in der Luft gegriffen werden. Lediglich in sehr nahrungsarmen Wüstengebieten werden Kaninchen, Ratten, Eidechsen oder Käfer am Boden erbeutet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Sakerfalke 

Sakerfalken bauen wie alle Falken keine Nester. Zur Eiablage nutzen Sakerfalken je nach Lebensraum große Zweignester anderer Vogelarten auf Bäumen oder in Felswänden sowie Felsnischen, auch Bodenbruten kommen vor. Die Art nimmt auch gerne Kunstnester an. Vermehrt werden neuerdings Nester auf Freileitungsmasten zur Brut genutzt. Am Brutplatz ist der Sakerfalke sehr ruffreudig. Das Gelege umfasst zwei bis sechs Eier, die überwiegend vom Weibchen rund 30 Tage lang bebrütet werden. In den ersten etwa 18 Tagen werden die Jungen ausschließlich vom Weibchen gefüttert, das Männchen trägt die Beute heran. Die Nestlingszeit dauert etwa 50 Tage, 30 bis 45 Tage nach dem Ausfliegen werden die Jungvögel selbständig. (entnommen: www.wikipedia.org)


Habicht

Habichte rufen fast ausschließlich in Horstnähe. Häufigster Ruf ist ein scharfes, oft gereihtes „gik, gik, gik“ („Gickern“), das allgemein bei Erregung, z. B. bei Störungen geäußert wird und besonders häufig während der Balz von Januar bis März zu hören ist . Diese Rufe sind bei ruhigem Wetter mehrere Hundert Meter weit hörbar. Der Kontaktruf zwischen den Brutpartnern ist ein kurzes, nicht sehr auffallendes „gjak“, das zum Beispiel einer Beuteübergabe oder der Ablösung bei der Brut vorausgeht. Falls der Partner nicht sofort reagiert, wird leise „gegickert“ oder ähnlich wie die Jungvogel langgezogen „hiiäh“ gerufen. Bei der Kopulation rufen beide Partner ein relativ hohes, gereihtes „wirr, wirr, wirr“. Sehr auffallend sind auch die lauten Bettelrufe der Jungvögel nach dem Ausfliegen, die wie „hiiiiääh“ oder „klijäh“ klingen („lahnen“) und ebenfalls häufig wiederholt werden. (entnommen:www.wikipedia.org) 


Sperber

Die Weibchen sind fast doppelt so groß und schwer wie Männchen. Sperber jagen überwiegend kleine Vögel in deckungsreichen Landschaften. Sie erjagen ihre Beutetiere überwiegend aus dem bodennahen Flug oder vom Ansitz aus in einem kurzen, schnellen Verfolgungsflug im bodennahen Luftraum, daher auch in allen Schichten der Vegetation bis in die Baumkronen. Dabei werden natürliche Strukturen wie Hecken, Bäume, im Siedlungsraum auch Häuser sehr geschickt für einen gedeckten Anflug genutzt. Sperber sind bei der Jagd außerordentlich wendig; sie können die Flugrichtung fast im 90° Winkel wechseln und sich in der Luft beinahe auf der Stelle um 180° drehen. Für das menschliche Auge sind diese Manöver oft nicht mehr auflösbar und erinnern zum Teil an Querschläger. Vögel werden häufig bis in Sträucher und Hecken hinein oder in geschlossene Räume verfolgt (entnommen: www.wikipedia.org)


Sperbereule

Ihren Namen hat sie aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit dem Sperber erhalten. Ähnlich wie beim Sperber ist ihre Unterseite quer gebändert. Auch im Seitenprofil und im Flug erinnert sie an einen Sperber. Wie dieser hat sie einen schnellen und wendigen Jagdflug und vermag ihre maximale Fluggeschwindigkeit sehr schnell nach dem Start zu erreichen. Aber nicht nur in Gefieder und Flugbild ist sie dem Sperber ähnlich, sondern auch in ihrer Lebensweise: Sie ist am Tage und in der Dämmerung aktiv und macht Jagd auf Kleinvögel und Wühlmäuse. (entnommen: www.wikipedia.org)


Schleiereule

Die Schleiereule kommt als Brutvogel in vielen Regionen der Welt vor. Sie fehlt in der Tundra, den tropischen Regenwäldern sowie großen Teilen Asiens und in den Wüsten. In Mitteleuropa ist sie ein verbreiteter und häufiger Brutvogel, der vor allem in baumarmen Siedlungsgebieten im Tiefland vorkommt..

Die Schleiereule macht in der Dämmerung und nachts vor allem Jagd auf kleine Säugetiere, Fledermäuse, Ratten und kleine Kaninchen. Vögel, Reptilien, Frösche und Insekten können lokal oder regional eine wichtige Rolle spielen. In Europa besteht die Beute vor allem aus Wühlmäusen, echten Mäusen und Spitzmäusen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Schnee-Eule

Die Körperlänge ausgewachsener Vögel beträgt etwa 55 bis 66 cm. Die Männchen sind dabei wie bei vielen anderen Eulenarten etwas kleiner als die Weibchen.

Das Federkleid ausgewachsener Männchen wird mit zunehmendem Alter fast völlig weiß.

Schnee-Eulen suchen als Bewohner der Tundra keine Deckung, sondern sitzen meist ziemlich exponiert auf Hügeln, Steinen oder Baumstämmen. Dabei ruhen Schnee-Eulen oft stundenlang ohne eine Bewegung aufrecht sitzend oder leicht vorüber gebeugt, wobei die Füße und Flügel von lockerem Körpergefieder umhüllt sind. Die Eulen suchen nur bei starker Sonnenbestrahlung einen Unterstand auf, bei Regen und Schneefall bleiben sie sitzen. (entnommen: www.wikipedia.org) 


Rotbrusteule / Rotbrust-Sperlingskauz

Der Rotbrust-Sperlingskauz ist dämmerungs- und nachtaktiv. Er übertag in Baumhöhlen, jagt aber an wolkenverhangenen Tagen auch während des Tages. Das Nahrungsspektrum besteht überwiegend aus Insekten. Er frisst unter anderem Käfer, Gottesanbeterinnen, Nachtfalter und Kakerlaken. Er schlägt aber auch kleine Säugetiere bis zur Größe kleiner Ratten sowie Kleinvögel. Die Fortpflanzungsgewohnheiten sind weitgehend unerforscht. Er brütet vermutlich in Nisthöhlen.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Habichtskauz

Habichtskäuze führen eine weitgehend monogame Dauerehe, die jedoch außerhalb der Brutzeit durch Distanz und ausgeprägte innerartliche Aggressivität geprägt ist. Biandrie wurde nur bei Gefangenschaftsbruten beobachtet. Die Weibchen werden am Ende des ersten Lebensjahres geschlechtsreif, wahrscheinlich auch die Männchen. Einjährige Weibchen schreiten jedoch nur in außergewöhnlich guten Mäusejahren zur ersten Brut, auch zweijährige Weibchen brüten meist noch nicht. (entnommen: www.wikipedia.org)


Waldkauz

Die Altvögel verteidigen Nisthöhle und Ästlinge rigoros. Sie attackieren dabei auch Menschen, die den Jungen zu nahe kommen. Als Störenfriede empfundene Lebewesen werden in der Regel ohne Vorwarnung im lautlosen Direktflug von hinten attackiert. Beim Menschen streift der Kauz dabei mit Flügeln und Krallen den Kopf- und Schulterbereich. Die Attacken enden erst, wenn der Störer sich aus dem engeren Revierbereich wieder entfernt. Die Angriffe können zu blutenden Fleischwunden führen. Zu den bekanntesten Opfern eines Waldkauzangriffs zählt der britische Naturfotograf Eric Hosking, der bei Aufnahmen in der Nähe der Nisthöhle von Waldkäuzen so heftig attackiert wurde, dass er ein Auge verlor. (entnommen: www.wikipedia.org)


Brasil-Sperberkauz

Der Brasil-Sperlingskauz ist teils tagaktiv. Er kann gelegentlich auf exponierten Warten auch während des Tages beobachtet werden. Seinen Aktivitätshöhepunkt hat er in der Dämmerung. Sein Nahrungsspektrum besteht aus Insekten, Kleinvögeln und anderen kleinen Wirbeltieren wie beispielsweise Mäusen. Er ist fast ganzjährig ein territorialer Vogel. Seine Reviergrenzen zeigt er vor allem im südamerikanischen Spätwinter (Mitte August und September) sowie im Herbst (April) durch laute Rufe an. Als Nistgelegenheit nutzt er überwiegend aufgegebene Spechthöhlen in Bäumen. Er brütet aber auch in den alten Nestern des Rosttöpfers, in Termitennestern und in aufgegebenen Bauen von Säugetieren in Lehmwänden. Das Gelege besteht aus drei bis fünf weißen Eiern. Der Legeabstand beträgt in der Regel zwei Tage. Es brütet allein das Weibchen. Brutbeginn ist die Ablage des letzten Eis. Die Brutzeit dauert zwischen 24 und 27 Tagen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Steinkauz

Der Steinkauz galt bereits im antiken Griechenland als Vogel der Weisheit und war Sinnbild der Göttin Athene. Darauf verweist auch der wissenschaftliche Name, der übersetzt "nächtliche Athene" bedeutet. Deswegen bezieht sich die Redewendung Eulen nach Athen tragen auf den Steinkauz bzw. seine Abbildung auf antiken Drachme-Münzen. Im deutschen Sprachraum ist der Name "Steinkauz" Hinweis darauf , dass diese Eulenart nicht nur auf Baumhöhlen, sondern auch in Scheunen, Kapellen und Weinkellern aus Stein brütet.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Lappland Bartkauz

Bartkäuze leben außerhalb der Brutsaison weitgehend als Einzelgänger.

Während der Brutzeit können Brutpartner eine vertraute Nähe zeigen, sich gegenseitig das Gefieder kraulen und im Körperkontakt ruhen.

Ein aufmerksamer Bartkauz hat kaum natürliche Feinde, so dass die Art gegenüber Menschen wenig Scheu zeigt. In bedrohlich erscheinenden Situationen nehmen Bartkäuze eine hoch aufgerichtete, schlanke Schreckstellung ein. Gelege und Brut sowie ruhende Bartkäuze sind jedoch durch eine Reihe von Bodenfeinden wie Wölfe, Füchse und Marder gefährdet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Uhu

Der Uhu ist ein Standvogel, der bevorzugt in reich struktuierten Landschaften jagt. In Mitteleuropa brütet die Art vor allem in den Alpen sowie den Mittelgebirgen, daneben haben Uhus hier in den letzten Jahrzehnten aber auch das Flachland wieder besiedelt. Die Brutplätze finden sich vor allem in Felswänden und Steilhängen und in alten Greifvogelhorsten, seltener an Gebäuden oder auf dem Boden. 

Der Uhu ist inzwischen in Mitteleuropa vor allem ein Felsbrüter. Er nistet gerne in Felswänden, Nischen und Felsbändern. Gut geeignete Brutplätze sind häufig über Generationen von Uhus besetzt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Turkmenen Uhu

Der Turkmenische Uhu wirkt wie ein verblasster Europäischer Uhu, von dem er eine Unterart ist. Es wird angenommen, dass die helle Gefiederfärbung eine Anpassung an das Leben in den Steppengebieten und offenen Landschaften in Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Afghanistan, Pakistan und im Westen Chinas ist. Die Beute dieser Uhus umfasst ein durchschnittliches und bevorzugtes Gewichtsspektrum von 200 bis 2.000 g. Selbstverständlich können einzelne Beutetiere auch leichter bzw. schwerer sein. Abhängig von dem Nahrungsangebot und den Temperaturen im Winter sind nomadenhafte Streifzüge zu verzeichnen. Junge Uhus werden erst mit 2 bis 3 Jahren geschlechtsreif. In Gefangenschaft sollen Uhus bis zu 60 Jahre, im Freiland hingegen nur etwa 20 Jahre alt werden können. (entnommen: www.vogelpark-niendorf.de)


Kappengeier

Der Kappengeier ist ein vergleichsweise kleiner, etwa 60cm großer Geier mit einheitlichem dunklem Hauptgefieder und seinem rosarotem ungefiederten Kopf mit grauer dünnbefederter Rückseite. Seine Flügelspannweite liegt zwischen 155 und 170 cm.

Der Vogel ist in Afrika südlich und westlich der Sahara mit Ausnahme des tropischen Regenwaldes und des äußersten Südens mit Ausnahme des tropischen Regenwaldes und des äußersten Südens des Kontinents verbreitet. Er brütet das ganze Jahr über.

Wie einige andere Vertreter seiner Unterfamilie ist er Aasfresser, in Siedlungsnähe verwertet er auch Müll einschließlich Schlachtabfälle und menschliche Exkremente. (entnommen: www.wikipedia.org)


Mönchsgeier

Der Mönchsgeier ernährt sich in erster Linie vom Aas großer und mittlerer Säugetiere. Gelegentlich, speziell im Sommer, wenn es weniger Aas gibt, schlägt er auch selbst kleinere Beutetiere wie Eidechsen und Schildkröten, aber auch Hasen und ähnlich große Säuger wie etwa junge Huftiere. Am Kadaver ist der große Geier meist die dominante Geierart. Dank seines äußerst kräftigen Schnabels kann er sehr zähe Nahrungsteile wie Muskeln, Sehnen und Haut fressen, zudem kröpft er auch kleine Knochen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Gänsegeier 

Gänsegeier sind sehr gesellig und brüten meist in Kolonien, die mehr als 100 Brutpaare umfassen können. Die Paare verteidigen gegen Artgenossen nur den unmittelbaren Nestbereich. Die Balz besteht aus gemeinsamem Kreisen und „Tandemflügen“, bei denen ein Partner jede Flugbewegung des anderen Vogels kopiert. Gelegentlich nimmt das Männchen etwas Nistmaterial in den Schnabel und folgt dann während einiger Minuten dem Weibchen in der Luft. Die Nester werden in Felswänden auf Bändern unter Überhängen oder in nach vorn offenen Nischen und Höhlen gebaut. Sie bestehen aus Stöckchen und Zweigen und werden mit grünen Zweigen oder Gras ausgelegt. Das Gelege besteht nur aus einem Ei. Beide Partner brüten. Das Junge wird auch abwechselnd von beiden Partnern mit Nahrung versorgt, die im Kropf zum Nest gebracht und dort ausgewürgt wird. (entnommen: www.wikipedia.org)


Königsgeier

Königsgeier sind zwar nicht sehr gesellig, leben aber paarweise und schlafen nachts in Schlafgemeinschaften. Tagsüber segeln sie stundenlang, ohne ihre Flügel zu bewegen, und suchen nach Nahrung. 

Sie haben einen guten Geruchssinn sowie scharfe Augen. Ihre Nahrung besteht neben Fischen, Kleinsäugern und Schlangen vor allem aus Aas. An einem Aasplatz angekommen, versammeln sie sich zu mehreren Dutzend Tieren und vertreiben andere Geier oder jagen ihnen Nahrung ab.

Königsgeier brüten alle zwei Jahre und bauen kein nest, sondern legen die Eier entweder in vermoderte Baumstümpfe oder in Astgabeln und Felsspalten, welche sich oft in Höhen von 20-30 Meter befinden.

(entnommen: www.wikipedia.org)


Truthahngeier

Auf Feuerland wurden die dort häufig vorkommenden Truthahngeier lange intensiv bejagt, da man ihnen nachsagte, vor allem Lämmer zu töten. 1917 zahlte man auf diesen Inseln noch vier Pence für jeden abgelieferten Truthahngeierschnabel. Nach wie vor wird der Truthahngeier auf den Falklandinseln gemäß den Wild Animals & Birds Protection Ordinance aus dem Jahre 1964 als Schädling eingeordnet, der während des gesamten Jahres über bejagt werden darf. Die Einstellung gegenüber dieser Geierart ändert sich jedoch allmählich, und die Intensität, mit der diese Geierart gejagt wurde, hat nachgelassen. Truthahngeier ernähren sich auf den Falklandinseln zu einem großen Teil von den Schafen, die dort jährlich gegen Ende des Sommers getötet werden. Der gute Geruchssinn der Tiere macht sie als Spürvögel für polizeiliche Zwecke interessant. Im Juli 2010 begann das Landeskriminalamt Niedersachsen mit der testweisen Abrichtung in Kärnten gezüchteter Truthahngeier zur Suche nach Leichen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Bartgeier

Bartgeier sind wendige und geschickte Flieger und zeigen das auch während ihres Balzspiels. Zum Balzspiel gehören Verfolgungsjagden zwischen den Partnern, Loopings, Fliegen auf dem Rücken, bei dem sich die Vögel gelegentlich an den Fängen fassen und gemeinsam bis knapp über den Boden hinabtrudeln. Das wechselt mit Flugphasen, in denen sie im Abstand weniger Meter völlig synchron fliegen. Bartgeier bauen in unzugänglichen Felsnischen oft gewaltige Horste. Der Horstbau beginnt im Herbst. Die Horste werden von den in festen Partnerschaften lebenden Bartgeiern immer wieder genutzt. Ältere Horste können eine Breite von drei Metern und eine Höhe von zwei Metern erreichen. Beim Nestbau verarbeiten die Bartgeier neben Ästen auch Knochen und polstern die Nestmulde mit Federn und Tierhaaren aus. Wo sie sie finden, nutzen sie zum Auspolstern auch Lappen und Papier. In der Literatur ist sogar ein Fall bekannt, wo ein Gebetsteppich zum Auspolstern verwendet wurde. (entnommen: www.wikipedia.org)


Sperbergeier

Dieser Altweltgeier ist sehr gesellig und kommt meist in großen Ansammlungen vor, sowohl am Aas als auch an Bade- und Gefiedertrocknungsplätzen und beim segelnden Flug über der Savanne bei der Nahrungssuche. Häufig ist er mit Weißrückengeiern vergesellschaftet. Sperbergeier sind Koloniebrüter, die auf schroffen Felsvorsprüngen oder in Felshöhlen brüten. Das aus nur einem Ei bestehende Gelege wird 55 Tage bebrütet. Die Fütterungsperiode der Nestlinge beträgt 150 Tage, flügge wird der Jungvogel mit 3 Monaten. Das Gelege und die mit Aas gefütterten Nestlinge sind durch Geierraben gefährdet. Sperbergeier leben wahrscheinlich lebenslang in Einehe, ein Paar benutzt oft mehrere Jahre dieselben Brutstätten. Diese Geierart frisst vor allen Dingen Muskelfleisch und Eingeweide großer Huftiere, nur ganz vereinzelt wird auch Fleisch von kleineren Tieren gefressen, die weniger als 20 kg wiegen. So trifft man den Sperbergeier auch nur an größeren Kadavern. In einem Zuge vermag der Sperbergeier bis zu 20 % seines eigenen Körpergewichtes zu fressen, was ihm den Start in der Ebene erschwert, so dass er oft einen längeren Anlauf braucht. Die Lebenserwartung beträgt 30–40 Jahre. (entnommen: www.wikipedia.org)


Rabengeier

Aufgrund seiner eher kurzen und breiten Flügel fliegt der Rabengeier weniger majestätisch als andere Neuweltgeier. Flatternder Flug wechselt sich mit kurzen Gleitphasen ab. Der Rabengeier ist gesellig und ernährt sich vorwiegend von Aas, macht aber bei Gelegenheit auch selbst Beute. Als Abfallfresser wird er vielfach als Nützling geschätzt, von Viehzüchtern aber auch als Schädling gesehen, da er zuweilen neugeborenes Vieh erbeutet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Gaukler

Der Gaukler ist meist wenig ruffreudig. Lautäußerungen sind vor allem während der Balz aber auch bei Gefahr oder Auseinandersetzungen zu vernehmen. Hauptrufe sind ein raues schaaa-ah oder ein bellendes kau-or. Sie sind sowohl von sitzenden, als auch von balzenden Vögeln, aber auch von Gauklern, die anderen Arten die Beute abjagen, zu hören. Sie sind laut und weit tragend und werden meist mit zurückgeworfenem Kopf vorgebracht. In ihrer höchsten Intensität erinnern sie an Rufe des Schreiseeadlers. (entnommen: www.wikipedia.org)


Weißkopfseeadler

Der Weißkopfseeadler ernährt sich ähnlich wie der Seeadler überwiegend von Fischen und Wasservögeln, Säugetiere nutzt er seltener als Beute. Während des Winterhalbjahrs versammeln sich insbesondere  die im nördlichen Verbreitungsgebiet vorkommenden Weißkopfseeadler in bestimmten Regionen. Von November bis Februar treffen zwischen ein und zweitausend Weißkopfseeadler in der Nähe der am nördlichen Ende des Howe Sound gelegenen Stadt Squamish der kanadischen Provinz British-Columbia ein. Sie halten sich auf Grund der zu ihren Laichgründen zurückkehrenden Lachse entlang der Ufer der Flüsse Squamish und Cheakamus auf. (entnommen: www.wikipedia.org)

 


Kaiseradler

Die Balz beginnt meist unmittelbar nach der Ankunft am Brutplatz. Sie besteht meist aus dem hohen Kreisen eines oder beider Paarpartner über dem Brutplatz, dabei wird intensiv gerufen. Gelegentlich fliegen die Partner spielerisch Scheinangriffe aufeinander. Die Nester werden überwiegend auf Laubbäumen errichtet. Häufig stehen die genutzten Bäume mehr oder weniger frei, in dicht von Menschen besiedelten Gebieten aber auch versteckt in größeren Waldgebieten und dann zum Teil weit entfernt von den Nahrungshabiaten. Die Nester bestehen im Unterbau aus daumendicken Ästen, die Nestmulde wird mit dünneren Ästchen, Fellfetzen und meist auch mit grünen Zweigen ausgelegt. Der Nestdurchmesser beträgt meist zwischen 100 und 130 cm. Die Nester werden oft mehrmals genutzt. (entnommen: www.wikipedia.org)


Schreiseeadler

Typisch für Schreiseeadler ist, dass sie beim Rufen im Sitzen wie auch im Flug den Kopf nach hinten legen.

Ihr Nest legen sie auf hohen Bäumen, in Büschen oder auf Klippen in Wassernähe an. Das Weibchen legt im Abstand von zwei bis vier Tagen ein bis drei weiße Eier mit einigen rötlichen Flecken, die in etwa sechs Wochen zum größten Teil vom Weibchen ausgebrütet werden. Nach neun bis zehn Wochen sind die Küken flügge und nach weiteren acht Wochen sind sie in der Lage, ihre Nahrung selbst zu schlagen. Mit einem Alter von vier Jahren sind Schreiseeadler geschlechtsreif. (entnommen: www.wikipedia.org)


Steinadler

Steinadler sind außerordentlich kräftig und sehr geschickt. Sie erbeuten regelmäßig Tiere, die erheblich schwerer sind als sie selbst. Das maximale Beutegewicht liegt bei etwa 15 Kilogramm. Es gibt nur einen dokumentierten Fall, in dem ein noch schwererer Sikahirsch erlegt wurde. Angriffsversuche auf annähernd ausgewachsene Gämsen sind dokumentiert. Die Verteidigungsstrategie der Gämse besteht darin, hangabwärts zu springen und sich überschlagend zu rollen, was eine erhebliche Verletzungsgefahr für beide bedeutet. (entnommen: www.wikipedia.org)


Riesenseeadler

Riesenseeadler leben während der Brutzeit paarweise in Revieren. In den Wintermonaten können sich jedoch, speziell auf Hokkaidō, mehrere Hundert Individuen an geeigneten Rastplätzen versammeln. Riesenseeadler sind monogam und wahrscheinlich lebenslang verpaart. Die Tiere nisten meist in geringer Dichte. Zum Balz- und Revierverhalten gehören gemeinsames Gleiten unter Rufen in Brutplatznähe sowie spektakuläre Flugmanöver und Verfolgungsflüge, die ebenfalls von Rufen begleitet werden. Der Riesenseeadler baut Horste mit bis zu 2,5 Metern Durchmesser und bis zu 4 Metern Höhe, üblicherweise bis zu 30 Meter über dem Boden an schwer zu erreichenden Stellen wie in den Kronen großer Bäume und auf Felsvorsprüngen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Andenkondor

Die Brutzeit beträgt bis zu 65 Tage. Beide Partner sind für das Ei verantwortlich. Das Junge wird anfangs zweimal am Tag gefüttert, später nur noch einmal. Nach 6 Monaten wird der Jungvogel flügge. Der Andenkondor ist ein Aasfresser, es kommt jedoch vor, dass er durch heftige Flügelschläge versucht, seine Beute (beispielsweise Kühe, Bergziegen, Schafe) zum Absturz zu treiben, wenn sie sich an steilen Berghängen aufhält. Wenn das Tier verendet ist, kann der Andenkondor von seiner „erlegten“ Beute fressen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Guira-Kuckuck 

Guirakuckucks sind auffällige Vögel, die oft zu beobachten sind, wenn sie auf Büschen, Drahtzäunen, Masten ansitzen oder am Boden nach Nahrung suchen. In den Nähe von Farmen und Viehranchen werden sie gegenüber dem Menschen auch zutraulich.  Sind sind immer wieder auch mit Glattschnabelanis vergesellschaftet. Der Guirakuckuck ist häufig in kleinen Trupps zu beobachten, die außerhalb der Brutzeit bis zu 20 Individuen umfassen können. Während der Fortpflanzungszeit sind die Trupps typischerweise kleiner und umfassen dann in der Regel 6 bis acht Individuen. Es sind nicht alle dieser Vögel miteinander verwandt. Vor allem nachts suchen sie die Nähe von Artgenossen und sitzen dann dichtgedrängt in Bambusdickichten oder dicht belaubten Bäumen. (entnommen: www.wikipedia.org)


Haubenseidenkuckuck

 

Die Geschlechtsreife tritt beim Hauben-Seidenkuckuck mit etwa einem Jahr ein. Die Paarungszeit erstreckt sich über die Monate November bis Dezember. Die Nester werden im Dickicht der Bäume gebaut. Als Standort wird in der Regel eine stabile Astgabel gewählt. Das Nest besteht aus Zweigen und wird mit weichem Material ausgepolstert. Das Weibchen legt zwei Eier, die über einen Zeitraum von rund 28 Tagen ausgebrütet werden. Die Jungvögel sind nach 25 bis 30 Tagen flügge. (entnommen: www.tierdoku.com)


Weißohrturako

Der Weißohrturako frisst neben Beeren, Samen und Früchten auch kleinere Insekten. Weißohrturakos leben paarweise. Die Paarungszeit ist an keine Jahreszeit gebunden, sie paaren sich ganzjährig. Die Nester werden in mittlerer Höhe von rund 10 Meter in dichten bewachsenen Bäumen aus lose zusammen gesteckten Zweigen und Reisig errichtet. Das Gelege besteht aus zwei Eiern und wird über 22 Tage von beiden Elternteilen abwechselnd bebrütet. Die Nestlingszeit beträgt 28 Tage. Die Jungvögel erreichen die Geschlechtsreife nach 2 Jahren. Die Lebenserwartung liegt bei rund 30 Jahren. (entnommen: www.tierdoku.com)


Weißhaubenturako

Turakos bilden eine Familie innerhalb der vielgestaltigen Ordnung der Kuckucksvögel. Sie betreiben aber keinen Brutparasitismus wie etwa unser heimischer Kuckuck. Die verschiedenen Arten sind ausschließlich in Afrika zuhause. Viele der Arten zeichnen sich durch spezielle grüne und rote Gefiederfarben aus, die durch eingelagerte Kupferpigmente entstehen. Der Weißhaubenturako (Tauraco leucolophus) ist mit gut 35 cm der kleinste der 24 Turako- Arten. Über seine Haltung und Vermehrung möchte ich die Leser der Gefiederten Welt in diesem Bericht informieren. (entnommen: www.zuechtungskunde.de)